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Währungskurse in Preis- und Mengennotierung

Drückt man die ausländische Währungseinheit in inländischer Währung aus, so spricht man von der Preisnotierung. Diese Form der Währungskursermittlung wurde früher an den deutschen Devisenbörsen praktiziert. Heute hingegen ist man zur, aus dem angelsächsischen Raum stammenden, Mengennotierung übergegangen. Hierbei wird der Währungskurs in ausländischen Währungseinheiten angegeben, die für die inländische Währung gezahlt werden.

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Fixe und flexible Währungskurse

Wurde der Wechselkurs im Rahmen internationaler oder institutionalisierter Vereinbarungen, beispielsweise durch den IWF, festgelegt, so spricht man von fixen oder festen Währungskursen. Fixe Währungskurse dürfen nicht, oder nur in einem sehr geringen Rahmen schwanken. Dies wird durch Marktintervention der Zentralbanken garantiert. Wie die Geschichte des IWF-Systems lehrt, sind feste Währungskurse jedoch aufgrund unterschiedlicher Interessen der beteiligten Länder nur schwer zu praktizieren. Bilden sich die Kurse am Devisenmarkt frei nach Angebot und Nachfrage, so handelt es sich um flexible Währungskurse.

Theorien zur Bildung der Währungskurse

Die Bildung eines Währungskurses obliegt vielen verschiedenen Faktoren. Man spricht von dem Wechselkursrisiko, nämlich der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Austauschverhältnis von Währungen ändert, wenn Geschäfte in einer Fremdwährung getätigt werden. Der Währungskurs schwankt demnach um einen erwarteten Mittelwert. Dies wird von Kapitalanlegern als Gefahr angesehen, da es den Erfolg einer Transaktion beinträchtigen kann. Verschiedene Theorien versuchen das Zustandekommen des Währungskurses zu erklären. Zum Beispiel die Terminkurstheorie, die Kaufkraftparitätentheorie und die Zinsparitätentheorie, um einige wichtige zu nennen.

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