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die US-Notenbank dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit den Leitzins im Dezember zum zweiten Mal seit der Finanzkrise anheben. Eine Zinserhöhung könne „relativ bald“ angemessen sein, sagte US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen am Donnerstag bei vor einem Kongressausschuss in Washington. Gleichzeitig betonte Yellen erneut, dass die Ausgestaltung der Geldpolitik von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig sei.

Auch die Märkte sind inzwischen fest von einer baldigen Zinserhöhung überzeugt und preisen aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 91 Prozent für einen Zinsschritt im Dezember ein, wie Daten des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigen. Der seit dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl bereits deutlich unter Druck stehende Goldpreis könnte mit der Aussicht auf schneller steigende Zinsen weiter nachgeben. Mittelfristig dürfen allerdings höhere Infrastrukturausgaben und Steuersenkungen unter Donald Trump auch die Inflation deutlich anziehen lassen. Damit würden sich die Aussichten für den Goldpreis wieder aufhellen.

Ihr Oliver Baron

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