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Hebelzertifikate
Für Knock-Out Produkte sind die Bezeichnungen der Emittenten vielfältig. Das Grundprinzip ist aber bei diesen Turbo-Optionsscheinen, Hebelzertifikaten oder Knock-Out Produkten nahezu identisch.
Die Einführung dieser Tradingvehikel kam einer Revolution gleich. Wurde doch der Futureshandel mit seinen wesentlichen Vorteilen als verbrieftes Zertifikat dem Retailinvestor (Kleinanleger) zugänglich gemacht. Zum Erfolg dieser Produktklasse hat neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten die transparente, leicht nachvollziehbare Preisung beigetragen. Aus einem bestehenden Wertpapierdepot Zugang zu allen großen Finanzmärkten, die Möglichkeit an fallenden und steigenden Kursen gleichermaßen zu partizipieren und durch den Hebel die Möglichkeit überproportional an Kursbewegungen zu profitieren, das sind die zentralen Vorteile dieser Produktklasse.
Vorteile und Möglichkeiten
- Leichte Handhabung. Ein Hebelzertifikat hat wie eine deutsche Aktie eine Wertpapierkennnummer (WKN). Es wird wie eine Aktie gekauft und verkauft.
- Handel über ein bestehendes, gewöhnliches Wertpapierdepot. Es muß kein neues zusätzliches Konto eröffnet werden, wie es für den Handel von Futures, Devisen oder CFDs erforderlich ist. Gehandelt werden Hebelzertifikate wie Aktien an Kassabörsen. Und damit nicht an Terminbörsen. Viele Onlinebroker bieten den Direkthandel mit dem Emittenten an, so dass die Börsengebühren eingespart werden können.
- Profitieren an steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen. Long und short. Mit Hebelzertifikaten läßt sich überproportional an steigenden Kursen eines Basiswerts profitieren und mit Hebelzertifikaten läßt sich überproportional an fallenden Kursen eines Basiswerts profitieren. Gerade Letzteres war zum Zeitpunkt der Einführung dieses Produkts ein Novum für Kleinanleger.
- Hebelwirkung. Mit einem Hebelzertifikat läßt sich an der Kursbewegung eines Basiswerts, beispielsweise einer Aktie, überproportional profitieren. Ein gehebeltes Bullzertifikat mit einem Hebel von 20 steigt das Zwanzigfache des Anstiegs des zu Grunde liegenden Basiswerts. Die Möglichkeit überproportional profitieren zu können, birgt allerdings auch das Risiko überproportional zu verlieren. Bewegt sich der Kurs des Basiswerts entgegen der erwarteten Kursverlaufsrichtung, werden selbstverständlich auch die Verluste gehebelt.
- Hebelzertifikate ermöglichen den Zugang zu allen großen Finanzmärkten. Es gibt Hebelzertifikate auf Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, Zinsen. Jeder Kleinanleger hat also über sein bereits bestehendes Depot die Möglichkeit, in den aufgezählten Märkten aktiv zu handeln.
- Transparente, leicht nachvollziehbare Preisung. Die Preisbildung der Hebelzertifikate ist nicht wie bei Optionsscheinen von zusätzlichen Einflußgrößen wie Volatilität und Zeitwertverlust abhängig. Tendenziell bewegen sie diese Produkte linear mit dem Basiswert, auf den sie emittiert werden.
- Transaktionsgebühren. Der Käufer des Hebelzertifikats trägt die Finanzierungskosten, die dem Emittenten durch das Eingehen der Absicherungsposition entstehen. Diese werden entweder als geringer Aufschlag auf den Kurs des Hebelzertifikats aufgeschlagen oder durch eine tägliche geringfügige Anpassung. Darüber hinaus kommt es bei einem Hebelzertifikat zu einem vergleichsweise höheren Spread, der Spanne zwischen Ankaufskurs und Verkaufskurs, gegenüber einem Investment im Basiswert. Der Handel der direkt zu Grunde liegenden Märkte, beispielsweise Futures und Devisen, ist gegenüber dem Handel der Hebelzertifikate effizienter, kostensparender und schneller.
- Schnelle Orderausführung. In der Regel werden Orders auf liquide Basiswerte nahezu in Realtime ausgeführt. Emittenten setzen die Orders an den zu Grunde liegenden Märkten um. Sprich, sie hedgen sich ab. Bei illiquiden Märkten oder in bestimmten Marktphasen auch an vergleichsweise liquiden Märkten wie beispielsweise dem DAX (Future) kann es deshalb gelegentlich zu Verzögerungen der Orderausführung kommen. Es gibt aber auch Sondersituationen, - beispielsweise im Vorfeld wichtiger, stark kursbeeinflussender Nachrichten - , in denen Emittenten bewußt phasenweise den Slot schließen, obwohl die zu Grunde liegenden Märkte weiterlaufen. Der Grund hierfür ist der, dass viele Emittenten in solchen Sondersituationen das Risiko eines kurz bevorstehenden Gaps, nicht tragen wollen. Die Geschwindigkeit der Orderausführung ist nicht vergleichbar mit der beim Handel von Futures, Devisen oder Aktien via Direct Access. Ganz einfach deswegen, weil beim Handel von Hebelzertifikaten Broker und Emittent bis zur tatsächlichen Umsetzung der Order am Markt zwischengeschaltet sind.
- Die neueren Hebelzertifikate haben "Open end" Charakter. Sie weisen also eine unbegrenzte Laufzeit auf. Wenn Sie mögen, können Sie also auf eine Aktie mit einem Hebelzertifikat mittelfristig investiert sein und beispielweise eine mittelfristige Aufwärtsbewegung gehebelt mitnehmen. Zu beachten, sind die leicht unterschiedlichen Finanzierungsmodi der unterschiedlichen Hebelzertifikatetypen.
- Gegenüber dem direkten Futureshandel ist das Risiko auf den Totalverlust des Kapitals beschränkt, mit dem das Hebelzertifikat gekauft wird. Einen weitergehender Verlust mit daraus resultierender Nachschußpflicht, wie es beim Handel mit Futures oder CFDs möglich ist, gibt es bei Hebelzertifikaten nicht.
Das Prinzip eines Hebelproduktes ähnelt dem eines Futures-Kontraktes an den Terminbörsen. Mit dem Unterschied, dass es hier nicht zu Marginforderungen kommt, das Risiko auf den Totalverlust begrenzt ist und durch entsprechende Bezugsverhältnisse der Produkte eine geringere Stückelung möglich ist. Dies würde auch auf Optionsscheine zutreffen. Im Gegensatz zu diesen spielen bei einem Knock-Out Produkt aber die Restlaufzeit und der Einfluss der Volatilität nur eine untergeordnete Rolle. Tendenziell bewegen sie diese Produkte linear mit dem Basiswert auf den sie emittiert werden. Diese Bewegung wird für den Käufer des Knock-Out Produktes um einen bestimmten Faktor, den Hebel, nach oben wie auch nach unten verstärkt.
Ursache der Hebelwirkung
Ausgegangen werden soll zunächst von einem Long-Hebelzertifikat, welches für eine Spekulation auf steigende Notierungen des Basiswertes eingesetzt wird. Dieses Knock-Out Produkt besitzt eine Schwelle, genannt Strike. Diese Schwelle wird bei der Emission des Produktes in einem bestimmten Abstand, bei Indizes beispielsweise 3 – 5 %, unterhalb des Kurses des Basiswertes platziert. Oberhalb dieser Schwelle kommt der Käufer des Produktes in den Genuss einer erhöhten Partizipation an Kurssteigerungen, muss dafür aber auch ein erhöhtes Risiko tragen. Erreicht der Basiswert das Niveau des Strike, kommt es im Allgemeinen zu einem sofortigen wertlosen Verfall des Knock-Out, der Anleger erleidet einen Totalverlust.
Der Einfachheit halber soll zur Betrachtung der Hebelwirkung zunächst von einem Bezugsverhältnis von 1:1 ausgegangenen werden. Das bedeutet, um beispielsweise die Bewegung einer Aktie mit dem Zertifikat gehebelt abzubilden, ist auch nur der Kauf eines Zertifikates nötig.
Der Kurswert des Hebelzertifikates setzt sich dann zusammen aus dem tatsächlichen inneren Wert des Zertifikates und einem relativ betrachtet geringes Aufgeld. Der innere Wert entspricht dem Abstand zwischen dem Strike des Zertifikates und dem Kurs des Basiswertes. Dazu kommt ein Aufgeld, welches die Finanzierungskosten und eine Risikoprämie beinhaltet. Zur Hebelwirkung kommt es, da, um an der Bewegung des Basiswertes zu partizipieren, dieser nicht mehr vollständig gekauft werden muss. Da das Hebelzertifikat immer einen inneren Wert besitzt, der der Differenz zwischen Basiswertkurs und Strike entspricht, genügt es, ein Hebelprodukt zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen unter der Annahme, dass sich eben diese Differenz weiter vergrößert. Es ist demnach weniger Kapital einzusetzen, um denselben Effekt zu erzielen wie bei einem Kauf des Basiswertes. Bei einer Division des Kursstandes des Basispreises durch den jeweils aktuellen Kurs des Hebelprodukts erhält man den Hebel.
Hebelberechnung
Am folgenden Beispiel in Abbildung 1 soll diese Hebelwirkung erläutert werden. Angenommen wird eine Aktie, die bei 100,00 Euro steht. Auf diese Aktie gibt es ein Hebelprodukt für eine Spekulation auf steigende Notierungen, welches einen Strikepreis bei 80,00 Euro besitzt. Das geringe Aufgeld soll zunächst vernachlässigt werden, so dass das Hebelprodukt einen Wert von 20,00 Euro besitzt. Dieser entspricht der Differenz des aktuellen Kursstandes des Basiswertes von 100,00 Euro und dem Strikepreis bei 80,00 Euro. In der Grafik stellt nun die blaue Linie die Kursänderung des Basiswertes dar. Demgegenüber steht die rote Linie, die die Kursänderung des Hebelproduktes zu diesem Zeitpunkt abbildet. Die Wertänderung des Hebelproduktes erfolgt in demselben Umfang wie sie im Basiswert erfolgt. Das bedeutet, fällt der Basiswert um 10,00 Euro ab, fällt auch der Preis des Hebelproduktes um 10,00 Euro auf dann noch verbleibende 10,00 Euro. Im Falle eines Anstieges des Basiswertes um 20,00 Euro auf 120,00 Euro steigt auch der Wert des Hebelproduktes um 20,00 Euro auf dann 40,00 Euro an. Der Käufer des Hebelproduktes partizipiert dementsprechend genau so an der Bewegung des Basiswertes, als würde dieser direkt gekauft werden. Entscheidender Unterschied dabei ist, dass dafür bedeutend weniger Kapital benötigt wird. In diesem Beispiel werden, zum Zeitpunkt der Betrachtung, für den Kauf des Basiswertes 100,00 Euro und für den Kauf des Hebelproduktes 20,00 Euro benötigt. Es errechnet sich damit ein einfacher Hebel von 100 / 20 = 5. Die prozentualen Kursbewegungen, die der Basiswert vollzieht, werden um ein 5-faches stärker durch das Hebelprodukt abgebildet.
Der Hebel ist nach Kauf des Hebelproduktes für den Besitzer des Zertifikates nahezu konstant. In beiden Richtungen erfolgt eine Partizipation an der Kursentwicklung, bezogen auf das eingesetzte Kapital, mit der Hebelwirkung, die sich zum Kaufzeitpunkt ermittelte. Der Hebel, den das Zertifikat für den Aufbau einer neuen Position bietet, ändert sich hingegen ständig mit der Bewegung des Basiswertes.
Dies soll in Abbildung 2 und anhand der folgenden Tabelle verdeutlicht werden.
Angenommen wird wieder ein Hebelprodukt mit einem Strike von 80,00 Euro. Die folgende Tabelle zeigt zunächst in der linken Spalte mögliche Kursstände des Basiswertes. In der mittleren Spalte sind die zu diesem Zeitpunkt theoretischen Kursstände des Hebelproduktes dargestellt, wobei ein Aufgeld der Einfachheit halber nochmals vernachlässigt wird. In der rechten Spalte ist zu dem jeweiligen Kursstand dann der idealisierte Hebel berechnet, der für den Käufer des Hebelproduktes zu dem jeweiligen Zeitpunkt nutzbar wird. Erkennbar ist, dass der Hebel vor allem dann sehr stark zunimmt, wenn sich das Hebelprodukt dem Strike nähert. Bei einem Stand von 81,00 Euro im Basiswert liegt bereits ein Hebel von 81 vor. Wird zu diesem Zeitpunkt eine Position im Hebelprodukt eingegangen, wird sich diese um 81 fache des Basiswertes bewegen. Hohe Gewinne sind möglich, wenn es zu einem Anstieg des Basiswertes kommt, hingegen genügt ein Rückfall um 1 Euro im Basiswert für den Totalverlust im Zertifikat. Je weiter sich der Basiswert über dem Strike des Hebelproduktes befindet, umso geringer wird die für den Anleger erzielbare Hebelwirkung. Erfolgt beispielsweise der Einstieg bei einem Stand des Basiswertes von 120,00 Euro, müssen für das Zertifikat 40,00 Euro bezahlt werden. In diesem Fall liegt die Partizipation an der weiteren Kursentwicklung des Basiswertes nur noch beim 3-fachen. Bisher wurde das Hebelzertifikat idealisiert mit dem reinen inneren Wert betrachtet, diesem Wert entspricht die Kursstellung des Emittenten aber im Allgemeinen nicht.
| Kursstand Basiswert in Euro | idealisierter Kursstand des Knock Out | theoretischer Hebel |
|---|---|---|
| 81.00 | 1.00 | 81.00 |
| 82.00 | 2.00 | 42.00 |
| 85.00 | 5.00 | 17.00 |
| 100.00 | 20.00 | 5.00 |
| 120.00 | 40.00 | 3.00 |
| 150.00 | 70.00 | 2.14 |
| 200.00 | 120.00 | 1.67 |
Preisberechnung
Gegenüber Optionsscheinen, bei denen vor allem die vom Markt implizierte Volatilität eine Rolle spielt, was darüber hinaus noch stark von der verbleibenden Restlaufzeit abhängt, ist die Bewertung eines Hebelproduktes deutlich einfacher. Drei Komponenten bestimmen den Preis eines Hebelzertifikates:
- Der innere Wert Wie bereits dargestellt, besitzt ein Hebelzertifikat immer einen inneren Wert. Dieser ermittelt sich aus der Differenz des Kurses des Basiswertes und dem Strike des Hebelproduktes. Angepasst um ein jeweiliges Bezugsverhältnis ist diese Differenz einfach zu ermitteln und bildet auch den Hauptanteil des Preises des Hebelproduktes.
- Finanzierungskosten Um sich selbst abzusichern, muss der Emittent die Position, die der Anleger über das Hebelprodukt eingeht, abbilden. Wenn der Anleger beispielsweise 100 Hebelzertifikate auf eine Aktie, mit einem Bezugsverhältnis von 1:1, vom Emittenten erwirbt, dann kauft der Emittent dafür 100 Aktien. Damit übernimmt der Käufer des Zertifikates das Risiko der Kursbewegung dieser 100 Aktien. Für den Betrag, der notwendig ist, damit der Emittent die Aktien kaufen und damit das Hebelzertifikat absichern kann, müssen die Zinskosten umgelegt werden. Diese werden bereits zum Laufzeitbeginn des Zertifikates auf den inneren Wert aufgeschlagen.
- Risikoaufschlag Gänzlich kann der Emittent ein Verlustrisiko durch den gleichzeitigen Aufbau einer Position im Basiswert aber nicht ausschließen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es zu unerwarteten Kurslücken kommt. Würde der Anleger beispielsweise ein Hebelprodukt mit einem Strike bei 100 Euro und einem Kursstand der zugrunde liegenden Aktie bei 105,00 Euro für idealisierte 5 Euro erwerben, ist der Verlust für den Anleger auf diese 5 Euro begrenzt. Der Emittent geht im Gegenzug eine Aktienposition bei 105 Euro ein. Wenn es jetzt außerhalb der Handelszeiten unerwartet negative Meldungen gibt, und der Basiswert am Folgetag bei 95 Euro eröffnet, kommt es beim Emittenten zu einem Verlust von 10 Euro. Die Kursverluste können aber nur in Höhe von 5 Euro an den Käufer des Hebelzertifikates weiter gegeben werden. Dieses so genannte Gap-Risiko wird, teilweise Basiswertabhängig, ermittelt und ebenfalls auf den Preis des Zertifikates aufgeschlagen. Dieses ist beispielsweise bei Indizes geringer, dafür bei volatilen Aktien und auch im Vorfeld besonderer Ereignisse wie Unternehmensdaten höher. Die Höhe des Aufschlages für die Finanzierungskosten und das Risiko variieren leicht, sind aber im Vergleich zum inneren Wert des Hebelproduktes doch relativ konstant. Da sie den Preis des Zertifikates zu jedem Zeitpunkt erhöhen, verringern sie im Gegenzug den Hebel. Dieser Effekt macht sich vor allem bei einem geringen Abstand des Basiswertes gegenüber dem Strike bemerkbar. Kurs vor einem möglichen Knock-Out kann der Aufschlag ebenso hoch sein wie der innere Wert des Zertifikates. Der wirksame Hebel ist damit bis zu einem bestimmten Grad begrenzt und wird auch kurz vor dem Strike nicht unendlich ansteigen.
siehe auch
Hebelzertifikate-Spezial von Rocco Gräfe
Vergleich Optionsscheine vs. Hebelzertifikate
Profitieren von fallenden Kursen
Auch bei der Erwartung fallender Notierungen eines Basiswertes bietet sich über Hebelprodukte die Möglichkeit an einem Kursrückgang zu profitieren. Der Aufbau eines Short Knock Out Produktes entspricht grundsätzlich dem der bereits beschriebenen Long Variante. Entscheidender Unterschied ist, dass hier der Strikepreis über dem Kurs des Basiswertes liegt. Der Wert des Hebelproduktes entspricht auch in diesem Fall wieder dem Abstand des Kurses des Basiswertes zum Strikepreis zzgl. eines im Verhältnis geringen Aufgelds. Da der Emittent als Gegenposition eine Shortposition eingeht, werden die Finanzierungskosten im Punkt der Zinskosten deutlich geringer. Es bleibt aber ein Risikoaufschlag. Der zweite maßgebliche Unterschied zu einem Long Hebelzertifikat ist die Begrenzung des theoretischen Kursgewinnes. Dies trifft allerdings auf alle Anlageinstrumente zu. Während bei einem Long-Hebelzertifikat die Gewinnmöglichkeiten unbegrenzt sind, ist dies bei einem Short-Hebelzertifikat nicht möglich, denn weiter als auf 0 kann der Basiswert nicht fallen. Hingegen kommt es bei steigendem Basiswert, in einem Short-Hebelzertifikat, wenn der Strike erreicht wird, zu einem Totalverlust.
In der folgenden Abbildung ist die Wertenwicklung eines Short-Hebelzertifikates dargestellt. Angenommen ist dabei ein Strikepreis von 145 Euro. Zum Zeitpunkt der Betrachtung steht der Basiswert bei 125 Euro. Damit kann der Anleger das Short-Hebelzertifikat idealisiert für einen inneren Wert von 20 Euro kaufen. Der Hebel errechnet sich idealisiert zu 125 Euro / 20 Euro = 6,25. Steigt jetzt der Basiswert an, reduziert sich im Gegenzug der innere Wert des Hebelzertifikates, bei fallendem Basispreis steigt der Wert des Hebelzertifikates hingegen an. Die Entwicklung der Position stellt sich an verschiedenen Punkten folgendermaßen dar:
- Der Basiswert fällt weiter zurück auf 100 Euro wie in Punkt 1 dargestellt. In diesem Fall kommt es bei einem Direktinvestment zu einem Verlust von 20 %. Das Hebelzertifikat steigt hingegen auf einen Wert von 45 Euro an, so dass damit ein Gewinn von 125 % erzielt werden kann.
- Wenn der Basiswert entgegen der Erwartungshaltung auf 135 Euro ansteigt (Punkt 2), gewinnt dieser 8 % hinzu. Das Hebelzertifikat büßt in dieser Kursspanne 10 Euro ein und liegt bei einem Restwert von 10 Euro bereits um 50 % im Minus.
- Bei einem Anstieg des Basiswertes auf 150 Euro (Punkt 3) kommt es bei einem Direktinvestment zu einem Gewinn um 20 %. Für das Hebelzertifikat ist dieser fortgesetzte Anstieg allerdings nicht mehr relevant. Dieses ist bereits bei dem Erreichen der Marke von 145 Euro wertlos verfallen.
Arten von Hebelzertifikaten
Klassische Knock-Out Produkte
- Long Klassisch besitzt ein Long Knock Out Produkt, welches von steigenden Notierungen des Basiswertes profitiert, einen Strikepreis, der unterhalb des Kursniveaus des Basiswertes liegt. Angepasst bildet die Spanne zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Strikepreis den inneren Wert des Hebelproduktes. Hinzu kommt der Anteil eines Aufgeldes auf diesen inneren Wert. Um das Hebelprodukt abzusichern, geht der Emittent seinerseits eine Position im entsprechenden Basiswert ein. Die dafür anfallenden Zinskosten, um diese Position zu finanzieren werden auf den inneren Wert aufgeschlagen und erhöhen den Preis des Hebelproduktes. Darüber hinaus kommt es noch zu einem weiteren Aufschlag, um das Risiko des Emittenten für den Fall einer Kurslücke abzusichern. Im Verhältnis zum inneren Wert ist das Aufgeld gering. Nur wenn sich der Kursverlauf des Basiswertes dem Strike nähert, kann dieser Aufgeldanteil einen prozentual größeren Teil des gesamten Preises des Hebelprodukts ausmachen, da der innere Wert zu diesem Zeitpunkt kleiner wird. Der Anleger im Hebelprodukt partizipiert an der Veränderung des inneren Wertes. Wenn sich der Basiswert vom Strikepreis nach oben entfern, steigt der Wert des Hebelzertifikates, nähert sich der Basiswert dem Strikepreis an, fällt der Wert des Zertifikates. Es erfolgt darüber hinaus ein sofortiger wertloser Verfall des Hebelprodukts, wenn der Strikepreis durch den Basiswert erreicht wird. In diesem Fall tritt das Knock Out Ereignis ein. Das wertlose Hebelzertifkat kann zu einem Kurs von 0,001 Euro aus steuerlichen Gründen an den Emittenten zurückgegeben werden. Nur so können Verluste aus diesem Geschäft dem Finanzamt gegenüber geltend gemacht werden.
- Short Ein Short Knock Out Produkt funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Long-Variante. Hier liegt allerdings der Strikepreis über dem aktuellen Kurs des Basiswertes. Die Differenz zwischen dem Strikepreis und dem Kurs des Basiswertes bildet auch hier den inneren Wert des Hebelproduktes, angepasst um das Bezugsverhältnis. Beim Aufgeld gibt es hingegen einen Unterschied. Es gibt ebenfalls einen Risikozuschlag, der als Absicherung gegenüber dem Gap Risiko auf den Preis aufgeschlagen wird. Da der Emittent als Gegenposition eine Shortposition im Basiswert eingeht, kommt es hier allerdings nicht zu Finanzierungskosten wie bei einer Long-Position. Die Finanzierungskosten sind hier negativ, es entsteht ein Gewinn, da das durch die Shortposition verfügbar gewordene Kapital verzinst werden kann. Der Anleger im Hebelzertifikat erzielt einen Gewinn, wenn sich der innere Wert des Zertifikates vergrößert, also bei fallendem Basiswertkurs. Erreicht der Basiswert hingegen den Strikepreis, kommt es zum Knock Out Ereignis und somit zu einem sofortigen wertlosen Verfall des Hebelzertifikates.
Knock Out Produkte mit Stopp-Loss Schwelle
Neben den klassischen Knock-Out Produkten, bei denen es bei Erreichen des Strike-Preises durch den Basiswert zu einem Knock Out Ereignis, dem wertlosen Verfall des Zertifikates führt, gibt es auch Hebelzertifikate, die noch eine potenzielle Restwertabsicherung bieten. Bei diesen Stopp-Loss Hebelprodukten werden der Strikepreis und die Knock-Out Schwelle voneinander getrennt. Im Falle eines Calls, der eine Partizipation an steigenden Notierungen des Basiswertes ermöglicht, liegt wieder der Strikepreis unterhalb des Kursniveaus des Basispreises. Die Knock Out Schwelle des Zertifikates liegt hier allerdings bereits oberhalb des Strike. Wird diese erreicht, kommt es zu einem Knock Out Ereignis. Da der Preis des Hebelzertifikates aber auf dem Abstand des Kurses zwischen Basiswertkurs zum Strikepreis basiert, verbleibt im Allgemeinen beim Knock Out Ereignis noch ein innerer Wert.
Die vom Emittenten eingegangene Position wird bei diesem vorzeitigen Verfall aufgelöst und ein Restwert ermittelt. Dafür bleibt dem Händler des Emittenten nach festgesetzten Bedingungen Zeit, um die Position marktschonend aufzulösen. Der anschließend feststellbare Restwert sowie der verbliebene Teil der Finanzierungskosten ermitteln den neuen Preis des Zertifikates. Diese kann nach neuer Handelsfreigabe dann zum festgelegten Preis an den Emittenten zurück verkauft werden oder eine Einbuchung des Restwertes auf das Depot abgewartet werden. Dennoch ist auch ein Totalverlust des Zertifikates durch diese Stopp-Loss Schwelle nicht ausgeschlossen. Wenn es im Basiswert zur Ausbildung einer Kurslücke kommt, die den Kursbereich bis zum Strikepreis umspannt, kann der Emittent die eigene Position nicht mehr mit einem Restwert auflösen. Ebenso ist es möglich, insbesondere bei einer dynamischen Bewegung des Basiswertes, dass der Emittent die eigene Position nur weit unterhalb des Knock Out Niveaus auflösen kann. In diesem Fall kann der verbleibende Restwert des Zertifikates ebenfalls deutlich geringer ausfallen, als durch die Differenz aus Knock Out Schwelle und Strikepreis zu erwarten wäre. Da das bei einem klassichen Knock-Out Produkt bestehende Gap Risiko verringert wird, kommt es bei den Stopp-Loss Zertifikaten auch zu einem geringeren Aufgeld.
In der folgenden Abbildung ist das Prinzip einer Stopp-Loss Schwelle dargestellt. Angenommen ist ein Hebelzertifikat mit einem Strikepreis bei 80 Euro und einer Knock Out Schwelle bei 100 Euro. Der innere Wert des Zertifikates ist in der Abbildung grün dargestellt. Dieser ermittelt sich aus der Differenz des Kursstandes des Basiswertes gegenüber dem Strike. Ein Restwert von theoretisch 20 Euro, dieser ist noch Abhängig von der Positionsauflösung beim Emittenten, verbleibt dem Anleger im Falle eines Knock Out Ereignisses.
Bei einem Short-Hebelzertifikat, mit dem auf fallende Notierungen des Basiswertes spekuliert werden kann, ist das Prinzip gleich. Hier liegt allerdings die Knock Out Schwelle des Zertifikates unterhalb des Strike-Preises.
Hebelzertifikate ohne Laufzeitbegrenzung
Klassische Knock Out Produkte besitzen ein Fälligkeitsdatum zu dem die Position aufgelöst und der innere Wert dem Käufer ausbezahlt wird. Die Laufzeit dieser Produkte ist darüber hinaus mit 3-6 Monaten relativ kurz. Über diesen Zeitraum kommt es zu Finanzierungskosten des Emittenten, die sich in einem Aufgeld auf den inneren Wert des Zertifikates niederschlagen. Um diesen Effekt zu umgehen, kam es zur Entwicklung der Endlos-Knock Outs, die direkt den inneren Wert zwischen Strikepreis und Basiswertkurs abbilden sollen. Das Grundprinzip ist identisch zu dem eines klassischen Knock Out Produktes. Die dem Emittenten in der gehaltenen Position entstehenden Finanzierungskosten werden hier allerdings nicht auf das Zertifikat als Aufgeld aufgeschlagen. Stattdessen kommt es zu einer ständigen Anpassung des Strikepreises. Die täglichen Finanzierungskosten werden ermittelt und der Strikepreis entsprechend angepasst.
Im Falle eines Knock Out Long Zertifikates steigt der Preis des Strikeniveaus entsprechend ständig an. Würde sich der Basiswert nicht mehr bewegen, würde sich der Strikepreis diesem konsequent annähern. Allerdings ist der Aufschlag der Finanzierungskosten, der zu einer täglichen Preisanpassung führt, im Verhältnis gering. So erhält der Anleger ein Produkt, das nahezu immer dem inneren Wert zwischen Strikepreis und Basiswert entspricht. Diese Hebelprodukte sind damit den echten Futures ähnlich und bieten gegenüber diesen sogar Vorteile. Es lassen sich einerseits kleinere Stückelungen als bei einem realen Futures-Kontrakt erwerben, darüber hinaus ist die Laufzeit unbegrenzt, so dass ein „rollen“ des Kontraktes entfällt. Neben der ständigen Anpassung des Strikepreises kommt es in vom Emittenten festgelegten Abständen auch zu einer Anpassung der Knock Out Schwelle. Diese liegt oberhalb des Strikepreises. So kommt es im Falle eines Knock Out Ereignisses auch bei einem Endlos-Hebelzertifikat zu einer Restwertbildung. Dieser Mechanismus ist bei Long- und Shortzertifikaten gleich gestaltet.
Verschiedene Instrumente für Hebelwirkung
Gehebelt an einer Kursbewegung profitieren lässt sich über verschiedene Möglichkeiten. Neben den bereits lange am Markt existierenden Futures, Optionen und Optionsscheinen gibt es seit einigen Jahren eine Vielzahl von Hebelprodukten sowie zuletzt auch CFD´s. Teilweise sind diese Instrumente unterschiedlich konstruiert, sie haben aber eine entscheidende Gemeinsamkeit: Den Hebel. Besonders über Hebelprodukte und CFD´s lässt sich einfach nachvollziehbar die Hebelwirkung bemessen und nutzen.
In vielen Fällen herrscht die Auffassung: Hoher Hebel gleich hoher Gewinn. Und hohe Hebel bieten sich besonders bei den großen Basiswerten wie beispielsweise den Indizes und Währungen. Es genügt dabei nur eine kleine Bewegung des Basiswertes und Sie können einen hohen Gewinn erzielen. Das Kapital lässt sich mit Hebelwirkung schnell verdoppeln, was aber häufig außer Acht gelassen wird, das Kapital kann genauso schnell auf einen kleinen Rest zusammenschrumpfen wenn der Basiswert nicht in die erwartete Richtung läuft. Möglich ist beispielsweise bei CFD´s ein Hebel von 100 auf den DAX. Einsetzbar ist dieser aber nicht. Es macht realistisch keinen Sinn, bei einer geplanten strukturierten Depotführung, einen Hebel von 100 auf den Index einzusetzen. Solche Trades können zwar gegebenenfalls eine Zeitlang gut gehen, die Vernichtung des Depotkapitals ist aber auf geraume Zeit wahrscheinlicher. Bei Aktien ist zwar im Vergleich ein Hebel von nur ca. 33 möglich aber auch dieser kann realistisch nicht Ansatzweise ausgeschöpft werden. Eine Bewegung von 3% in die richtige Richtung verdoppelt zwar das Kapital, die Verlustmöglichkeiten stehen dem aber nicht nach.
Sind derart hohe Hebel deshalb unnötig? Nein, denn sie eröffnen Möglichkeiten. Über die Hebelwirkung lässt sich erreichen, dass deutlich weniger Kapital in einem Trade gebunden werden muss als dies bei einem Direktinvestment der Fall wäre. Mit wenig Kapital kann ein hohes Volumen am Markt bewegt werden. Das nicht benötigte Kapital kann somit anderweitig angelegt werden. Es lassen sich darüber Trades in anderen Märkten eröffnen oder Absicherungspositionen eingehen. Die Depotstruktur kann so ausgeglichen und diversifiziert gestaltet werden, es bieten sich bessere Möglichkeiten für das Moneymanagement.
Ein Beispiel: In der unten im Chart dargestellten Aktie von Volkswagen solle eine Tradingposition eröffnet werden. Die Aktie bestätigt einen bereits erfolgten Kursausbruch und könnte bis in den Bereich 127,20 Euro bzw. 140,00 Euro ansteigen. Zum Kurs von 122,00 soll die Aktie gekauft werden, der Stopp-Loss wird unter dem letzten Zwischentief bei 119,30 Euro platziert. Basis des Moneymanagement ist das Risiko bezogen auf das Gesamtkapital welches Sie in dieser Position eingehen. Es empfiehlt sich, unter Berücksichtung gegebenenfalls bestehender Positionen ein Risiko von 1 % des Tradingkapitals. Bei einem Depotvolumen von angenommenen 30.000 Euro würde dies bedeuten dass 1 % also 300 Euro in der Position riskiert werden. Der Abstand zwischen dem Einstiegskurs bei 122,00 Euro und dem Stopp-Loss bei 119,30 Euro beträgt 2,70 Euro. 2,70 Euro laufen also in einer einzelnen Aktie als Verlust auf unter der Annahme dass die Position durch den Stopp läuft. Da 300 Euro riskiert werden können, kann eine Anzahl von 300 Euro / 2,70 Euro = ca. 111 Stück gekauft werden. Diese 111 Stück verbrauchen ein Tradingkapital von 111 * 122,00 = 13.542 Euro. Das bedeutet, fast die Hälfte des insgesamt zur Verfügung stehenden Kapitals ist in diesem Trade gebunden. Unbedingt sinnvoll ist das nicht. Die weiteren Möglichkeiten werden stark eingeschränkt. Bereits ein weiterer ähnlicher Trade würde das zur Verfügung stehende Kapital fast aufbrauchen und Sie sind nur in 2 Positionen investiert. So kann keine Diversifizierung erfolgen. Gegebenenfalls kommt es im Markt zu einer Rallye, nur eben die beiden Positionen laufen nicht mit. Das Risiko wurde zwar sinnvoll gewählt, auch die Tradesetups sind gegebenenfalls aussichtsreich, nur das Depotkapital ist verbraucht.
Dafür bietet es sich an, die Hebelwirkung zu nutzen. Beispielsweise bietet sich über CFD bei Volkswagen ein Hebel von ca. 33. Damit lässt sich die gleiche Positionsgröße eingehen, es wird aber deutlich weniger Kapital gebunden. In diesem Fall fallen nur 13.542 Euro / 33 = 410 Euro als zu hinterlegende Margin an. Dies entspricht dann nicht mehr knapp der Hälfte des Depotkapitals sondern nur noch rund 1,5%. Mit dem verbleibenden Kapital lässt sich dann in anderen Märkten investieren, in die Gegenrichtung bei schwachen Basiswerten spekulieren oder die Position gegebenenfalls nochmals aufstocken. Der Effekt ist innerhalb des Trades derselbe. Dabei ist es völlig belanglos wie hoch der Hebel ist. Mit der gehebelten Position kann genauso viel Gewinn erzielt werden wie dies bei einem Investment von 13.542 Euro der Fall wäre. Der Verlust im Falle des direkten Ausstoppens entspricht auch bei der gehebelten Position ca. 300 Euro. Aber auch bei einem Hebel von 10 oder 5 welcher sich über Hebelzertifikate schnell erreichen lässt, ändert sich am Ausgang des Trades nicht. Der Gewinn wird dadurch nicht größer, der Verlust auch nicht. Bei einem Hebel von 10 würden in diesem Trade 1.354 Euro gebunden werden, bei einem Hebel von 2.708 Euro. Alles bezogen auf das Depotvolumen von 30.000 Euro. Der Hebel, dass soll dieses Beispiel zeigen, ist letztlich völlig belanglos. Sofern es dabei um einen geplanten Trade geht der unter dem Gesichtspunkt des Money- und Risikomanagement in einem angemessenen Verhältnis zum Depot steht, ist die Höhe des Hebels unwichtig. Der Vorteil der Hebel Wirkung ist jedoch der, dass er die Möglichkeiten des Tradings erweitert.
Dadurch, dass mehr Kapital bewegt werden kann kommt es natürlich zu Finanzierungskosten. Es wird wenig Kapital aufgewendet und damit ein Vielfaches an Kapital bewegt, dieses Kapital, welches über den eigenen Einsatz hinausgeht, muss finanziert werden. Und auch hier gibt es im Gesamtsortiment gehebelter Produkte keine Ausnahme. Ob nun bei CFD, Hebelzertifikaten, Optionsscheinen oder Futures, überall muss der Anleger Finanzierungskosten tragen. Diese werden nur bei einigen gehebelten Produkten nicht so offensichtlich bemerkt, vorhanden sind sie dennoch. Die Unterschiede bewegen sich aufs Jahr gesehen nur im unteren einstelligen Prozentbereich. Im Gegenzug kann aber das nicht benötigte Kapital wiederum gewinnbringend, auch beispielsweise zum Tagesgeldsatz angelegt werden.
Steuerliche Regeln bei Hebelzertifikaten
siehe Anlagezertifikate:Steuern_und_Zertifikate#Steuern bei Hebelzertifikaten
siehe auch






