Aktienhandel

Globaler Aktienhandel

Die stärkste Zunahme des Aktienhandels an den Börsen dieser Welt vollzog sich zwischen 1980 und 2005. In diesem Zeitraum nahm der Aktienhandel um den Faktor 170 zu. Der weltweite Aktienbestand nahm während der selben Zeit jedoch lediglich um das 15-fache zu. Diese Entwicklung zeigt, dass Aktien lange nicht mehr nur als langfristige Vermögensanlage begriffen werden. Vielmehr dient der Aktienhandel den Investoren nun auch zur kurzfristigen Geldanlage, mit der gerade durch kurze Haltezeiten viel Gewinn gewonnen werden kann. Die Haltedauer der Aktien hat sich dementsprechend im Laufe der Jahre stark verkürtzt. Hatten die Investoren 1980 im Durchschnitt Aktien rund zehn Jahre im Depot, so waren es 2000 im Schnitt nur noch sieben Monate.

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Aktienhandel - an vielen Börsenplätzen möglich

Die Zunahme beim Aktienhandel verlangte nach einer Diversifikation der Börsensysteme. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen der Präsenzbörse und der elektronischen Handelsplattform. Beim Präsenzhandel verläuft der Aktienhhandel direkt am Börsenparkett zwischen Broker und dem Kursmarkler. Beim elektronischen Aktienhandel gibt man den Kaufauftrag über einen Online-Broker ab, so können Privatanleger bequem am PC ihren Handel abschließen. Xetra, steht für "Exchange Electronic Trading", und meint das elektronische Handelssystem für den Kassamarkt der Deutschen Börse AG. Alle an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Wertpapiere sind seit 1998 über dieses System handelbar. Eine weitere wichtige elektronische Handelsplattform für den Aktienhandel, bzw. für Futures und Optionen auf Aktien, ist die Eurex.

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