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Platin
Das Wort Platin wurde aus dem spanischen Wort für Silber “platina” abgeleitet, natürlich aufgrund der weißlich-grauen Farbe des Edelmetalls.
Platin ist eines der am seltensten vorkommenden Metalle, besitzt einen hohen Siedepunkt, ist leicht verformbar und verfügt über eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit. Darüber hinaus ist Platin widerstandsfähig gegenüber Wasser, Luft, und bestimmten Säuren. Als Legierung mit dem Metall Iridium weist Platin eine sehr harte und temperaturbeständige Struktur auf. Aus diesem Grund bestehen das Pariser Urmeter und das Prototyp-Kilogramm aus einer Platin-Iridium-Legierung.
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Das Edelmetall wird überall auf der Welt abgebaut, wobei Südafrika mit 80% den Hauptanteil fördert, gefolgt von Russland und Nordamerika.
Um eine Unze Platin mit 95% Reinheitsgehalt (handelsüblicher Standard in Europa und USA) zu erhalten, sind zehn Tonnen Erz und ein 5-monatiger Veredelungsprozess erforderlich. 51% des produzierten Platins wird in der Schmuckindustrie verarbeitet. Zweitwichtigster Platinkonsument mit 21% der sind die Hersteller von Katalysatoren für Kraftfahrzeuge. Darüber hinaus wird Platin überall dort verwendet, wo Stoffe benötigt werden die nicht korrodieren dürfen: z.B. Medizin, Elektrotechnik und Petrochemie.
Platin wird an der New York Mercantile Exchange, an der Tokyo Commodity Exchange, sowie am London Buillon Market gehandelt.
Aufgrund der sehr ähnlichen Eigenschaften von Platin und Palladium, ist bei einer Platinknappheit, bzw. einem hohen Platinpreis mit einer Substitution durch Palladium zu rechnen. Ausnahme ist hierbei nur die Schmuckindustrie, in der sich Palladium bis heute nicht durchsetzten konnte.
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