New York (BoerseGo.de) – Der auf einem kalifornischen Bauernhof aufgetretene Fall von Rinderwahnsinn bei einer Milchkuh wird Expertenaussagen zufolge keinen Einfluss auf die Rindfleisch-Exporte der USA haben, berichtet Bloomberg. Es soll sich um einen Einzelfall handeln, teilte die US-Landwirtschaftsbehörde mit. Es war erst das vierte Tier in den USA, bei dem die Krankheit überhaupt entdeckt wurde. Der erste Fall war im Jahr 2003 aufgetreten.

    Anzeige

    Die Exporte von US-Rindfleisch an Länder wie Mexiko, China und Japan sollen dieses Jahr um 6 Prozent steigen. Der Agrarforscher Global AgriTrend hat seine Prognose nach dem Krankheitsfall unverändert belassen. Damit würde das Rekordergebnis des Vorjahres noch übertroffen werden. Der Gesamtwert der Exporte lag letztes Jahr bei 4,7 Milliarden US-Dollar.

    "Der Weltmarkt zeigt sich robust. Der Krankheitsfall dürfte keine Auswirkungen haben. Die internationale Nachfrage nach Rindfleisch wird mit dem steigenden Einkommen in den Entwicklungsländern weiter wachsen", zitierte Bloomberg Chris Hitch, Präsident von Hitch Enterprises Guymon, die Weideflächen für 90.000 Rinder betreiben.