Frankfurt (BoerseGo.de) – Der Preis für Sojabohnen gibt zu Wochenbeginn im Zuge der Verluste an den Aktienmärkten und bei Soft-Commodities auf breiterer Basis weiter von seinem am 30. April bei 1.508,75 US-Cents je Scheffel erreichten Dreieinhalbjahreshoch nach. Im Tief notierten Sojabohnen bislang bei 1.463,00 US-Cents je Scheffel.

Anzeige

Jüngste CFTC-Daten zeigen, dass die Netto-Long-Positionen der spekulativen Finanzanleger in der Woche bis zum 1. Mai jedoch weiter auf einen neuen Rekordwert von 240.900 Kontrakten gestiegen sind. Denkbar sei jedoch, dass die US-Farmer angesichts der hohen Preise ihre Sojabohnenfläche entgegen der bisherigen Erwartung doch nicht einschränken werden, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. „Gewinnt dieser Aspekt gegenüber den bisher dominierenden schlechten Nachrichten aus Südamerika an Gewicht, könnte das Ende der Fahnenstange bei den Netto-Long-Positionen bald erreicht sein und eine Korrekturbewegung einsetzen“, so die Commerzbank-Analysten.

ANZEIGE
Knock-Out-Produkte zu Sojabohnen

Art WKN Strike KO Bid Ask Hebel Fälligkeit
Call ABN3JE 0,3823 $ 0,4206 $ 103,05 103,15 1,03 open end
Call AA7MGU 10,1141 $ 11,1256 $ 32,70 32,80 3,22 open end