New York (BoerseGo.de) – Das langsame Wachstum in den USA scheint sich fortzusetzen. Der Index der US-Frühindikatoren nach Lesart des Conference Board ist im Juli besser als erwartet ausgefallen und hat im positiven Terrain gelegen. Zugleich wurde der Vormonatswert jedoch deutlich abwärts revidiert, der jetzt auf eine Kontraktion im Juni deutet.

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Die Frühindikatoren legten im Juli um 0,4 Prozent im Monatsvergleich zu. Erwartet wurde ein Plus von 0,2 Prozent, nach -0,4 Prozent im Juni (revidiert von +0,3 Prozent). Im Mai hatte es ein Plus von 0,3 Prozent gegeben.

Die Frühindikatoren haben zehn Teilindikatoren, von denen im Juli sieben einen Anstieg verzeichneten. Der Indexstand erreichte 95,8 Punkte, wobei die Basis im Jahr 2004 mit 100 Zählern angesetzt wurde.

"Der Index ist wieder auf dem Niveau vom Mai. Die Mehrzahl der Komponenten hat sich verbessert, wobei es sich größten positiven Beiträge von den Baugenehmigungen und den Erstanträgen auf Arbeitslosigkeit gab. Die Indikatoren deuten auf ein langsames Wachstum bis Ende 2012 hin. Der Mangel an Binnennachfrage bleibt aber ein großes Thema. Insgesamt ist das Wachstum eher als träge einzustufen“, sagte Ataman Ozyildirim, Ökonom des Conference Board.