• US 10Y Bond Yield - Kürzel: USDGB10J - ISIN:
    Börse: Bonds / Kursstand: 3,209 %
  • iShares MSCI Emerging Markets - Kürzel: IQQE - ISIN: IE00B0M63177
    Börse: Stuttgart / Kursstand: 33,065 €
  • Hang Seng - Kürzel: HSI - ISIN: HK0000004322
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 25.447,00 Pkt
  • DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.479,72 Pkt
  • EURO STOXX 50 - Kürzel: SX5E - ISIN: EU0009658145
    Börse: STOXX / Kursstand: 3.213,11 Pkt
  • MDAX - Kürzel: MDAX - ISIN: DE0008467416
    Börse: XETRA / Kursstand: 24.158,99 Pkt
  • SDAX - Kürzel: SDXP - ISIN: DE0009653386
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.099,14 Pkt
  • TecDAX - Kürzel: TDXP - ISIN: DE0007203275
    Börse: XETRA / Kursstand: 2.667,46 Pkt
  • Dow Jones Industrial Average - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 26.191,22 $
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.158,59 Pkt
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.806,83 Pkt

Vor rund vier Wochen veröffentlichte ich an dieser Stelle eine hochgradig bärische Einschätzung der Gesamtmarktlage unter dem Titel Die Spinne bringt den Tod und ernährt sich von steigenden US-Renditen!

Seit dem hat es den Chip-Sektor wie erwartet "zerrissen" und die Aktienmärkte, insbesondere der NASDAQ, haben deutlich korrigiert.

Nach der Korrektur stellt sich nun die Frage, ob es dieses Jahr noch eine Jahresendrally geben kann, oder nicht. Ich würde die Frage derzeit mit "Jein" beantworten...

Emerging-Marktes/China weiter unter Druck!

Während ich die Emerging-Markets (insbesondere auch China) und die europäischen Aktienmärkte (insbesondere auch den deutschen) bereits in einem Bärenmarkt sehe, sind die USA m.E. anders einzuschätzen.

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Nach der gestrigen US-Notenbanksitzung geraten die EMs - und insbesondere chinesische Aktien - deutlich unter Druck. China und die EM leiden aufgrund der hohen USD-Verschuldung stark unter steigenden US-Zinsen; hinzu kommen bei China die US-Straffzölle. Ich habe diesen Zusammenhang ausführlich im oben zitierten Artikel dargestellt.

Aus technischer Sicht haben die 10Y-Bond-Yields einen mustergültigen Ausbruch über die 3,00 %-Marke hingelegt und dürften (nach dem Pullback) nun 3,50 % ansteuern, was sich mit der fundamentalen Einschätzung bzw. den FED-Projektionen grundsätzlich deckt.

US 10Y Bond Yield

Parallel dazu prallen die EMs und der Hang Seng heute (stark) bärisch nach unten ab und bestätigen erneut signifikante Abwärtstrends. Aus technischer Sicht spricht derzeit alles für weiter fallende Kurse in den EMs und China.

iShares MSCI Emerging Markets
Hang Seng

Erholungen in EU/DE sind Short-Chancen!

Dies führt heute auch zu Verlusten in EU/DE und den USA, wobei die Gesamtbilder hier deutliche Unterschiede aufweisen.

Während in DE (ähnlich wie in den EMs/China, wenn auch nicht so markant) Abwärtstrends vorherrschen und durch die heutigen Verluste signifikante Widerstände bärisch bestätigt werden könnten (überwiegend durch Doppel- oder Mehrfachtopformationen), konnten in den USA die übergeordneten Aufwärtstrend verteidigt werden und auch die jüngsten Erholungen gingen deutlich weiter; die die Chartbilder (insbesondere im Dow Jones deutlich auf) hellten sich deutlich auf. Da es nach den starken Anstiegen jedoch auch in den USA zu Konsolidierungen kommen kann, drohen in diesem Zug EU/DE-Aktien verstärkt unter Druck zu geraten, innerhalb der Abwärtstrends nochmal deutlich zu fallen und mindestens die alten Tiefs zu testen.

DAX

DAX:

Widerstand bei 11.715 bestätigt durch ein Doppeltop. Kritische Unterstützung bei 11.400, darunter abwärts bis ca. 11.200 und 11.050.

EURO STOXX 50

EU50:

Widerstand bei 3.285. Kritische Unterstützung bei 3.180, darunter abwärts bis in den Bereich um 3.100.

MDAX

MDAX:

Widerstand bei 24.830. Unter 23.985 abwärts bis 23.610, darunter bis 23.100 und 22.735.

SDAX

SDAX:

Doppeltop unter 11.450. Ziel tendenziell bei 10.750. Darunter bis 10.400 mit potenziell leichtem Überschuss auf der Unterseite.

TecDAX

TecDAX:

Widerstand bei 2.740 bestätigt durch ein Doppeltop. Kritische Unterstützung bei 2.635, darunter abwärts bis 2.490.

...

Ausgehend von den genannten Zielen auf der Unterseite könnte es dann erneut zu Erholungen kommen (Jahresendrally), die an den übergeordneten Chartbildern jedoch wenig ändern dürften.

Konsolidierungen am US-Markt sind Kaufchancen für eine Jahresendrally!

Anders sieht es wie gesagt in den USA aus.

Während in DE/EU Erholungen weiter als Short-Chancen verstanden werden sollten, wären etwaige Rücksetzer in Amerika eher Kaufchancen (für eine potenzielle Jahresendrally, die, wenn diese denn eintritt, vom US-Markt ausgehen und dort am stärksten ausgeprägt sein dürfte).

Das Sentiment hat sich in den letzten Tagen etwas aufgehellt, lässt aber, insbesondere nach einem potenziellen Rückgang im Zuge einer Konsolidierung und i.V.m mit der technischen Lage, weiterhin steigende Kurse zu.

Dow Jones Industrial Average

Dow Jones:

Der Dow macht insgesamt den stabilsten und bullischsten Eindruck. Im besten Fall geht die Konsolidierung hier nicht tiefer als 25.720. Allerdings würde das übergeordnete Chartbild erst unterhalb der GD200-daily kippen, was sogar Konsolidierungen bis 25.075 zulassen würde. Ein (erstes) Ziel liegt im Bereich der Allzeithochs bei 26.950 Punkte.

Nasdaq-100

NASDAQ-100:

Auch der NASADQ hat die GD200-daily wieder erobern können. Hier sollten etwaige Konsolidierungen nicht tiefer als 6.888 gehen. Als Kursziele fungieren die Widerstände bei ca. 7.350, 7.515 und 7.690.

S&P 500

S&P500:

Ähnlich wie im Dow wäre die bullischste Variante Rücksetzer bis an die GD200-daily im Bereich von 2.766. Kippen würde das übergeordnete Chartbild allerdings erst unter 2.700 Punkten. Ziele bei 2.865 und 2.915 - 2.940 (ATH).

...

Fazit:

Eine mögliche und doch relativ wahrscheinliche Konsolidierung der US-Märkte dürfte mit relativ starken Verlusten in den EMs/China/EU/DE einhergehen und die entsprechenden Indizes bis an die alten oder sogar auf neue Tiefs führen. Ausgehend von diesen dürfte dann eine Erholung starten, die als Jahresendrally bezeichnet werden könnte und in den USA am ausgeprägtesten von Statten gehen sollte.

Man ist m.E. gut beraten die bis hierher aufgezeigte Divergenz (weiter) zu spielen und Short-Chancen überwiegend in den EMs/China/EU/DE suchen, während Long-Trades (insbesondere nach einer Konsolidierung) im Zuge einer Spekulation auf eine Jahresendrally mit trendstarken US-Werten umgesetzt werden sollten.

Entsprechende Long- und Short-Werte, weitere Analysen sowie eine tagtägliche Begleitung der Aktien-, Rohstoff und Devisenmärkte i.V.m entsprechenden Trades finden Sie in meinem Trading- und Analyse-Service.

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Bitte beachten Sie: Der Handel mit Derivaten ist mit einem erheblichen Risiko verbunden und kann unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals oder sogar zu einer Nachschusspflicht führen.