Der britische Schatzkanzler George Osborne wird nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg bei der Vorstellung des Haushaltsplans davon ausgehen, dass Großbritannien in diesem Jahr eine Rezession vermeiden kann. Das erste Quartal hat sich voraussichtlich besser entwickelt, als ursprünglich von der Regierung befürchtet.

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    Die Ökonomen der Royal Bank of Scotland sowie von Barclays prognostizieren, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen Januar und März um 0,3 Prozent wachsen wird. Auf Jahressicht erwarten beide Häuser ein Wachstum von etwa 0,8 Prozent. Im November hatte das Finanzministerium für das erste Quartal ein Wachstum von 0,1 Prozent prognostiziert, wobei man auf das Jahr hochgerechnet ein Plus von 0,7 Prozent erwartete.

    "Die Wirtschaftslage sieht etwas besser aus als erwartet. Die Krise in der Euro-Zone scheint zumindest temporär im Griff zu sein. Wir erwarten im ersten Quartal ein Wachstum von 0,3 Prozent. Aber auch ein Wert von 0,4 Prozent scheint gut möglich“, sagte Ross Walker, Chef-Ökonom bei der RBS in London. Im vierten Quartal hatte es eine Kontraktion um 0,2 Prozent gegeben.

    Das GfK NOP-Verbrauchervertrauen hat sich jüngst auf den höchsten Stand seit dem Juni aufgehellt. GBP/USD notiert bei 1,5873. Widerstand liegt bei 1,5990 (Hoch vom 29.02.). Unterstützung liegt bei rund 1,5600 (dem Tief vom 12.03.).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.