Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das Sommerloch hat die Aktienmärkte derzeit voll im Griff. In der Summe gab es auf Wochenbasis keine nennenswerte Änderung innerhalb des Gesamtmarktes. Auch innerhalb

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des Wochenverlaufes hielten sich die Bewegungen in überschaubaren Grenzen. Dies ist angesichts der aktiven politischen Krisenherde sowie der Berichtssaison bemerkenswert.

Die Argumente der Bullen und Bären gleichen sich derzeit aber aus. Daran muss sich nun auch zunächst noch nicht allzu viel ändern. Weiterhin stellt sich die Frage, wer letztlich in

den kommenden Wochen wem folgen wird. Die europäischen Märkte waren zuletzt relativ schwach, konnten aber in der zurückliegenden Woche Ansätze für kleine Böden ausbilden. Dies kann durchaus wieder nach oben führen, zumal auch gerade der DAX natürlich oberhalb des längerfristigen Aufwärtstrends dreht. Hingegen zeigen sich die US Techs, bezogen auf den Nasdaq 100, subjektiv doch zunehmend überkauft. Gestützt wurde dies durch die Entwicklung einiger LargeCaps nach den Quartalsberichten. Nachdem die Quartalszahlen nun in der Mehrzahl durch sind und der Nasdaq 100 die Marke von 4.000 Punkten in einem großen Sprung fast direkt erreicht hat, wäre eine bald einsetzende Verschnaufpause nicht auszuschließen. Einer solchen vorzugreifen, macht wenig Sinn. Es bietet sich nach wie vor an, sich eher auf Einzeltitel zu konzentrieren. Hierbei fällt natürlich nach wie vor auch der Blick auf die Edelmetalle bzw. die Aktien der Edelmetallminen. Dort kam es in den vergangenen Wochen zu Konsolidierungen, welche aber nicht zwingend als bärische Trendwenden zu betrachten sind. Vielmehr bietet sich hier der eine oder andere Pullback nach einer umfassenden mittel- bis langfristigen Bodenbildung. Sollten diese Böden in den kommenden Wochen greifen und die Notierungen nach oben aus den Konsolidierungen ausbrechen, dann kann ein weiterer und auch dynamischer Kurssprung anstehen. Die sich bietenden Chancen gilt es im Blick zu behalten.

Ihr Marko Strehk,

Charttechnischer Analyst bei GodmodeTrader.de und Chefredakteur StrategieReport