Mastrind 133994

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ISIN: PSEUDO040209
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Börsenplätze

Name Einh. Kurs Close +/- abs. +/- rel. Zeit
Deutsche Bank Indikation US¢/lb 177,81 177,79 0,02 0,01 26.03.
Indikation US¢/lb 178,73 178,45 0,28 0,16 23.04.
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Wertentwicklung grafisch

Wertentwicklung in verschiedenen Zeiträumen

Zeitraum Tief Hoch %
Intraday 177,76 177,84 0,01%
1 Woche 0,00 0,00 0,00%
1 Monat 174,83 177,86 0,52%
52 Wochen 129,27 177,86 32,86%
laufendes Jahr 166,43 177,86 6,37%
Vorjahr 129,27 168,46 10,01%

Basisinformationen

Bezeichnung Wert
ISINPSEUDO040209
GattungRohstoff
LandPalästinensische Autonomiegebiete

Weiterführende Inhalte

Beschreibung

Kälber werden in der Regel im Frühling geboren, um so für etwa sechs Monate von mildem Wetter und von Weideflächen profitieren zu können. Nach 6-8 Monaten werden die Kälber von der Mutter getrennt. In weiteren 6-10 Monaten erreichen sie ein Gewicht von 600-800 Pfund, sind damit erwachsen und gehören zur Kategoerie Lebendrind (Life Cattle). Zu diesem Zeitpunkt werden sie an spezielle Mastbetriebe verkauft. Hier wird mit speziellem Futtermittel versucht die Gewichtszunahme zu beschleunigen. Das Futter besteht aus Getreide, Eiweisszusätzen u.a.. Mit einem Gewicht von 1200 Pfund erreichen die Rinder das Zielgewicht und werden an Schlachthöfe verkauft.

Future-Kontrakte auf Lebendrinder und Mastrinder werden an der Chicago Mercantile Exchange gehandelt.

Die Preise für beide Kontrakte zogen im vergangenen Jahr deutlich an, bis im Dezember ein BSE Fall auf einer Milchfarm im Staat Washington festgestellt wurde. Der Preis für Lebendrinder erreichte im November mit 104,25 US-Cent/Pfund ein Allzeithoch, bevor er dann im Dezember um 20% einbrach. Für den deutlichen Preisanstieg lassen sich mehrere Gründe anführen. Die Nachfrage nach US-Rindfleisch stieg an, nachdem im Mai ein BSE-Fall in Kanada festgestellt wurde und als Folge dessen der Verkauf von kanadischem Rindfleisch verboten wurde. Eine Dürre-Periode und schlechte Bedingungen für das Getreidewachstum führten zu geringerem Gewicht bei Rindern und insgesamt kleineren Herden. Da die Fütterungskosten zu hoch gewesen wären, reduzierten die Bauern ihre Bestände. Veränderte Ernährungsgewohnheiten in den USA, weg von kohlenhydratereicher, hin zu eiweißreicher Ernährung, führte zu einer erhöhten Nachfrage. Mit steigenden Preisen begannen die Bauern ihre Bestände zu verkaufen, um von den hohen Preisen zu profitieren. Die sich daraus ergebenden niedrigen Bestände beschleunigten die Preisrallye weiter.

Mit dem Ausbruch von BSE gaben die Preise mehr als die gesamten Gewinne wieder ab. Hierbei handelte es sich vornehmlich um eine psychologische Reaktion, da die tatsächliche Nachfrage nach Rindfleisch in den USA durch die Beteuerungen der Regierung, US-Rindfleisch sei nicht gefährlich, kaum litt. Die Strategie des Lanwirtschaftsministeriums, derartige Krisen in Zukunft zu vermeiden, scheint aufzugehen. Der Preis für Lebendrinder ist im Sommer dieses Jahres auf ein Niveau gestiegen, das weiter über dem Rekordpreis von November 2003 lag.

Die Weltproduktion an Rindfleisch betrug 2003 49,789 Mio. Tonnen. Größter Produzent von Rindfleisch sind die USA mit einem Marktanteil von 25%, gefolgt von Brasilien (15,5%), der EU (14,8%) und China (12,09%). Größter Konsument sind ebenfalls die USA (25,6%), gefolgt von der EU (15,3%), Brasilien (13%) und China(12%).

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Name Wert
Pivot-HBOP (R3):0,00
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Pivot-Low (S1):0,00
Pivot-Support (S2):0,00
Pivot-LBOP (S3):0,00
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