Anzeige

Tokyo (BoerseGo.de) – Obwohl viele Unternehmen im zweiten Halbjahr stürmische See erwarten, vor allem was China betrifft, spielen technisch orientierte Trader ein wenig mit dem Rohstoff Gummi. Der Januar-Kontrakt stieg an der TCE (Tokyo Commodity Exchange) um 1,8 Prozent auf 273,3 Yen je Kg. Damit notierte Gummi so hoch wie seit zwei Wochen nicht mehr. Dabei belasten den Gummi-Markt vor allem Bemerkungen den Auto-Industrie. China, immerhin der weltgrößte Automarkt, wird im zweiten Halbjahr nicht so stark wachsen wie noch zuvor. Erst am Donnerstag hatte der koreanische Automobilhersteller Hyundai bei der Vorlage seiner Quartalszahlen darauf hingewiesen, dass für die kommenden Monate mit Problemen gerechnet werde. Sowohl in Europa als auch in China werde die Zahl der verkauften Autos zurückgehen. Da hilft es wenig, dass in Südkorea selbst, die Stimmung außerordentlich gut ist. Die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens wird nicht für einen kompletten Ausgleich sorgen können. In Japan wird ein Unterstützungsprogramm für die Autoindustrie auslaufen, so dass auch von dort die Nachfrage nicht unbedingt steigen wird.