Liebe Leserinnen und Leser,

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der Goldpreis in EUR nimmt meiner Ansicht nach die Erwartungshaltung einer weiteren EURUSD-Schwächung stärker vorweg als einen tatsächliche Goldpreisanstieg. Zwar ist EUR/USD kurzfristig überverkauft, es gibt eine sehr hohe und eher selten in dieser Höhe vorhandene Short-Positionierung der Hedgefonds. 980 EUR pro Unze Gold heute würden allerdings 1080 EUR/Unze morgen entsprechen, würde EUR/USD auf 1,20 fallen – selbst dann, wenn Gold in USD konstant bei rund 1300 USD/Unze verharren würde. 1080 sind dann auch das Kursziel der inversen SKS-Formation, die sich im Chart über das vergangene Jahr gebildet hat.

Man kann man drehen oder wenden wie man will aber trotz ausbleibender Aufwärtsdynamik im USD-Goldpreis werden Goldaktien gekauft. Vielleicht liegt es daran, dass die Firmen Kosten in USD fakturieren und ein stärkerer USD mindert die Kosten. Vielleicht liegt es an opportunistischen Momentum-Trades. Vielleicht treiben auch Spekulationen über Übernahmen chinesischer Käufer die Kurse nach oben. Aber Fakt ist dass der Gold Bugs Index gestern auf Tagesschlusskursbasis ein Kaufsignal geliefert hat. Ich habe mir im Chart den Comstage NYSE Arca Gold BUGS ETF angeschaut, der an der Börse Stuttgart investierbar ist. Der Gold Bugs Index hat Potenzial bis 289 USD, der ETF kann bis in den Bereich von 21 EUR steigen. Mehr dazu finden Sie auf meinem Desktop auf Guidants. Ich lade Sie herzlich dazu ein, mit dort zu folgen (klicken Sie unten links im Stream dazu auf den gelben Button). Dann haben Sie in Zukunft immer den Überblick, wenn ich eine neue Analyse veröffentlichen sollte.

Herzliche Grüße

Jochen Stanzl

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