Die Bank of America ist eines der weltweit führenden Finanzinstitute. Die Bank bietet für Privatkunden und Unternehmen jeder Größe ein breites Leistungsangebot an Bank-, Anlage-, Vermögensverwaltungs- und anderen Finanz- und Risikomanagementprodukten und -dienstleistungen. Insgesamt versorgt das Geldhaus seine Kunden in 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Hinzukommt der Betrieb von über 16.000 Bankautomaten in den USA. Aber auch abseits des klassischen stationären Geschäfts ist die Bank solide unterwegs. Im Bereich digital banking kann die BofA mit mehr als 37 Mio. aktiven Usern aufwarten, über 27 Mio. User sind dabei mobil zugange. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus vertreten.

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Heute wurden die Geschäftszahlen des abgelaufenen ersten Quartals 2019 vorgelegt. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,70 USD konnten die Analystenschätzungen von 0,65 USD übertroffen werden. Beim Umsatz blieb man allerdings mit 23,0 Mrd. USD hinter den Erwartungen von 23,3 Mrd. USD zurück. Im Jahresvergleich fiel der Umsatz damit um rund 100 Mio. USD schlechter aus. Dennoch verzeichnete die Bank einen Rekordgewinn von 7,3 Mrd. USD. Damit konnte man auf Jahresbasis im ersten Quartal den Gewinn um 6 % steigern. Treibende Kraft war dabei das Privatkundengeschäft. Hier konnte man den Gewinn um 25 % nach oben schrauben und 3,2 Mrd. USD verbuchen.

Hier kann die offizielle Pressemitteilung gelesen werden: "Q1-Report".


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Trotzdem konnten die Zahlen zunächst nicht überzeugen. Zum einen lag der Umsatz unter den Erwartungen und auch unter Vorjahresniveau, zum anderen schwächelte die Bank in den anderen Geschäftsbereichen teils deutlich. So brach bspw. der Gewinn im Bereich "Global Markets" um 26 % ein. Die Aktie startete damit mit einem Gap-Down in den Handel und baute die Verluste im Peak auf beinahe 3 % aus. Aktuell zeigen sich die Papiere aber wieder deutlich erholt und die Abschläge wurden beinahe gänzlich egalisiert.

Charttechnisch ist das ein starkes Zeichen der Bullen und der Kurs könnte einen neuen Break-Out-Versuch starten. Hierzu muss aber der Bereich um 30 USD überwunden werden. Neben einem klassischen Widerstand im Chart, verlaufen hier auch zwei abwärtsgerichtete Trendlinien aus dem Jahr 2018. Erst kürzlich scheiterte man hieran, davor probte man im März den Ausbruch. Sollte es denn Käufern also dieses Mal gelingen, dann dürfte das erste Ziel im Bereich um 31,40 USD liegen. Bei einem erneuten Scheitern muss allerdings mit empfindlichen Abgaben gerechnet werden, die im Worst-Case bis auf 26,80 USD zurückführen.

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Bank of America-Chartanalyse