Des einen Freud ist des anderen Leid. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn zwei Konkurrenten sich den Markt quasi untereinander aufteilen und der eine von Problemen des Mitbewerbers direkt profitiert.

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Wie heute bekannt wurde, weisen Intel-Prozessoren wohl eine große Sicherheitslücke auf, die nicht der Hersteller selbst, sondern nur die jeweiligen Betreiber der Betriebssysteme per Patch beheben können. Dies dürfte in den kommenden Tagen passieren, ein Windows-Update wird am Dienstag erwartet. Klingt erst einmal harmlos, der springende Punkt ist aber folgender: Durch eben diese Patches befürchten Experten anders als bei gewöhnlichen Software-Updates Leistungseinbußen der Prozessoren um bis zu 30 %. Genauere Informationen über die Sicherheitsprobleme sind bislang nicht bekannt. Die Intel-Aktie gerät im heutigen Handel daraufhin unter Druck und verliert in einem starken Umfeld gut 2 % an Wert.

Profiteur ist AMD. Die Chips des Konkurrenten weisen bislang zumindest keine Sicherheitslücken auf. Die Aktie gibt heute kräftig Gas. Anknüpfend an meine letzte Chartbesprechung sollten Anleger weiter den Fokus auf den Trigger bei 11,75 USD richten. Schafft es der Wert per Tages-, besser noch per Wochenschlusskurs darüber, dürfte die kurzfristige Bodenbildung abgeschlossen sein.

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AMD-Aktie (Wochenchart)