Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

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die vergangene Woche war die schwächste im DAX seit Ende September 2014. Über 700 Punkte bzw. deutlich über 5% ging es abwärts. Hat damit eine übergeordnete Korrektur begonnen oder handelt es sich wieder nur um ein Strohfeuer innerhalb der steilen Rally?

Nun, bereits jetzt, zum Wochenauftakt entwickelt sich eine Erholung, die den DAX in den Bereich um 11.900 Punkte führt und damit zumindest kurzfristig für Entspannung sorgt. Doch das was den Investoren die Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben dürfte, ist doch für den aktiven Trader eigentlich ein gefundenes Fressen: endlich gibt es wieder solide Long- wie Shortsetups, endlich kann man wieder potentielle Kaufsignale im kurzfristigen Bereich mit klaren Umkehr- bzw. Zielmarken handeln, es finden sich antizyklische Tradingchancen bei Einzelwerten und für den längerfristigen Verlauf sind die Marken auch wieder klar gesetzt. Oben das Allzeithoch, unten das Tief vom Freitag letzter Woche – diese Range gilt zunächst und dürfte noch einiges Auf und Ab für den schnellen Handel bereithalten.

Nachdem aus charttechnischer Sicht aktuell noch nichts für einen ernstzunehmenden Trendwechsel spricht, sind die Chancen auf der Longseite weiterhin größer. Die Luft nach oben wird zunächst einmal etwas frischer, die Abfolgen von kurzen Intraday-Trendphasen, dürften in den nächsten Tagen auch wieder hektischer werden. Entweder bleibt man jetzt auf der Seitenlinie, bis die Range mit klaren Signalen verlassen wurde. Oder man hangelt sich mit Disziplin und kühlem Kopf durch die kurzen Trendphasen in der Seitwärtsbewegung. Mehr dazu in der neuen Ausgabe des CFD-Reports.

Ihr

Thomas May

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