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Aktuelle Nachrichten & Analysen zu Zertifikaten

09:00

Lufthansa will Gewinn bis 2015 vervierfachen

Heiko Weyand, Zertifikate-Experte, HSBC Trinkaus Das Spar- und Sanierungsprogramm der Lufthansa soll nach Vorstellung des scheidenden Vorstandschefs Christoph Franz au... von Heiko Weyand mehr

15.04.2014

Relative Stärke im Depot

Auch wenn sich die Frage, was Gewinner- von Verlierer-Aktien unterscheidet, kaum beantworten lässt, hilft Anlegern das Relative-Stärke-Modell von Levy bei der richtige... von Armin Geier mehr

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Kommentare zu Zertifikaten

14.03.2014

TecDAX: Raus aus dem Schatten

Anleger konzentrieren sich gerne auf die großen Blue Chips und vergessen dabei teilweise, dass in der zweiten oder dritten Reihe noch größere Renditechancen lauern kön... von Nicolai Tietze mehr

12.03.2014

Deutsche Telekom: Neue Wachstumsstrategie

Es hat lange gedauert. Doch nun konnte die Deutsche Telekom endlich wieder steigende Umsatzerlöse präsentieren. Zu verdanken hatten die Bonner dies vor allem einer Inv... von Nicolai Tietze mehr

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Tradingwissen über Zertifikate

15.04.2014 Zeichnung der Woche: Adidas Fix-Kupon-Express-Anleihe (A1ZDA2)
15.04.2014 ZertifikateBoerse.Blog: Hurra, die Datenbrille kommt!
14.04.2014 Zertifikate-Börse: Februar-Umsätze am Zertifikatemarkt rückläufig
11.04.2014 Zertifikate-Börse: Jetzt die Biotechs shorten!
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Basiswissen über Zertifikate

Das Zertifikate-Jahr 2014

Die Ergebnisse der diesjährigen Emittentenbefragung des DDV erinnern etwas an das vergangene Jahr. Die Anbieter zeigen sich optimistisch für den Markt und ihre eigene Geschäftsentwicklung. Positiv werden auch auf Produktseite Aktienanleihen und Faktor-Zertifikate, sowie als Basiswerte Indizes und Aktien gesehen.

Die 23 im Deutschen Derivate Verband (DDV) organisierten Emittenten, die damit etwa 95 Prozent des Marktes repräsentieren, gehen auch Ende 2013 wieder mit großer Zuversicht ins neue Jahr. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen jährlichen Umfrage. Gingen im vergangenen Jahr noch 62 Prozent von einem steigenden DAX aus, so sind nach zwei außergewöhnlich starken Jahren immerhin noch 50 Prozent für das erste Halbjahr 2014 positiv gestimmt, während jeweils rund 23 Prozent mit gleichbleibenden bzw. fallenden Kursen rechnen. Lediglich 4,5 Prozent zeigen sich sehr pessimistisch für den Deutschen Leitindex.

Emittenten erwarten gute Geschäfte und stärkeren Wettbewerb

Die obligatorische Frage nach der Geschäftsentwicklung im zu Ende gehenden Jahr beantwortete auch diesmal mit knapp 48 Prozent die Mehrheit der Emittenten mit „besser als im Vorjahr“. Ein gutes Drittel konnte zumindest noch auf ein gleich gutes Jahr 2013 verweisen. Der Optimismus spricht auch aus den Antworten hinsichtlich der Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Hier gehen wiederum mehr als 43 Prozent von besseren Geschäften aus und sogar knapp 48 Prozent rechnen zumindest mit keiner Verschlechterung. Dass der Konkurrenzdruck steigt, wird für 2013 von 91 Prozent der Befragten bestätigt und für 2014 sieht das Ergebnis mit einer Zustimmung von ebenfalls mehr als 86 Prozent ähnlich eindeutig aus. Kein Wunder, dass über 68 Prozent auch im nächsten Jahr von einem weiteren „Emittenten-Sterben“ ausgehen, während nur 4,5 Prozent erwarten, dass es 2014 sogar wieder mehr Anbieter am deutschen Markt geben wird.

Produktqualität und Preis wettbewerbsbestimmend

Interessant ist in diesem Jahr das Ergebnis in Bezug auf die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Hatten sich hier in der letzten Umfrage noch rund 43 Prozent für die Serviceleistung ausgesprochen, so sind aktuell nur noch 4,5 Prozent dieser Meinung. Dagegen wird der Kampf um die Kunden zukünftig zu mehr als der Hälfte über die Produktqualität und zu immerhin noch etwa 41 Prozent über den Preis ausgefochten.

Banken fürchten noch stärkere Regulierung

Dass den Banken 2014 von Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden noch mehr „Knüppel“ zwischen die Beine geworfen werden sprich sich der Regulierungsaufwand für die Branche weiter erhöhen wird, das befürchten stolze 82 Prozent der Befragten, 50 Prozent erwarten dabei sogar einen besonders starken Gegenwind.

Produktzahl am Limit

Kannte die Emissionswut der Emittenten noch vor Jahresfrist kein Ende und schraubte sich die Zahl der gelisteten Produkte von Monat zu Monat weiter nach oben, so scheint zumindest in diesem Jahr bei einer Größenordnung von einer Million eine gewisse Sättigung eingetreten zu sein. So ist es auch kaum verwunderlich, dass mehr als 68 Prozent der Emittenten auch für 2014 von dieser Marke ausgehen, während 27,3 Prozent davon erwarten, dass das Angebot noch deutlich über die Millionengrenze hinausgehen wird.

Aktienanleihen und Faktor-Zertifikate besonders aussichtsreich

Bei der Frage nach der aussichtsreichsten Zertifikate-Kategorie des nächsten Jahres gibt es für den Anlagebereich einen eindeutigen Sieger: Die Aktien- bzw. Indexanleihe mit einem Votum von 39 Prozent. Dabei bleibt nur zu hoffen, dass der gegenüber Discountern mit einem Kupon statt einem Rabatt ausgestattete Produkt-Typ nicht wie zuletzt immer häufiger beobachtet, in Form eines Multi-Asset-Produkts mit „Worst-of“-Mechanismus emittiert wird. Denn sollte 2014 nicht wieder ein Einbahnstraßenjahr an den Börsen werden, würde dies derlei Produkte ganz besonders stark gefährden. Nach den Aktienanleihen werden von Anbieterseite mit jeweils 13 Prozent Bonus- und Express-Zertifikaten, sowie Kapitalschutz-Produkten die größten Chancen im nächsten Jahr eingeräumt. Betrachtet man den spekulativen Hebel-Sektor, liegen hier die immer beliebteren Faktor-Zertifikate, auf die bei zahlreichen Discount-Brokern Free-Trade-Aktionen laufen, mit über 56 Prozent vorne. Die restlichen Stimmen entfallen gleichmäßig verteilt auf Optionsscheine und Knock-Out-Papiere.

Indizes und Aktien geben den Ton an

In Sachen Basiswerte erübrigt sich eigentlich die Befragung. Denn Indizes wie z.B. der DAX oder Euro STOXX 50 spielen sowohl bei Anlage- als auch bei Hebel-Produkten generell die erste Geige. Daran wird sich auch 2014 nichts ändern. Deshalb fällt das Votum mit knapp 44 Prozent im Anlage- und über 65 Prozent im Derivate-Sektor auch ganz eindeutig aus. Weiterhin als sehr aussichtsreich werden Aktien mit 39 Prozent bei Anlage- bzw. 22 Prozent bei Hebel-Papieren als Basiswerte eingeschätzt. Dahinter folgen im weniger spekulativen Segment Zinsen mit 17,4 Prozent, was auf die riesige Zahl an kupontragenden strukturierten Anleihen zurückzuführen ist, während bei den hochriskanten Hebel-Produkten diese Kategorie mit 8,7 Prozent längst keine so wichtige Rolle spielt. Dafür wird hier zusätzlich auf Rohstoffe gezockt, wie man an den immerhin 4,3 Prozent Nennungen sieht. Bei Anlage-Zertifikaten setzt dagegen in der Befragung niemand auf Rohstoffe, was deren geringe Bedeutung ausdrückt.

Börsenerfahrung unerlässlich

Dass es sich bei Erfahrungen nicht nur im ganz normalen Leben um einen großen Schatz handelt, gilt natürlich genauso für die Börse. So halten rund 70 Prozent der befragten Anbieter positive Erfahrungen bei Privatanlegern für das wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf eines Zertifikats, gefolgt von der Emittenten-Bonität (17,4 Prozent), der laufenden Produkt-Handelbarkeit (8,7 Prozent), sowie der Geld-/Briefspanne (4,3 Prozent).

Autor: Armin Geier, http://www.godmode-trader.de/zertifikate

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Zertifikate - Ein Überblick
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Ausgabe 239/14, Veröffentlicht am 15.04.2014

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Über Zertifikate

Willkommen auf der Zertifikate-Seite von GodmodeTrader. Hier finden Sie mit der vielleicht schnellsten Suche für Zertifikate im Internet ganz unkompliziert das passende Zertifikat – egal ob Sie sich für eine Aktienanleihe oder ein Anlage-, Discount- oder Bonuszertifikat interessieren. Unsere Seiten bieten Ihnen Realtime-Kurse, aktuelle Analysen und News aus dem Bereich der Zertifikate.

Zertifikate sind verbriefte Derivate, die an Börsen oder außerbörslich erworben werden und mit denen ein Anleger an der Wertentwicklung eines Basiswerts partizipieren kann. Bei dem Basiswert eines Zertifikats kann es sich zum Beispiel um eine Aktie, einen Index, ein Währungspaar oder einen Rohstoff handeln.

Zu den Zertifikaten gehören insbesondere die sogenannten Anlage-, Partizipations- bzw. Indexzertifikate, die einen Basiswert linear abbilden und damit für Anleger investierbar machen. Mit einem Indexzertifikat können Anleger beispielsweise in den DAX investieren, ohne alle im DAX vertretenen Einzelwerte erwerben zu müssen.

Eine weitere wichtige Kategorie von Zertifikaten sind Bonuszertifikate. Hier erhalten die Anleger einen Bonus ausgezahlt, sofern der Kurs eine bestimmte Kursbarriere nie berührt oder über- bzw. unterschreitet.

Discountzertifikate ermöglichen Anlegern den verbilligten Einstieg in einen Basiswert. Bei den sogenannten Garantiezertifikaten wird zum Laufzeitende mindestens der Nominalbetrag ausbezahlt, wodurch der Anleger vor Kursrückgängen geschützt ist, sofern er das Zertifikat zum Nominalbetrag erwirbt.

Bitte beachten Sie: Informationen zu Hebelzertifikaten wie Knockout-Produkten finden Sie in der Rubrik "Hebelzertifkate".

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