New York (BoerseGo.de) - Der Rinderbestand in den USA könnte in der laufenden Saison das dritte Jahr in Folge sinken. Der Tierbestand soll einem Bericht von Bloomberg zufolge auf den niedrigsten Stand seit 50 bis 60 Jahren sinken. Verantwortlich für die Entwicklung ist die Dürre in den USA, die zu weitflächig verbrannten Weideflächen geführt hat. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse musste der Tierbestand reduziert werden.

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    Einem Bericht der US-Landwirtschaftsbehörde USDA zufolge soll der Rinderbestand auf das niedrigste Niveau seit dem Jahr 1952 sinken. Der Future auf Rindfleisch könnte in Chicago laut Einschätzung von Ron Plain, Landwirtschaftsökonom an der Universität von Missouri, bis Jahresende auf einen Rekordwert von 1,33 US-Dollar pro Pfund steigen.

    "Die US-Rinderherde ist die kleinste seit 50 bis 60 Jahren. Gleichzeitig steigt der weltweite Konsum von hochwertigen tierischen Lebensmitteln. In den nächsten drei bis fünf Jahren könnten die Preise im Trend weiter zulegen“, sagte Steve Shafer, Hedgefondsmanager bei Covenant Global Investors, die 320 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten verwalten.

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