Anzeige

    "In der letzten Woche wurde Ungarn durch Moody's auf Ramschstatus (Ba1) herabgestuft
    Tendenz weiterhin negativ. In der Folge stiegen die Renditen ungarischer Staatsanleihen. Ein Downgrade Ungarns war im Währungspaar EUR/HUF jedoch bereits eingepreist, so dass eine größere Abwertung des Forint ausblieb. Schon im Vorfeld hatte Ungarn IWF und EU um Finanzhilfen gebeten, wenngleich Janos Lazar, Fraktionschef der regierenden Fidesz Partei, verdeutlichte, dass sich Ungarn weiterhin selbst Geld am Kapitalmarkt beschaffen wolle. Die Hilfen sollten lediglich als Sicherungsnetz fungieren. Durch das Downgrade und folglich steigende Finanzierungskosten erhöht sich der Druck auf Ungarn jedoch erheblich, so dass eine rasche Kooperation mit dem IWF angestrebt werden muss", schreiben die Experten der National Bank aus Essen.