Auswertung der „Zeit“
Im Rahmen der technischen Analyse spielt auch die Auswertung von Zyklen und Saisonalitäten eine wichtige Rolle.
Anbei der Kursverlauf vom DOW Jones. Es sind 2 wichtige statische Zyklen markiert.
Mit den senkrechten blauen Linien ist der 72-Wochenzyklus abgetragen. Ausgangspunkt hier ist das Allzeithoch im Januar 2000. Der Zyklus funktionierte aber auch schon in den 90er Jahren. Im Takt von 72 Wochen wurden mittelfristig markante Hochs bzw. Tiefs ausgebildet. So das Hoch im Mai 2001, das Bärenmarkt-Tief im Oktober 2002, das Hoch im Januar 2004. Mit den breiten hellgrauen senkrechten Balken ist der Oktobermonat eines jeden Jahres seit 2000 markiert. Seit dem Jahr 2000 startete im Oktober eines jeden Jahres eine Jahresendrallye. Sogar im Jahr 2000, in dem der Markt in den Bärenmarkt überging, gab es eine nicht unerhebliche Kurserholung ab Oktober. Das Sell Off Tief in 2001 lag im Oktober, das Bärenmarkt-Tief 2002 lag im Oktober, in 2003 gab es ab Oktober eine Fortsetzung der Rallye, in 2004 wurde der zähe Korrekturprozess im Oktober beendet. Dies als Beispiel dafür, dass im Rahmen der charttechnischen Analyse neben der Preis- auch die Zeitdimension ausgewertet wird.
Es läßt sich also nicht nur ermitteln, auf welchem Kursniveau beispielweise eine Aktie ein Kauf ist, sondern auch zu welchem Zeitpunkt.
http://www.godmode-trader.de (Harald Weygand)





