Charttechnik und Trading - Einführung
Das Buch "Charttechnische Analyse und professionelles Trading" von GodmodeTrader.de
So finden Sie als Marktbeobachter und Anleger selbstständig Trendwenden, Rallyes, Abverkäufe und Kursziele.
Verehrte Leserinnen und Leser,
ich darf Sie herzlich willkommen heißen. Dieses Buch von GodmodeTrader.de richtet sich an Anleger jeglicher Coleur. Motivationslagen langfristig ausgerichteter Investoren und kurzfristig aktiver Trader gleichen sich. Auf der einen Seite geht es darum, möglichst konstant eine angemessen hohe (aber auch realistische) Rendite, einen Gewinn, einen Profit zu erzielen, auf der anderen Seite sollte der Kapitalerhalt oberste Priorität haben. Verluste gilt es konsequent zu begrenzen; und zwar an der richtigen Stelle. Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen. In diesem Spannungsverhältnis bewegen sich alle Anleger.
Zentrale Eckpunkte einer jeden Anlageentscheidung sind die Wahl des Anlageobjekts, die Wahl der Handlungsrichtung (long oder short), die Wahl des Einstiegsniveaus, die Wahl des Stopplossniveaus zwecks Absicherung und Verlustbegrenzung und eine möglichst konkrete Ermittlung des Kurszielniveaus für Gewinnmitnahmen sowie die Positionsgrößenbestimmung.
Mittels der charttechnischen Analyse wird der Kursverlauf (Chart) analysiert, ausgewertet und regelrecht vermessen. Mittels der charttechnischen Analyse werden Kursverläufe wie eine Sprache gelesen und interpretiert. Man muß die Sprache nur verstehen lernen!
Für das Timing von Anlageentscheidungen egal in welchem Zeitfenster ist Chartanalyse unerläßlich. Als Anleger müssen Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein; und dafür liefert Ihnen die Chartanalyse maßgebliche Hilfestellung.
Sie gibt Ihnen als Anleger entscheidende Informationen, um die beschriebenen Eckdaten des Transaktionsplans zu bestimmen. Die charttechnische Analyse zeigt Ihnen auf, auf welchem Kursniveau Sie einsteigen können, wo Sie sich sinnvollerweise mit einem Stoploss absichern, möglichst ohne durch das Grundrauschen der Kursbewegungen ausgestopt zu werden. Und mittels charttechnischer Analyse können Sie selbst als Anleger Kursziele ermitteln, in deren Bereich Sie Gewinne mitnehmen können.
Die charttechnische Analyse ermöglicht Ihnen bestehende Trends auf Stabilität zu prüfen. Wie weit kann sich eine Rallye beispielsweise bei Solaraktien oder Internetaktien fortsetzen ? Wie weit können Aktien aus dem stark angeschlagenene Bankensektor noch fallen ? Dabei geht es nicht nur um die Stabilität von Trends, sondern auch um das Ermitteln so genannter relativer Stärken. In welche Sektoren fließt Kapital ? Und aus welchen Sektoren fließt Kapital wieder heraus?
Die charttechnische Analyse ist letztenendes die Antwort auf die Verhältnisse an den Finanzmärkten der vergangenen Jahre. Das Finanzportal GodmodeTrader.de widmet sich voll und ganz dieser Analysemethode.
Schauen Sie sich einfach die mehrjährigen Kursverläufe der folgenden 3 bekannten DAX Aktien an. Allianz, Daimler und Siemens. Schauen Sie sich die enorme Volatilität an.
Ein Charakteristikum unserer Epoche ist eben diese exzessive Schwankungsanfälligkeit der Märkte. Trends verlaufen immer schneller und in immer verschärfterer Form.
Ich erinnere mich an ein Ereignis auf einer größeren Börsenveranstaltung. Ein älterer Herr zog mich nach meinem Vortrag zur Seite und schilderte mir seine Sorgen als altgedienter Anleger. Er halte schon über Jahre eine ganze Reihe von fundamental starken Aktien aus dem DAX. Zwischenzeitlich habe er ansehnliche Buchgewinne gehabt, durch den Bärenmarkt seit 2007 seien aus den Buchgewinnen massive Verluste geworden. Seine an mich gerichtete Frage können Sie sich vorstellen. Wie mit der Situation nun adäquat umgehen ? Immerhin handele es sich um seine Altersvorsorge.
Fakt ist, dass Sie als Anleger gezwungen sind, schneller zu reagieren und aktiver zu handeln. Fakt ist, dass die Anlegerschaft zusehends auch zum Handeln im mittelfristigen Zeitfenster gezwungen wird. Also auf Sicht von Monaten. Das sollte aber auf gar keinen Fall mit planlosem Hin und Her und Transaktionsaktionismus im kurzfristigen Zeitfenster verwechselt werden. Letzteres würde Sie nur in den Ruin treiben.
Die charttechnische Analyse ist ein "weites Feld", um einmal diesen Ausdruck von Günter Grass zu bemühen. Es gibt viele unterschiedliche Analysemethoden und unterschiedlichste Analyseinstrumente.
Aufgabe dieses Buchs wird sein, Ihnen eben diese näher zu bringen und deren Gebrauch zu erklären. Es gibt Menschen mit unterschiedlichsten Charakteren. Finden Sie für Ihr Charakterprofil die richtigen Analyseninstrumente heraus. Das Grundprinzip der charttechnischen Analyse ist einfach, die praktische Anwendung erfordert jedoch große Erfahrung. Die charttechnische Analyse findet in allen Finanzmärkten Anwendung, wobei jeder Markt seine eigene Charakteristik hat.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude beim Lesen der Lektüre. Und vor allem viel Erfolg beim anschließenden Einsatz in der Praxis. Fangen Sie langsam an, überschätzen Sie sich nicht, verlangen Sie von sich nicht zuviel, gehen Sie mit der gebotenen Vorsicht ans Werk und haben Sie realistische Vorstellungen. Und vor allen Dingen, seien Sie sich selbst gegenüber ehrlich.
Nutzen Sie an der Börse nur Kapital, das Sie nicht zwingend für das Leben benötigen. Wenn Sie Verluste machen, fahren Sie das Risiko herunter. Der größte Fehler von Einsteigern ist der, zu große Positionen aufzubauen, - also zu überhebeln -, und bei Verlusten das Risiko sogar zu erhöhen, sprich die Brechstange auszupacken.
Auf eine bestimmte Art und Weise ist der Beruf des Börsenhändlers und Traders einer der härtesten Professionen überhaupt. Wenn man sein Metier aber beherrscht und genug Erfahrung gesammelt hat, läßt sich an der Börse viel Geld verdienen.
Diesem Buch werden fortlaufend neue Kapitel hinzugefügt. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen ...
Es ist unser Anliegen der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung und die enormen Möglichkeiten der charttechnischen Analyse näherzubringen. Der Darstellungsmodus der meisten Chartanalysen und Kommentare auf GodmodeTrader.de sind bewußt einfach gewählt, so dass sie gerade auch von der breiten Öffentlichkeit verstanden und inhaltlich nachvollzogen werden können. Auch die ersten Kapital dieses Buchs sind sehr einfach gehalten, um Sie langsam an das Thema heranzuführen. Professionelle Marktteilnehmer können die ersten Kapitel einfach überspringen.
Herzlichst, Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de Mitglied des Vorstands der BörseGo AG
GodmodeTrader ist ein Service der BörseGo AG : http://www.boerse-go.ag/
Weiterführung des Editorials - Verstehen, wie sich die Welt der Finanzmärkte dreht
Der Altmeister der Börse, André Kostolany, hat eine weitläufig bekannte Metapher geprägt, die das Geschehen an den Finanzmärkten auf den Punkt bringt.
"Das Verhältnis von Wirtschaft und Börse ist wie das eines Mannes auf einem Spaziergang mit seinem Hund. Der Mann (Wirtschaft) geht stetig voran, der Hund (Börse) rennt vor und zurück."
Der Mann steht für die Wirtschaft, er ist die fundamentale Basis, er ist der Haupttrendgeber. Er ist die fundamentale Basis für die Börse (Hund) und für die an ihr stattfindenen Kursbewegungen. Der Mann gibt die übergeordnete Richtung an, in die sich die Märkte und Kurse bewegen. Der Mann gibt die Richtung der langfristigen Trends an der Börse vor.
Der Hund seht in der Metapher für die Börse und die Kursbewegungen. Kursbewegungen von Aktien, von Indizes, von Rohstoffen, von Währungen oder Anleihen. "Der Hund rennt vor und zurück". Der Hund rennt um den eigentliche, um den wahren fundamentalen Wert hin und her. Mal laufen die Kurse voraus, Überbewertungen können sich entwickeln, mal laufen sie hinterher und es liegen Unterbewertungen vor. Der Hund steht mit seinen Bewegungen für die kurz- und mittelfristigen Kursbewegungen an der Börse.
Die längste Zeit bewegen sich Kurse außerhalb der tatsächlichen fundamentalen Bewertung.
Die fundamentale Analyse befaßt sich mit der Auswertung der Angebots-Nachfragesituation eines Unternehmens. Wie ist die Umsatz- und Gewinnentwicklung? Wieviele Mitarbeiter hat ein Unternehmen? Wie kosteneffektiv arbeitet ein Unternehmen? Wie ist das Unternehmen seitens seiner Produkte und Dienstleistungen aufgestellt? Wie sieht die Konkurrenzsituation aus? Sitzen fähige Leute im Vorstand der AGs? Die fundamentale Analyse befaßt sich also mit der Basis dessen, was an der Börse dann zu Kursbewegungen führt. Die fundamentale Analyse wertet den "Weg des Mannes" aus, um auf die Metapher zurückzukommen. Sie wertet die übergeordnete Verlaufsrichtung, den langfristigen Trend aus. Der mittel- bis langfristig ausgerichteter Marktteilnehmer, der Investor, greift fokussiert auf Fundamentalresearch zurück, um Anlageentscheidungen zu treffen. Der legendäre Warren Buffett steht mit seinem Lebenswerk für diese Form der Anlegerschaft.
Die charttechnische Analyse befaßt sich hingegen mit der Analyse von Kursverläufen, von Charts. Kursverläufe werden ausgewertet, vermessen, Kursverläufe werden wie ein Buch gelesen. Kursverläufe von Aktien, von Indizes, von Rohstoffen, von Währungen oder Anleihen. Im Chart sind die Einschätzungen aller Marktteilnehmer und darauf basierend ihre Anlageaktivitäten zu sehen. Man sagt auch, die wesentlichen Informationen sind eskomptiert, eingepreist. Informationen wie beispielweise die Terroranschläge vom 11. September 2001 können unmöglich im Vorfeld bekannt sein. In solchen Fällen erfolgt die Einpreisung jedoch innerhalb kürzester Zeit.
So hart das auch klingen mag, aber an der Börse zählt nicht Ihre subjektive Einschätzung eines Unternehmens und der zugehörigen Aktie, sondern die Einschätzung der Gesamtheit aller Marktteilnehmer. Täuschen Sie sich nicht! Sie selbst können von einer Aktie maßlos überzeugt sein, sich bis in jedes kleinste Detail mit dem Unternehmen auskennen, wenn aber die Masse der Marktakteure nicht Ihrer Meinung ist, wird besagte Aktie nicht steigen. Der Markt hat immer recht! Sie selbst als Individuum sind im Marktgeschehen irrelevant. Es ist insbesondere für Menschen mit Alpha-Tierqualitäten eine echte Herausforderung sich das eingestehen zu können.
Sie sehen schon auf, was ich hinaus will. Die charttechnische Analyse wertet die Bewegungen des Hundes aus, sie wertet Kursbewegungen insbesondere im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster aus, aber auch auf langfristige Sicht.
Und um es nochmals zu wiederholen. Gerade auch angesichts der hohen mittelfristigen Volatilität an den Märkten sollten Sie sich über eines im Klaren sein. Wir Anleger, wir Börsianer handeln in der Regel die kurz- und mittelfristigen Kursbewegungen. Wir handeln die Bewegungen des Hundes. Deshalb gilt es mit dem adäquaten Instrumentarium die Märkte zu beobachten und auszuwerten. Und zwar mit der charttechnischen Analyse.
Chartanalyse und Fundamentalanalyse gehen Hand in Hand. Jedem Anleger ist freigestellt, in welchem Mischungsverhältnis er beide Analysemethoden anwendet. Seit einigen Jahren erlebt die Chartanalyse gerade wegen den schwierigen Marktverhältnissen einen regelrechten Boom. Schauen Sie die Finanzliteratur für den Retailmarkt (Privatanleger) einmal an. Das Gros der Bücher hat einen Bezug zur Charttechnik. Die Nachfrage ist groß. Das läßt sich nicht wegdiskutieren. Auffällig ist, dass seitens einiger Vertreter der fundamental ausgerichteten Anleger, so genannter Value Investoren, eine regelrechte Aversion gegen die technische Analyse besteht. Dazu läßt sich festhalten, dass wir jeden Menschen schätzen, der sich mit großer Leidenschaft mit den Finanzmärkten auseinandersetzt. Als freier Menschen sollte man immer offen für neue Ideen und Konstrukte sein und flexibel im Denken sein. Insofern schätzen wir auch die Kritiker der Methode und grüßen Sie recht herzlich an dieser Stelle.
Charttechnische Analyse - Das ist das Jonglieren mit Wahrscheinlichkeiten
Eine charttechnische Prognose stellt eine Wahrscheinlichkeitseinschätzung dar. Eine 100%ige Wahrscheinlichkeit, dass eine Prognose eintritt, gibt es nicht. Wenn es das gäbe, würden auf der Straße bald nur noch "glückliche" Millionäre herumlaufen und die Menschheit hätte keine Probleme mehr. Im Rahmen der charttechnischen Analyse werden Wahrscheinlichkeiten ermittelt. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein bestehender Trend fortgesetzt wird. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein bestehender Trend vor einem möglichen Ende steht? Wie wahrscheinlich ist es, dass beispielsweise eine Aktie ein bestimmtes Kursziel erreicht? Und wie wahrscheinlich ist es, dass sich auf einem bestimmten Kursniveau ein Boden, eine Trendwende ausbilden kann? Sie sehen, man jongliert mit Wahrscheinlichkeiten. Deshalb ist es eminent wichtig bei konkreten Transaktionen im Markt ein sinnvolles Risiko- und Moneymanagement zu praktizieren. Immer, wirklich immer, gilt es sich für den Fall abzusichern, dass Kurse sich entgegen der Prognose, entgegen der Erwartung bewegen. In späteren Kapiteln dieses Buchs wird auf die Thematik intensiv eingegangen. Tatsächlich ist jeder Anleger mal mehr und mal weniger mit schwierig einzuschätzenden und damit auch schwierig zu handelnden Marktphasen konfrontiert. In solchen Phasen sinkt die Trefferquote der Prognosen und damit die Trefferquote der erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen. Das ist normal! Und eben solche Phasen durchschiffen Sie durch Risiko- und Moneymanagement. Es gibt ausführliche Interviews mit nachweislich erfolgreichen Tradern, die mit unterschiedlichsten Methoden an den Finanzmärkten handeln und unterschiedlichste Weltbilder haben. Ihnen allen ist aber gemeinsam, dass Sie auf die Wichtigkeit des Risiko- und Moneymanagements hinweisen.
Chartechnische Analyse - Unterteilung nach Hauptkategorien.
1.) Auswertung der Preisdimension: Analyse des Kursverlaufs, Analyse des Kapitalstroms.
2.) Auswertung der Zeitdimension: Analyse von Saisonalitäten und Zyklenmustern
3.) Sentimentanalyse: Auswertung der Marktstimmungen
4.) Indikatorenlehre
Charttechnische Analyse - Werden wir langsam konkreter
Wie geht man beim Chartanalysieren konkret vor ? Im Folgenden ist das Procedere dargestellt. Lassen Sie sich als Einsteiger durch Fachtermini nicht verwirren. Sie werden in den folgenden Kapiteln alle genau erklärt.
- Wie ist die übergeordnete Kursverlaufsrichtung, wie ist die Trendrichtung?
- Wie stabil ist der vorliegende Trend?
- Liegen innerhalb des Trends so genannter Fortsetzungsmuster (Formationen) vor?
- Welche Candlestickmuster liegen vor und welche kurstechnische Wirkung haben sie?
- Welche Chartformationen bilden sich aus und wie werden sie aufgelöst?
- Wo und wie verlaufen Trendlinien? Und wie orientieren sich die Marktteilnehmer daran?
- Auf welchen Kursniveaus kreuzen Chartstrukturen den Weg des Kursverlaufs?
- Welche Chartstruktur ist wirklich markant und kursbewegend?
- Reagiert der Kurs auf Fibonacci Retracements ? Reagiert der Kurs auf gleitende Durchschnittslinien ?
- Welche Chartstruktur sticht welche Chartstruktur in ihrer Wirkung aus?
- Gibt es einen Rollenwechsel markanter Chartstrukturen?
- Häufen sich Fehlausbrüche ? Häufen sich Fehlsignale ?
- Was passiert unter Intermarketkorrelationsgesichtspunkten?
- Lassen sich zyklische Gesetzmäßigkeiten erkennen?
Neben der Preisdimension wird zusätzlich auch die Zeitdimension ausgewertet. In einigen Märkten wie bei Rohstoffen spielen Saisonalitäten und Zyklen eine übergeordnete Rolle. Der Begriff "Technische Analyse" wird als Überbegriff verwendet. Die charttechnische Analyse gehört hierzu, aber auch die Indikatorenanalyse und die Sentimentanalyse. Auf GodmodeTrader.de verwenden wir die Begrifflichkeiten "Charttechnische Analyse" und "Technische Analyse" synonym.
Warum Chartanalyse "besser" ist
Zugegebermaßen ein nicht unprovokant gewählter Titel. Im Folgenden wird Ihnen ein einfach verständliches Beispiel präsentiert, das zum einen eindrucksvoll das Grundprinzip und zum anderen einen zentralen Vorteil der (chart)technischen Analyse veranschaulicht. Dieses Beispiel soll gewissermaßen den Einstieg in die (chart)technische Analyse ebnen. Um schnelle Überzeugungsarbeit zu leisten, wird natürlich mit einem polarisierenden Beispiel gearbeitet.
Darum ist (chart)technische Analyse besser!
Trendlinien
Das Basisinstrumentarium der charttechnischen Analyse
Oft lassen sich Aufwärtsbewegungen und Abwärtsbewegungen in einem Kursverlauf sogar recht präzise mit Trendlinien eingrenzen. Bei einer idealtypischen Abwärtsbewegung, einem Abwärtstrend, liegen die entstehenden zyklischen Zwischenhochpunkte im Bereich der Abwärtstrendlinie. Umgekehrt verhält es sich bei einer idealtypischen Aufwärtsbewegung, einem Aufwärtstrend. Hier liegen die Zwischentiefs auf der Aufwärtstrendlinie. Klingt für den Neueinsteiger etwas abstrakt ? Dann schauen Sie sich das folgende verlinkte Kapitel an. Über solche Trendlinien können Sie als Anleger selbstständig untere Trendwendepunkte und obere Trendwendepunkte sondieren. Das ermöglicht Ihnen im Bereich eines Tiefs zu kaufen und/oder im Bereich eines Hochs zu verkaufen.
Trendlinien - Das Basisinstrumentarium der charttechnischen Analyse
Gleitende Durchschnittslinien
Einfach und hocheffektiv
So genannte gleitende Durchschnittslinien gehören ebenfalls zum Instrumentarium der charttechnischen Analyse. Es sind einfache, aber hocheffektive Instrumente. Gleitende Durchschnittslinien werden von Charting Programmen automatisch berechnet und in die Charts eingeblendet. Es handelt sich bei ihnen um Glättungen des Kursverlaufs. Je nach Periodeneinstellung lassen sich kurz-, mittel- und langfristige Trends visualisieren. Im Bereich prominenter gleitender Durchschnittslinien, wie beispielsweise dem 50er und dem 200er gleitenden Durchschnitt liegen oftmals größere Trendwendebereiche im Kursverlauf.
Gleitende Durchschnittslinien ganz einfach
Selbst einen Boden erkennen
Alleine durch die Beschau eines Kursverlaufs können Sie mögliche Böden, sprich untere Trendwendepunkte finden. Wie sind entstehende Zwischentiefs relativ zueinander angeordnet? Entscheidend ist die Art und Weise, wie sich der Kursverlauf entwickelt. Er gibt wichtige Anhaltspunkte für eine mögliche Bodenbildung einer Aktie, eines Index, eines Rohstoffs oder einer Währung ...
Selbst einen Boden erkennen und "vorhersagen"
Selbst einen Ausbruch schnell erkennen
Eine bevorstehende Ausbruchbewegung kann sich im Kursverlauf zuvor durch eine bestimmte Verlaufsformen ankündigen. Diese Verlaufsformen, - so genannte Kursmuster oder man bezeichnet sie auch als Formationen -, können vom Anleger wie eine Sprache gelesen und interpretiert werden. Wer sie im Kursverlauf erkennt, kann auch eine bevorstehende Ausbruchbewegung prognostizieren. Was heißt prognostizieren ? Das heißt, dass eine erhöhte Wahrscheinlichkeit bezüglich einer möglichen bevorstehenden Verlaufsrichtung angegeben werden kann. Und nichts ist wichtiger für den Anleger, als das Herleiten möglichst konkreter Erwartungshaltungen in Bezug auf den voraussichtlichen Kursverlauf.
Einen bevorstehenden Ausbruch rechtzeitig erkennen
Auswertung der "Zeit"
Im Rahmen der technischen Analyse spielt auch die Auswertung von Zyklen und Saisonalitäten eine wichtige Rolle. Auch in der Zeitebene lassen sich immer wiederkehrende Elemente und Verlaufsformen finden. Solche Zyklen müssen nicht statisch sein. Da die Märkte ein fortlaufendes dynamisches Geschehen darstellen, gilt es auch die Zyklen von Zeit zu Zeit anzupassen. Dennoch bietet auch die Auswertung der Zeitdimension wichtige prognostisch verwertbare Informationen. Die Kenntnis beispielsweise eines Zeitfensters, in dem die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur der Märkte erhöht ist, ist eine wertvolle Information für den Anleger. Sie kann bei Anlageentscheidungen berücksichtigt werden.
Wie werte ich die "Zeit" aus? Was ist damit gemeint?
Deshalb funktioniert Charttechnik
Laut der DOW Theorie, die Basis der charttechnischen Analyse ist, sind die wesentlichen fundamentalen Informationen in einem Aktienkurs eskomptiert, also eingepreist. Zwar ist das Thema in der Einleitung des Buchs bereits intensiv zur Sprache gekommen, wegen der Wichtigkeit für das allgemeinene Grundverständnisses der Märkte nun nochmals das folgende erläuternde Kapitel.
Im Kursverlauf zeigen sich die Aktivitäten aller Marktteilnehmer. Seien es die der Institutionellen, Fonds, Market Maker, Risiko-hedgender Unternehmen, seien es die der vielen Privatanleger. Der Kursverlauf (Chart) spiegelt die Einschätzungen aller Marktteilnehmer wider. Dabei können die Einschätzungen auf unterschiedlichsten methodischen Fundamenten stehen. Insofern spiegelt der Kursverlauf kumuliert die Einschätzungen und Motive aller teilnehmenden Marktakteure und deren Transaktionsaktivität wider. Sie sind für den Kapitalstrom verantwortlich und nicht Analysten, Journalisten etc., die sich lediglich zum Markt äußern.
Der Chart enthält die wichtigsten Informationen für den Anleger
Charttechnik kurzfristig unerläßlich!
Viele Anleger werden aus eigener Erfahrung der Aussage zustimmen, dass Kursreaktionen auf Nachrichten oftmals nicht nachvollziehbar sind. Der Kurs kann nach einer Nachricht steigen oder fallen. Zwischen einem Nachrichtentypus und der darauffolgenden Kursreaktion liegt schlichtweg keine wie auch immer geartete Korrelation vor. Mal ist es "Sell on good news", dann wieder ein "buy on good news". Wenn keine Korrelation vorliegt, kein erkennbarer Zusammenhang, dann kann der Anleger auch keine konkrete Erwartungshaltung bezgl. des voraussichtlichen Kursverlaufs entwickeln. Und letztere benötigt er, um den Markt handeln zu können. Kurzfristige Kursbewegungen, - seien sie im Minuten-, Stunden- oder Tagesbereich angesiedelt -, lassen sich hervorragend mittels chattechnischer Analyse prognostisch eingrenzen. Mittels charttechnischer Analyse können Sie sondieren, wo potentielle Intraday-Böden, Intraday-Kursziele und mögliche obere Trendwenden liegen. Je präziser Sie das Intraday-Kursgeschehen eingrenzen können, desto enger können Sie Ihre Stoploss platzieren. Je enger Sie Ihr Stop setzen können, desto größere Positionen können Sie aufbauen, desto größer können Sie also den Hebel wählen.
Kurzfristiges Trading erfordert Charttechnik wie der Mensch Sauerstoff
Charttechnik mittelfristig - Na also!
Marktteilnehmer, die allerdings den Bärenmarkt 2000-2002 miterlebt haben, sind eben durch diesen psychisch konditioniert. Wer auf eine heiße Herdplatte fast, der wird sich sein ganzes Leben lang im Bereich von Herdplatten sehr vorsichtig aufhalten. Anders ausgedrückt. Wenn einem Marktakteur einmal beim Investieren mit der Schlaftablette Kapital "abhanden gekommen" ist, wird er nach dieser unschönen Erfahrung sein Anlageverhalten ändern.
Mittelfristig und langfristig ausgerichtete Anleger machen sich richtigerweise hauptsächlich die fundamentale Analyse für Ihre Anlageentscheidungen zunutze. Ist eine Aktie überbewertet oder unterbewertet ? Es ist festzustellen, dass charttechnische Analyse nun auch in dieser großen, elitären Anlegergruppe eine zusehends wichtigere Rolle spielt. Insbesondere bei der Auswertung des mittelfristigen Zeitfensters liefert die Chartanalyse nämlich ausgezeichnete prognostische Ergebnisse. Die fundamentale Analyse als übergeordnete Basis kombiniert mit der charttechnischen Analyse stellt sich als sinnvolle Kombination heraus.
Auch und gerade mittelfristig exzellent
Fundamentalanalyse vs. Chartanalyse
Gerade seitens langfristig ausgerichteten Anleger (Value Investoren), die in der Regel Anlageentscheidungen basierend auf fundamentalem Research treffen, gibt es Vorbehalte gegen charttechnische Analyse. Aber warum ? Gerade angesichts der exzessiven Volatilität mittelfristiger Trends in der aktuell laufenden Dekade seit 2000 dürften die Stimmen von dieser Seite langsam leiser werden ...
Fundamentalanalyse versus Chartanalyse
Google shorten, weil überbewertet?
Nach dem Value-Ansatz gehend sind über längere Marktphasen insbesondere Aktien aus dem Technologiesektor als massivst überbewertet anzusehen. Dennoch steigen sie und steigen. Ginge man als aktiver Trader nach dem Value-Ansatz vor, müßte man diese Aktien leerverkaufen (shorten) und damit auf fallende Kursnotierungen setzen. Davor kann aber immer wieder nur inständig gewarnt werden. Die charttechnische Analyse hingegen leitet Sie als Anleger durch diese Überbewertungsphasen hindurch. Solange ein Aufwärtstrend nämlich intakt und stabil ist, gilt es in Richtung eben dieses Trends zu handeln.
Google shorten, weil fundamental überbewertet?
Die besten Charttechnik-Bücher
Es gibt eine Vielzahl von Büchern, die sich der Charttechnik und dem Trading widmen. Überhaupt ist auffällig, dass das Gros der Finanzliteratur für Retailinvestoren (Privatanleger) diesem Thema widmet. Die Nachfrage ist groß. Welche Bücher sind wirklich lesenswert ? Im Folgenden eine Präsentation, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat.
Eine Übersicht lesenswerter Charttechnik- und Tradingbücher
Shortselling
Mittels Shortselling (Shorting,Leerverkäufe) können Sie als aktiver Anleger auch an fallenden Kursen profitieren.
Shorten - Auf fallende Kurse spekulieren
Short-Selling (Aktienleerverkauf)
Der Chart / Der Kursverlauf
Die Kapitel bisher sind als ausführliche Einleitung und einfühlsame Einführung in die Thematik zu sehen. Ab jetzt möchten wir intensiver und vor allem genauer in die Materie eintauchen. Der Chart, der Kursverlauf gibt mehr Informationen preis als so mancher Anleger erahnen mag. Es gibt unterschiedlichste Darstellungsarten eines Kursverlaufs, die dem Charttechniker erlauben, wie eine Art Lupe über die Charts zu gehen und kleinste Details zu erfassen und zu interpretieren.
Was ist ein Chart ?
Bei einem Chart handelt es sich um den Kursverlauf (Preisentwicklung) eines bestimmten Basiswerts. Basiswerte können Aktien, Indizes, Devisen, Anleihen, Rohstoffe oder jegliches gehandelte Produkt mit Preisentwicklung sein. Der Chart steht im Zentrum der charttechnischen Analyse. Zunächst einmal zeigt eine Chartgrafik den Kursverlauf, die Wertentwicklung, die Preisentwicklung des betreffenden Basiswerts über einen bestimmten Zeitraum.
Charttypen - Die Lupe
Zum Instrumentarium der charttechnischen Analyse gehört die Möglichkeit, Kursverläufe (Charts) in unterschiedlicher Form darzustellen und auszuwerten. Ausgangspunkt einer jeden charttechischen Analyse ist die Darstellung des Kursverlaufs des betreffenden Basiswerts als klassischer Linienchart. Anschließend hält der Charttechniker quasi mit einer Lupe auf diesen Linienchart drauf und wechselt auf andere Darstellungstypen wie beispielsweise Balken- oder Kerzencharts. Das charttechnische Analysieren erfolgt mittels Charting-Software. Mit jeweils nur einem einzigen Mausklick kann mit solchen Charting Programmen der Charttypus umgestellt werden
Charttypen - Lines, Bars, Candles
Kerzencharts - So lese ich Candlesticks 1
Unglaublich effektiv und deshalb auch so beliebt, sind die Kerzencharts, auch Candlesticks genannt. Diese Chartdarstellung liefert eine Fülle von Informationen, die ein Linienchart nicht einmal ansatztweise bietet. Sie erkennen bullische Reversal und bärische Reversal. Sie haben die Möglichkeit anhand der Kerzen Wahrscheinlichkeiten anzugeben, in welche Richtung sich der Kurs bewegen könnte. Außerdem ist die Darstellung des Kursverlaufs in Kerzenchartform wichtig für das Sondieren sinnvoller Stoplossniveaus.
So lese ich Kerzencharts (Candlesticks) richtig 1
Kerzencharts - So lese ich Candlesticks 2
Es waren die Japaner, die im 16. Jahrhundert eine Methode der Technischen Analyse entwickelten, um Preise von Reiskontrakten zu analysieren, die an der Börse Osaka gehandelt wurden. Die Technik, derer sich die Japaner damals bedienten und auch noch heute benutzen, nennt sich Candlestick-Chartanalyse und entstand noch vor den heute vor allem im Westen gebräuchlichen Balken- sowie Point & Figure-Charts.
Hier nun einige wichtige Kerzenchartmuster, wie man sie erkennt, auf was zu achten ist, wie sie zu interpretieren sind und welchen prognostischen Wert sie haben ...
So lese ich Kerzencharts (Candlesticks) richtig! 2
Kerzencharts - So lese ich Candlesticks 3
Weitere wichtige Kerzenchartmuster ...
So lese ich Kerzencharts (Candlesticks) richtig! 3
Handelssignale auf Basis von Candlestick
Wichtig bei der Arbeit mit Candlestick-Charts ist, dass keine zeitlichen Verzögerungen bei der Bestimmung von Handelssignalen auftreten. Bei der nun folgenden Darstellung der Handelssignale habe ich mich auf diejenigen Kerzenmuster konzentriert, die mir als Umkehrmuster besonders wichtig erscheinen. Weitergehend interessierte Leser mögen auch alle anderen Kerzenmuster in ihre Analyse einbeziehen ...
Handelssignale auf Basis von Candlestick
KAGI Charts
Kagi Charts können behilflich sein, um die Hauptstrecke eines Trends zu handeln, denn sie zeigen das zugrundeliegende Angebot-Nachfrage-Kräfteverhältnis eines Wertes an. Eine Serie (dicker) Yang Linien, sprich eine Folge höherer Schultern und Taillen, zeigt an, dass die Nachfrage das Angebot übertrifft und eine Aufwärtsbewegung vorhanden ist. Die Bullen behaupten in diesem Fall ihre Vormachtstellung. Eine Serie (dünner) Yin Linien, sprich eine Folge tieferer Schultern und Taillen, zeigt dementsprechend das Gegenteil an, nämlich dass das Angebot die Nachfrage übersteigt, was fallende Kurse bedeutet. Die Bären sind in diesem Falle stärker als die Bullen.
KAGI Charts - Mal etwas anderes ...
Chartintervalle (1) - Richtig "sehen"!
Kursverläufe (Charts) lassen sich in verschiedenen zeitlichen Einheiten, Perioden oder man sagt auch Intervallen darstellen. Im Monatskerzenchart steht eine Kerze für den Kursverlauf eines Monats. Im Wochenchart repräsentiert eine Kerze den Kursverlauf einer Woche und im Tageschart den eines Tages. Das Ganze läßt sich über Stundencharts bis hin zu Minuten- und Tickcharts herunterdeklinieren. Diese Darstellung der Charts in unterschiedlichen Intervallen bietet dem Händler einen transparenten Blick in die Tiefe des Markts ...
Chartintervalle (1) - Der eigentliche Blick auf die Charts
Chartintervalle (2) - Richtig "sehen"!
Anbei einige Beispiele, die die Bedeutung der Kerzencharts (Candlesticks) in den verschiedenen Intervallen veranschaulichen.
Chartintervalle (2) - Der eigentliche Blick auf die Charts
Der Trend / Die Richtung Ihres Handelns
Die Trendanalyse ist ein wesentlicher Teil der (chart)technischen Analyse. Durch die Bestimmung des jeweils vorliegenden Trends, also der Hauptbewegungsrichtung des Kurses, bestimmen Sie auch die Hauptrichtung Ihrer Anlageentscheidungen. Liegt ein mittelfristiger Aufwärtstrend vor, - eine mittelfristige Aufwärtsbewegung - , dann bietet es sich als Anleger an, genau in Richtung dieses Trends zu handeln. Dies tun Sie, indem Sie sich in kurzfristige Kursrücksetzer einkaufen. Ebenfalls beliebt, aber schon spezieller, sind so genannte Countertrend-Strategien. Hierbei shorten Sie kurzfristige Überhitzungen in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Sie sehen, auch dies ein "weites Feld". Im Folgenden führen wir Sie in die Trendanalyse ein.
Das Trendkonzept
Bei einem Chart handelt es sich um den Kursverlauf (Preisentwicklung) eines bestimmten Basiswerts. Basiswerte können Aktien, Indizes, Devisen, Anleihen, Rohstoffe oder jegliches gehandelte Produkt mit Preisentwicklung sein. Der Chart steht im Zentrum der charttechnischen Analyse. Zunächst einmal zeigt eine Chartgrafik den Kursverlauf, die Wertentwicklung, die Preisentwicklung des betreffenden Basiswerts über einen bestimmten Zeitraum.
Das Trendkonzept - Die Grundlagen
Relativität von Trends
Trends zueinander sind relativ zu sehen. Langfristig bewegen sich die Aktienmärkte über Jahrzehnte nach oben, es liegen also langfristige Aufwärtstrends vor. Innerhalb derer bilden sich zahlreiche mittelfristige Abwärtstrends aus. Und innerhalb der mittelfristigen Trends ergibt sich ein Grundrauschen der Kursbewegungen durch ständig sich abwechselnde Auf- und Abwärtstrends. Für Sie als Anleger ist demzufolge von höchster Priorität zunächst für sich selbst festzulegen, welche dieser Zeitebenen Sie handeln.
Das basale Konzept eines Trends I
Wie genau ist ein Trend aufgebaut? Woran erkenne ich einen Trend? Wie kann ich einen Trend klassifizieren? Antworten auf die Fragen gibt das folgende Kapitel.
Das basale Konzept eines Trends I
Das basale Konzept eines Trends II
Wenn man das Trendprinzip bespricht, gilt es diesbzgl. das Prinzip von Unterstützungen und Widerständen zu erklären. Auf Unterstützungen ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Kurse nach oben abprallen. An Widerständen ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Kurse nach unten abprallen. Also wie findet man solche Chartpunkte ?
Das basale Konzept eines Trends II
Trendlinien als Hilfsmittel
Eine Methode, um eine trendierende Bewegung zu erfassen, ist der Einsatz von Trendlinien. Das Grundprinzip ist einfach. In einer Aufwärtsbewegung werden die Extrempunkte der Reaktionstiefs des Marktes miteinander verbunden und diese Linie bis an das Ende des Charts oder darüber hinaus verlängert. Anders verhält es sich bei einem Abwärtstrend. Hier werden die Extrempunkte der Reaktionshochs miteinander verbunden.
Trendanalyse via Andrews Pitchfork
Eine Variation dieser Trendlinien stellte Alan Hall Andrews mit der „Median Line Method“ (Mittellinien-Methode) vor. Diese Methode sieht vor, eine Linie von einem Hoch oder Tief durch den mittleren Preis einer nachfolgenden korrektiven Rallye beziehungsweise einer Abwärtsbewegung zu ziehen. Anschließend werden von den korrektiven Highs und Lows über und unter der Mittellinie parallele Linien gezogen. Es entstehen drei Linien: Eine lange Median Line (ML), eine obere Kanallinie und eine untere Kanallinie. Jede dieser Linien stellt einen potenziellen Unterstützungs- und Widerstandsbereich dar. Bei richtiger Wahl der Ausgangspunkte (an den bedeutenden Hochs und Tiefs) verdeutlichten die Pitchfork-Linien die wahrscheinlichen Grenzen eines Trends durch Trendkanäle ...
Trendanalyse via Andrews Pitchfork
Trendkanäle zwischen 2 Linien
Eine Methode, um eine trendierende Bewegung zu erfassen, ist der Einsatz von Trendlinien. Das Grundprinzip ist einfach. In einer Aufwärtsbewegung werden die Extrempunkte der Reaktionstiefs des Marktes miteinander verbunden und diese Linie bis an das Ende des Charts oder darüber hinaus verlängert. Anders verhält es sich bei einem Abwärtstrend. Hier werden die Extrempunkte der Reaktionshochs miteinander verbunden.
Trendkanäle als Erweiterung der einfachen Trendlinien
Dynamische Trendverschärfungen
Besonders in starken Trendphasen bieten Trendkanäle in einigen Fällen aber auch Setups, die eng eingrenzbare Einstiege ermöglichen, bei gleichzeitiger Möglichkeit kurzfristig dynamischer Bewegungen. Nämlich dann, wenn die Trendkanäle in Trendrichtung gebrochen werden. In diesem Fall kehrt sich das Bild von Widerstand und Unterstützung um.
Solche „momentumlastigen“ Bewegungen bergen hohes Kurspotential ...
Dynamische Trendverschärfungen - Der Einstieg
Trendlinienbrüche
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben und wer zu früh kommt, den bestraft die Börse. Die letztere kleine Weisheit bezieht sich hier auf den Bruch von längerfristigen Trendlinien. In dieser Lektion soll anhand des S&P 500 Index gezeigt werden, wann der Bruch einer längerfristigen Trendlinie gültig ist. Wie schon in einer früheren Lesson erklärt, besitzt eine gültige Trendlinie mehr als zwei Auflagepunkte. Mit anderen Worten: Eine versuchsweise vorläufige Trendlinie wird (beispielsweise im Falle des Abwärtstrends) durch zwei fallende Rallyehochs gezogen, benötigt jedoch einen dritten Test, um die Gültigkeit der Trendlinie zu bestätigen ... Die Zwei-Tage- und Drei-Prozent-Regel
Gleitende Durchschnittslinien (1)
Ein weiteres Mittel um eine trendierende Bewegung zu identifizieren sind die gleitenden Durchschnitte, die über den Kursverlauf gelegt werden können. Sie haben richtig gelesen. Nicht immer lassen sich Trends bzw. Bewegungen gut mit Trendlinien eingrenzen. In solchen Fällen kommende gleitende Durcschnittslinien zum Einsatz ...
Gleitende Durchschnittslinien (1)
Gleitende Durchschnittslinien (2)
Eine der wichtigsten Fragen bei jeder Anlage- oder Tradeentscheidung ist die Frage nach der Marktrichtung. Was für eine Trendphase liegt vor? Läuft der Markt im betrachteten Zeitfenster abwärts oder aufwärts? Dies ist für den Investor, der sich auf Sicht einiger Monate oder Jahre positioniert ebenso wichtig wie für den Trader, der sich gegebenenfalls nur auf Sicht weniger Tage oder Stunden positionieren will. Trends dauern häufig länger an als zunächst vermutet. Darüber hinaus weiß der Trader auch die eigentliche Marktdynamik im betrachteten Zeitfenster auf seiner Seite, was die Chance auf Gewinntrades erhöht. Dass Trends lange andauern und sich dabei durchaus immer weiter verschärfen können zeigt sich an einem einfachen Beispiel ...
Gleitende Durchschnittslinien (2)
Gleitende Durchschnitte traden!
Es ist wichtig zu erkennen, dass Sie beispielsweise eine 10-Tage-Linie nicht vor dem Schlusskurs des zehnten Tages berechnen können. In diesem Sinne können Sie nicht mittels eines Signals eines gleitenden Durchschnitts bis zum Tag nach dem Signal handeln. Die Kosten, welche durch den Einsatz eines Filters entstehen, resultieren aus späteren Entries und Exits. Filtermethoden besitzen den Vorteil, dass sie weitaus weniger Whipsaws zulassen. Ähnliches gilt für längerfristige Durchschnitte, welche die Gefahr von Whipsaws auch mindern, aber wiederum späte Signale liefern. Aus diesem Grund bieten sich Kombinationen von zwei oder drei gleitenden Durchschnitten an. Wenden Sie bei den aufgeführten Methoden stets ein aktives Positionsmanagement an. Gelegentlich kann Sie der technische Stop aus einer Position herausdrängen, während der gleitende Durchschnitt in die Richtung des Trades zeigt. Oft finden Sie einen ausgelösten Stop in der Umgebung der gleitenden Durchschnittslinien wieder, und zwar dort, wo der gleitende Durchschnitte seine Richtung ändert. Gebrauchen Sie also immer ein Stop-loss. Wenn Sie den Nutzen und die Platzierung von Stops nicht kennen, sollten Sie nicht traden!
Gleitende Durchschnitte und ihre Trading-Methoden
Charttechnik und Trading - Prinzipien
Wie sind Zeithorizonte definiert?
Zeithorizonte sind ein maßgebliches Beschreibungskriterium für einen Anlagestil. Zu Beginn eines jeden Trades oder Investments sollte sich der Anleger neben der Wahl des Kapitaleinsatzes, des Risikomanagements, neben der Kurszielermittlung und neben der Wahl eines Hebels über den Zeithorizont im Klaren sein.
Wie genau ist ein kurzfristiger, ein mittelfristiger und ein langfristiger Zeithorizont definiert ?
Wie sind Zeithorizonte definiert?
Allgemeiner Spekulationsplan
Mancher Spekulant plant seine Einsätze zwar sehr sorgfältig, handelt im Ernstfall aber impulsiv ganz anders. Letztlich erfolgversprechend ist die Aufstellung und disziplinierte Durchführung eines Spekulationsplanes. Der Spekulationsplan muss in kurzer Form die logischen Gründe für die Eröffnung und Glattstellung einer Position enthalten
Inside & Outside Days Swingpattern
Alles dreht sich also nur um die Verschachtelung von Preisschwüngen. Diese Preisschwünge gilt es, wie die Teile eines Puzzles zusammenzufügen, um ein Verständnis für die Marktstruktur der Marktaktivität zu erhalten. Das Wertvollste daran ist, dass Sie nun zu jeder Zeit und in allen Märkten schnell feststellen können, ob der Trend (basierend auf der Preisstruktur) aufwärts oder abwärts gerichtet ist und dementsprechend können Sie sich Punkte ausfindig machen, um in den Markt einzusteigen beziehungsweise um eine Position zu schließen. Die einzelnen Punkte der Marktstruktur bieten nicht nur Kauf- und Verkaufspunkte, sondern sie stellen auch wichtige Unterstützungs- und Widerstandslevels dar. Sie sind signifikant und die Über- bzw. Unterschreitung dieser Punkte bietet eine wichtige Information hinsichtlich des Trends und einer Trendveränderung. Auf diese Weise können Sie die Marktstruktur auch für das Platzieren eines Stop-Loss entweder zur Absicherung eines Gewinnes oder zum Einstieg in eine Position verwenden.
Marktstrukturen - Inside & Outside Days und das Finden von Swingpattern
Kursmuster & Formationen
Der Charttechniker wertet die Art und Weise aus, wie sich die Kursbewegungen abspielen. Wie sind die entstehenden zyklischen Zwischenhochpunkte und Zwischentiefpunkte relativ zueinander angeordnet ? Werden kurzfristige Konsolidierungen schnell wieder gekauft ? Auf welchem Kursniveau wird wieder gekauft ? Können sich neue Hochs ausbilden als Zeichen zunehmenden Kaufdrucks ? Wieviele Zwischentiefs entstehenden in einer Kurszone ? Werden bisherige Zwischentiefs unterboten ? Wenn ja, mit welcher Vehemenz ? Ein Unterbieten markanter Zwischentiefs spricht für nachgebenden Kaufdruck und es spricht dafür, dass die Käufer nicht mehr bereit sind, Rücklauf-Tiefs zu verteidigen. Insofern sind solche Konstellationen ein Hinweis für einen möglicherweise entstehenden Trendwechsel von aufwärts auf abwärts.
Da sich aktive Marktteilnehmer immer präzise im Kursgeschehen orientieren müssen und ihre Stoplossabsicherungen je nach Richtung der getätigten Transaktionen unterhalb oder oberhalb wichtiger Hochs und Tiefs platzieren, können Sie selbst erkennen, in welchen Kurszonen gestaffelt Stoplossorders im Markt liegen. Die Kenntnis solche Kumulationspunkte von Stoplossorders kann für Ihr eigenes Trading von großer Bedeutung sein.
Der Terminus Formation wird bei uns synonym verwendet mit der Begrifflichkeit Kursmuster oder Pattern. Formationen beschreiben spezielle, klar definierte Konstellationen der Anordnung von Zwischentiefs und -hochs zueinander.
Formationen professionell getradet
In dieser Reihe werden wir die Prinzipen verschiedener Chartformationen mit ihren am häufigsten auftretenden Variationen betrachten. In den meisten Charts ist ersichtlich, dass die Preise nicht auf der Stelle drehen. Welche Zeichen im Chart werden als Kaufdruck und welche im Sinne von Verkaufsdruck gewertet ?
Formationen professionell getradet
Steigende Dreiecke
Oft fragt man sich bei lang anhaltenden volatilen Kurskorrekturen, ob diese eine große Trendwende nach unten oder aber eine anschließende Fortsetzung einer Aufwärtsbewegung nach oben signalisieren. Maßgeblich ist die Art und Weise, wie sich die Korrektur abspielt. Zeigen sich Konturen einer bullischen oder einer bärischen Formation ? Im Folgenden wird Ihnen mit dem steigenden Dreieck eine bullische Formation erläutert. Bei einem steigenden Dreieck handelt es sich um Korrekturmuster, dass eine positive charttechnische Signalwirkung hat.
Steigende Dreiecke zeigen Kaufdruck an
Steigende Dreiecke (2)
Lernen über visuelle Prägung ist jetzt angesagt. Im Folgenden nun eine ganze Reihe konkreter Beispiele direkt aus dem Markt ...
Steigende Dreiecke zeigen Kaufdruck an (2)
Symmetrische Dreiecke
Die Art und Weise dieses Korrekturmusters kündigt eine größere Trendbewegung an. Die Richtung ist zwar zunächst nicht eindeutig klar, die Richtung gibt aber der beginnende Ausbruch vor.
Schulter-Kopf-Formationen
Hierbei handelt es sich um eine der bekanntesten und bei Tradern beliebtesten Kursmuster. Zunächst möchten wir Ihnen die klassische Darstellung erläutern. Es gibt unterschiedlichste Auflösungsmuster. Gerade in der Vergangenheit war es so, dass es sich bei Schulter-Kopf-Formationen (kurz SKS) um Trendwendemuster handelt. Mit der zunehmenden Popularität der charttechnischen Analyse haben sich jedoch weitere Auflösungsmuster herauskristallisiert. Eine SKS kann durchaus auch im Sinne einer Fortsetzungsformation Wirkung zeigen. Zunächst aber die Beschreibung der klassischen SKS Formation und ihrer Trendwendefunktion ...
Schulter-Kopf-Formationen klassisch ...
Doppeltop und Doppelboden
Die Ausbildung eines Doppeltops ist ähnlich der Ausbildung einer SKS-Formation. Auch diese Formation zeigt einen abebbenden Kaufdruck und die Möglichkeit eines einsetzenden nachhaltigen Verkaufsdrucks an ...
Flagge und Wimpel
Bei Flaggen und Wimpeln handelt es sich um Fortsetzungsmuster. Beide werden als Kursmuster bzw. Pattern definiert. Die Begrifflichkeit "Formation" wird nicht verwendet. Das hängt mit ihrer preislichen und zeitlichen Ausdehnung zusammen. Flaggen und Wimpel sind relativ gesehen zu dem Kursgeschehen, in das sie eingebettet sind, "klein" und entstehen in der Regel recht schnell. Beide sind verläßliche Signalgeber und kündigen in der Regel eine Fortsetzung des vorherrschenden Trends an ...
Schmetterlingsformation
Eine weniger bekannte und etwas schwieriger zu erkennende Formation ist die Schmetterlingsformation. Sie ist unter den Fibonacci-Freaks beliebt ...
Gartleyformation
Ebenfalls weniger bekannt und etwas schwieriger zu erkennende Formation ist die Gartleyformation. Ebenfalls unter Fibonacci-Freaks beliebt ...
Fibonacci Analysemethoden
Stellen Sie sich vor, eine starke Aufwärtstrendbewegung wird plötzlich auskorrigiert. Die Kurse fallen zurück. Für Sie als aktiver Anleger ist es natürlich von Relevanz, eine Vorstellung davon zu haben, wie weit diese Korrektur verlaufen könnte. Retracements geben hierfür sinnvolle Hilfestellung. Bei der Auswertung bisheriger Trendbewegungen fand man Wahrscheinlichkeitsverteilungen, wonach es im Anschluß an starke Trends oftmals zu Korrekturen in der Größenordnung von 33%, 50% oder aber bis zu 66% kommt. Diese Prozentwerte bezogen auf ablaufende Korrekturen, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Korrekturbeendigung anzeigen, nennt man auch Retracements. Eine spezielle Form dieser Retracements sind die so genannten Fibonacci Retracements, die sowohl von mittelfristig ausgerichteten Anlegern als auch von kurzfristig ausgerichteten Tradern gerne verwendet werden ...
Fibonacci Retracements (1)
Eine erste Einführung in die Kunst der Fibonacci Retracements gibt der folgende Artikel ...
Fibonacci Retracements (Profi)
Im Folgenden eine detailierte Erläuterung von "Fibonacci" und seinen Anwendungsmöglichkeiten ...
Fibonacci Retracements & Extensionen
Im Folgenden eine detailierte Erläuterung von Fibonacci Retracements und von Fibonacci Extensionen ...
Fibonacci Preisprojektionen
Im Folgenden eine detailierte Erläuterung von Fibonacci Preisprojektionen ...
Kursziel-Projektionen
Im Rahmen der charttechnischen Analyse lassen sich über unterschiedlichste Verfahren präzise Kursziele oder aber Kurszielbereiche ermitteln. Diese Verfahren sind im Gros der Fälle durch ihre Einfachheit. Im Folgenden werden einige Verfahren vorgestellt. Ansonsten ergeben sich über das ganze Buch verteilt immer wieder Teilaspekte in charttechnischen Analyseverfahren, die Kurszielberechungen zulassen.
Trendlinien-Differenz-Methode
Trendlinien stellen den Charakter eines „fairen Wertes“ für einen Markt oder Einzeltitel dar. Dies gilt insbesondere für langfristige Trendlinien. Was hat es damit auf sich? Stellen Sie sich eine aufwärts entwickelnde Preisbewegung vor. Mal übertreibt der Preis nach oben, mal übertreibt er nach unten. Diese Übertreibungen in beide Richtungen des Trends werden korrigiert. Wichtig ist nun, dass die maximale Abweichung bzw. Übertreibung vom „fairen Wert“ (Trend) eine Spanne besitzt, die wir für die entsprechende Gegenbewegung annehmen können.
Versinnbildlicht handelt es sich das Prinzip, dass Sie von einem Gummiband kennen. Zupfen Sie daran, dann legt es - ausgehend von seinem Ruhezustand („fairen Wert“) - eine bestimmte Strecke zurück und anschließend wird es dann normalerweise – wie die Finanzmärkte auch – die gleiche Strecke in die andere Richtung zurücklegen. Schwung und Gegenschwung sind also ungefähr gleich.
Methoden der Kursziel-Analyse
Der Zweck weiterer Kurszielberechnungs-Methoden resultiert aus charakteristischen Kursformationen, mit deren Hilfe der Chartist ein oder mehrere Kursziele ableiten kann. Wichtig: Wenn zwei oder mehrere Kursziele bei ungefähr dem gleichen Preislevel zusammentreffen, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kursregionen erreicht werden.
Sinn von Kursziel-Analysen ist es, nur auf Signale zu reagieren, bei denen ein ansprechendes Gewinnpotenzial bei gleichzeitig niedrigem Verlustrisiko vermutet werden darf. Dieser Ansatz ist jedoch auch mit Vorsicht zu genießen: So akkurat sich auch viele Preisprojektionen erweisen mögen, kann es manchmal zum einen vorkommen, dass ein Preis umkehrt, bevor er das Kursziel erreicht. Zum anderen kann er sein Kursziel weit übertreffen.
Dazu eine einfache Versinnbildlichung ...
Preisalternationen I
Projektionen von Preisalternationen projizieren Proportionen eines vergangenen Preisschwunges, der in die gleiche Richtung verläuft wie der aktuelle Preisschwung. Insofern werden mit der Projektion von Preisalternationen entweder trendgerichtete Preisschwünge oder gegen den Trend gerichtete Preisschwünge miteinander verglichen.
Preisalternationen II
Fortsetzung von Teil I ...
Elliottwave-Analyse
Die Elliott-Wave Theorie basiert auf der Beschreibung des Verhaltens von Finanzmärkten. Die Theorie wurde von Ralph Nelson Elliott entwickelt. Das Verfahren funktioniert außerordentlich gut bei Märkten mit hoher Liquidität. Prinzipiell geht es um das Erkennen und Einordnen von immer wieder auftretenden bestimmten Basismustern. Der Kursverlauf eines Basiswerts läßt sich demzufolge in Basismuster einordnen. Die Basismuster werden unterschieden in "Impulswellen" und "Korrekturwellen".
Bei den Elliottwellen handelt es sich um eine Teildisziplin der (chart)technischen Analyse. Die Elliottwave-Analyse läßt oftmals verblüffende Kursverlaufsprognosen und Kurszielprognosen zu. Es läßt sich außerdem oftmals der Charakter einer größeren Trendbewegung feststellen. So zum Beispiel das Einordnen von starken Kursanstiegsphasen während eines Bärenmarkts. Handelt es sich um eine Bärenmarktrallye oder aber um den finalen Boden ? Auf solche Fragen bietet die Elliottwave-Analyse präzise Antworten.
Moneymanagement
Um langfristig in den Märkten zu bestehen, ist es unumgänglich sich mit dem Thema Money- und Risikomanagement zu beschäftigen.
Über kleinere Nebenkonten können Sie gerne hochgehebelt und spekulativ den Markt handeln und versuchen gehebelt einen größere Bewegung mitzunehmen. Wenn das gelingt, dann hat dies unter anderem auch mit viel Glück zu tun oder aber die dahinterstehende Signallage ergibt sich wirklich nur sehr selten.
Ansonsten möchten wir Ihnen eindringlich raten, Ihre Hauptkonten mit einem adäquaten Risiko- und Moneymanagement Regime zu handeln. Ohne die Kenntnis der in den folgenden Artikeln erläuterten Hintergründe zum Thema Money Management werden Sie an der Börse keinen Erfolg haben. Oder besser positiv formuliert : Wenn Sie die folgenden Grundsätze des Moneymanagements beachten und konsequent anwenden, werden Sie eine gute Chance auf Erfolg an der Börse haben.
Moneymanagement(1)
Einleitend einige Worte ...
Moneymanagement - Die Einführung
Risiko nicht überziehen
Je größer der einmal angelaufene Verlust, desto größer anschließend der Aufwand, um eben diesen Verlust wieder aufzuholen. Um einen Verlust von 10% wieder wettzumachen, erfordert einen Kursgewinn von 11%. Das ist noch vertretbar und akzeptabel. Um einen Verlust von 25% wieder aufzuholen, verlangt Ihnen schon mehr ab; nämlich 33%. Sie sehen, Sie dürfen möglichst nicht zu sehr in die Defensive geraten.
Das Risiko nicht überziehen - Kapitaleinsatz
Trefferquote ?
Ist die Trefferquote wirklich entscheidend? - Nein, ist sie nicht!
Erörterungen des Themas "Trefferquote"
Positionsgröße
Ermittlung der richtigen Positionsgröße.
Korrelierende Märkte
Kapitaleinsatz - Korrelierende Märkten berücksichtigen
Gesamtrisiko
Einzelrisiko
Risikodefinition von Einzelpositionen
Gaps/Slippage
Berücksichtigung von Gaps/Slippage
Diversifizierung
Anlagestrategie: Diversifizierung
Der Schlüssel
Money Management - Der Schlüssel zu erfolgreichem Trading
Die „3:1 Regel“
Trading Strategie – Die „3:1 Regel“
Wichtige MM Regeln
Pyramidierungsstrategien
Pyramidierungsstrategien - Money Management-Technik für Futures-Trader
RM/MM & Fondsmanager
Risikomanagement – Diese Risiken müssen Fondsmanager meistern
Auf eine Karte ?
Gehebelt Traden / Alles auf eine Karte oder auf viele Karten setzen?
Hoher Hebel
Gehebelt Traden / Hoher Hebel gleich hoher Gewinn?
Systemtrading
Systematische Handelsansätze erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie können dem Anwender großen Recherche- und den damit verbundenen Zeitaufwand erleichtern. Handelssysteme geben uns mit ihrer ausgeklügelten Logik und nachvollziehbaren Ergebnissen eine gewisse Entscheidungssicherheit und nicht zuletzt können sie unsere Emotionen in einem gesunden Rahmen halten.
Für die breite Öffentlichkeit und für den normalen Privatanleger ist folgender Unterschied herauszuarbeiten.
--> Beim Systemhandel werden Algorithmen (quasi Formeln) von Menschen programmiert und anschließend wertet der Computer basierend auf diesen Algorithmen die Märkte aus und generiert automatisch Signale. Systementwicklung, Systemhandel, Systemtrading, das ist die Thematik, die ich Ihnen im Rahmen einer umfassenden Artikelserie vorstellen möchte.
--> Dem Systemhandel steht der diskretionäre Ansatz gegenüber, bei dem der Mensch als auswertendes Individuum subjektiv die Märkte beobachtet und analysiert. Der Trader schaut auf den Chart, der Trader wertet den Chart aus, der Trader ist fortlaufend involviert bei der Entscheidungsfindung. Das ist diskretionär. Wenn Herr Weygand Chartanalysen erstellt, wenn Herr Gräfe den DAX Ausblick erstellt und wenn Herr Strehk Momentumtrading betreibt, dann handelt es sich dabei jeweils um den diskretionären Ansatz.
Handelssysteme(1)
Wenn der Computer die Signale generiert ...
Handelssysteme(2)
So entwickelt man ein Handelssystem ...
Handelssysteme (3)
Berechnungsmodell codieren,Backtesting ...
Handelssysteme (4)
Trendfolge-System und Breakout-System ...
Handelssysteme (5)
Kursmuster, Unterstützungen, Widerstände ...
Handelssysteme (6)
Der Entwicklungsprozess von A bis Z ...
Traden mit System 1
Fragen Sie mich nicht wo der Dax morgen stehen wird, darauf weiß ich keine Antwort. Aber ich weiß wo ich morgen in Position gehen werde, wie groß diese Position sein wird und wo ich die Position wieder schließen werde.
Ich weiß, wie viel mir dieser Tradingplan am Ende des Jahres in etwa einbringen wird, ich weiß wie viel ich dabei riskiere. Und ich weiß was ich nicht machen darf, wenn ich eine berechtigte Hoffnung auf ein positives Handelsergebnis haben will. Ich trade mit System.
Ein Handelssystem ist nichts anderes als ein mit dem Computer getesteter Tradingplan. Mit Hilfe von historischen Daten wird hierbei überprüft, wann und unter welchen Vorraussetzungen der gewählte Tradingplan sinnvoll ist. Es wird untersucht wie man die Schwächen des Plans beseitigen kann und welches Risiko der Tradingansatz in sich birgt.
Ein solcher mit historischen Daten überprüfter Handelsansatz ist natürlich noch keine Garantie für zukünftige Gewinne. Doch würden Sie lieber einen Tradingplan verwenden für den es keinen Backtest gibt? Ich nicht.
Handelssysteme arbeiten nach dem absolute return Ansatz ...
Traden mit System 2
Der logische Investor ...
Traden mit System 3
Achtung! Simulation! ...
Traden mit System 4
Swing Low Exit! ...
Traden mit System 5
Swing Exit
Wichtiger Hinweis
WICHTIGER HINWEIS - Bitte lesen!
Die Kapitel bis zu dieser Stelle zeigen erst die Hälfte des GodmodeTrader Chartbuchs. Es war bisher noch keine Zeit auch die zweite Hälfte zu implementieren. Deshalb verlinke ich an dieser Stelle auf eine andere Seite, auf der sich das Chartlehrbuch VOLLSTÄNDIG befindet; also auch mit der zweiten Hälfte.
Hier geht es entlang : http://www.godmode-trader.ch/wissen/chartlehrgang/
Beachten Sie, dass diesem "Charttechnik & Trading" Leitfaden von Zeit zu Zeit neue Artikel hinzugefügt werden ...
Es lohnt sich also immer Mal wieder vorbeizuschauen ...
Herzlichst, Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de






