Liebe Leserinnen und Leser,

Anzeige

nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank befindet sich der Goldpreis im freien Fall. Zwar war die am Mittwochabend verkündete Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte allgemein erwartet worden. Allerdings hat die Fed zugleich für die kommenden Jahre schnellere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Die Mitglieder des Offenmarktausschusses erwarten nun für 2017, 2018 und 2019 jeweils drei Zinsschritte pro Jahr um jeweils 0,25 Prozentpunkte.

Für das kommende Jahr war die Fed bislang lediglich von zwei Zinserhöhungen ausgegangen. Steigende Zinsen sind für Gold schlecht, da das Edelmetall keine Zinsen abwirft. Außerdem wird durch die höheren Leitzinsen die Inflation eingedämmt, während Gold häufig als Absicherung gegen eine höhere Inflation angesehen wird. Kostete die Feinunze Gold unmittelbar vor dem Zinsentscheid am Mittwochabend noch 1.161,70 Dollar, rutschte der Preis bis Donnerstagmittag im Tief bis auf 1.126,26 Dollar ab. Damit büßte das Edelmetall in der Spitze mehr als drei Prozent ein.

Ihr Oliver Baron

P.S: Folgen Sie mir auch auf der Investment- und Analyseplattform Guidants!

Aktivieren Sie JavaScript oder installieren Sie einen aktuellen Browser, um die Newsletter-Funktion nutzen zu können.