Liebe Leserinnen und Leser,

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die Inflationsrate ist nun auch in dem von der Notenbank zur Ausrichtung ihrer weiteren Geldpolitik betrachteten Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben über die Zielzone von 2% gestiegen. Die US-Zinswende steht bevor, der USD steigt und bricht seine Abwärtsbewegung seit Jahresbeginn ab. Die Zinsen reagieren ebenfalls: Die zehnjährigen US-Bundespapiere bilden einen veritablen Boden aus, der Anstiege bis 2,8% in den kommenden Wochen möglich werden lässt. Kommt es darüber hinausgehend zu Steigerungen der Zinsen? Ich bin skeptisch, warum, schreibe ich in dieser Ausgabe.

Aktien aus dem Kohlesektor lassen ihre Lethargie hinter sich und haben einen relativen Boden ausgebildet, der eines zeigt: Wind, Solar und Wasserkraft kommen, aber die Kohle bleibt. Die Krise, in der der Sektor steckt, ist bekannt und was bekannt ist bringt keine Kursveränderungen mehr mit sich. Jedenfalls scheint das der Chart zu zeigen. Ein antizyklischer Einstieg lockt.

Während in den Haupt- und Nebenstrommedien teilweise sehr verzerrt über die Ereignisse in der Ukraine berichtet wird möchten wir uns an die Fakten halten. Wir werfen einen Blick auf das Votum des Marktes und stellen fest, dass es so schlimm, wie das an manchen Stellen behauptet wird, gar nicht sein kann.

Herzliche Grüße

Jochen Stanzl