Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

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der DAX ist auf der Oberseite überreizt. Wenngleich er noch ein paar Pünktchen steigen könnte, um das Allzeithoch bei rund 10.050 Punkten noch einmal zu testen, dauert die aktuelle Rallyphase bis zum Moment, in dem ich diese Zeilen tippe (14:30 Uhr am Mittwoch, den 3. Dezember), ganze 113 Handelsstunden. Die Korrektur, die diese Bewegung ermöglichte, dauerte nur 59 Handelsstunden. Ich rechne damit, dass wir in den nächsten 100 Handelsstunden eine Korrektur bekommen werden, anstatt übergeordnet noch weiter anzusteigen. Eine ähnlich starke Rallyphase (900 Punkte in nur zweieinhalb Wochen) gab es zuletzt nur nach dem großen Crash im Jahr 2009. Was sagt uns das? Es herrscht angesichts der Nullzinsen extremer Anlagenotstand. Die tiefen Kurse wurden von Anlegern sofort zum Kauf genutzt. Das ist, wenngleich jetzt eine Korrektur anstehen könnte, bullisch zu bewerten und macht Lust, sich in die nächste Korrektur hinein wieder einzukaufen. Ich rechne mit einem Anstieg im kommenden Jahr bis 12190 Punkten. Dieses Ziel ist nach 8600 und 10190 Punkten die nächste große Etappe des nunmehr drei Jahre alten Bullenmarktes im DAX. Beim Gold gehe ich eher von einer langsamen Abwärtsbewegung aus, das Öl könnte im kommenden Jahr sogar unter 50 USD/Barrel fallen. Mehr dazu im heutigen Report.

Herzliche Grüße

Jochen Stanzl

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