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    Washington (BoerseGo.de) - Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche wieder eingetrübt. Saisonbereinigt stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der letzten Woche um 34.000 auf 386.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Volkswirte hatten im Konsens mit 370.000 Anträgen gerechnet. Das US-Arbeitsministerium führt den Anstieg unter anderem auf saisonal bedingte Umstände in der Autoindustrie zurück. Im weniger schwankungsanfälligen Vier-Wochen-Schnitt sank die Zahl der Erstanträge um 1.500 auf 375.500. Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt als Indikator für einen stagnierenden Arbeitsmarkt, bei weniger als 350.000 Erstanträgen zeichnet sich eine deutliche Erholung ab.

    Die Zahl der fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichnete in der letzte Woche einen Anstieg um saisonbereinigt 1.000 auf 3,31 Millionen. Rund 5,75 Millionen Menschen erhielten in der am 30. Juni endenden Woche staatliche Transferzahlungen. Gegenüber der Vorwoche nahm die Zahl um rund 121.985 ab.