Sehr geehrte Traderinnen und Trader,

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der Schock, den die SNB uns verpasst hat, ist verdaut und die Katze in Sachen QE in Europa ist aus dem Sack. 60 Mrd. monatlich, eine beachtliche Summe und damit ist das finanziell wohl größte Konjunkturprogramm, welches wir bisher gesehen haben, angelaufen. Ich meine gelesen zu haben, dass Deutschlands Anteil davon ca. 25% der Staatsschulden ausmacht. Wow.

Der Markt respektive der DAX honorierte vor allem letzte Nachricht mit einem neuen Allzeithoch und erreichte in der Spitze bereits fast 10.800 Punkte. In diesem Bereich liegt ein rechnerisches Kursziel aus dem Ausbruch aus der Dreiecksformation und zudem eine potentiell deckelnde Trendkanalbegrenzung. Aber sind dies ausreichend Gründe, um die Bärenkeule auszupacken? Meiner Meinung nach nicht. Die Liquiditätsflut in Europa hält an und egal ob dieses direkt in den Markt oder in den Wirtschaftskreislauf fließt, die Unternehmen und damit die Aktienkurse sollten davon profitieren. Natürlich schließt eine solche Argumentation Korrekturphasen nicht aus, aber wie heißt es so schön: the trend is your friend until it ends. Trotz technischer Widrigkeiten muss deshalb an der 10.800er Marke noch lange nicht Schluss sein. Ein weiteres Ziel läge beispielsweise bei ca. 11.150 Punkten und gerade auf mittelfristige Sicht sind Kurse bei 15.000 Punkten und darüber alles andere als unvorstellbar.

Die Basis für eine Fortsetzung der Hausse ist also vorhanden und um sich zumindest temporär auf die Bärenseite zu schlagen, möchte ich mehr als nur Vermutungen sehen. Wie wäre es bspw. mit einer kleinen Topbildung im DAX? Ja, das wäre ein ernstzunehmender Gegner, aber bis dahin denke ich, ist man mit dem Spielen der Longkarte besser bedient. Vielleicht finden Sie ja im heutigen Know How Bereich des CFD-Reports einige interessante Kandidaten, um für sich die grundlegende Stimmung im Markt zu messen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg in der neuen Handelswoche,

Ihr

Rene Berteit

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