Der japanische Regierungschef Yoshihiko Noda will sich mit einer Kabinettsumbildung die Zustimmung der Opposition zur geplanten Erhöhung der Mehrwertsteuer sichern. Unter anderem sollen Verkehrsminister Takeshi Maeda und Verteidigungsminister Naoki Tanaka ihre Posten aufgeben, berichtet MarketWatch.

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Die Mehrwertsteuer in Japan gehört zu den niedrigsten in den Industrieländern und soll verdoppelt werden, um die hohe Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Im Oberhaus in Japan hat die Opposition die Mehrheit, welche der Erhöhung zustimmen muss.

Die Bonitätswächter von Fitch haben im Mai die Kreditwürdigkeit des Landes um eine Stufe auf "A+" gesenkt, was die Finanzierungskosten erhöht. Da die Aussichten für die Bonität negativ sind, könnte sich die Kreditaufnahme bei weiteren Herabstufungen zukünftig weiter verteuern.

USD/JPY handelt bei 78,16. Unterstützung liegt bei 77,60 (Tief vom 1. Juni) und 76,00 (Tief vom 1. Februar). Widerstand liegt zunächst beim Hoch vom Freitag letzter Woche bei 78,70.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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