Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zieht eine Herabstufung der Bonität Japans in Erwägung. Derzeit liegt das Rating noch bei „AA-„. Falls die Staatsverschuldung weiterhin so hoch bleibt und die Regierung ihre Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen nicht durchsetzen kann, soll das Rating gesenkt werden, berichtet das „Manager Magazin“.

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    Der Ausblick für die langfristige Beurteilung wurde bereits vor einiger Zeit von "stabil" auf "negativ" gesenkt. "AA-" ist das vierthöchste Rating. Zuletzt hatte S&P das Rating Anfang 2011 um eine Stufe reduziert. S&P schätzt die Kosten für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben im letzten Jahr auf mehr als 400 Milliarden Euro. Ohne zusätzliche Staatseinnahmen könnte das öffentliche Defizit bis Ende 2014 über der Marke von 8 Prozent bleiben, so die Einschätzung.

    Am Freitag blieben die Börsen in Japan wegen des "Tag des Grünens" geschlossen. USD/JPY handelt bei 80,18. Seit Mitte März hat der Kurs in der Spitze rund 400 Pips verloren. Widerstand liegt beim Jahreshoch von 84,18 vom 14.03.2012. Zuvor müsste die 81,75 (Hoch vom 20.4.) überwunden werden. Die nächste Unterstützung liegt bei 79,60 (Tagestief von Dienstag).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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