• Deutsche Bank AG - Kürzel: DBK - ISIN: DE0005140008
    Börse: XETRA / Kursstand: 9,966 €

Anfang April übernahm Christian Sewing das Amt des Vorstandsvorsitzenden von John Cryan. Sewing ist ein Eigengewächs und war bisher für das Privatkundengeschäft zuständig. Mit der Ernennung wird versucht eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie zu erreichen. Der neue CEO appelliert damals an die Jägermentalität seiner Mitarbeiter, man will also aggressiver vorgehen und die Bank zurück auf Kurs bringen.

Bisher lässt sich zumindest im Chart nicht viel von dieser Mentalität erkennen. Im Gegenteil, seit der Ernennung ging es nochmal ein ganzen Stück nach unten und die Papiere markierten sogar ein neues Allzeittief bei 8,75 EUR. Im Peak verlor die Aktie unter Sewing bisher 23 %, aktuell liegt das Minus bei knapp 14 %.

Zuletzt brachte die Abstufung durch Morgan Stanley die Anteilsscheine unter Druck. Das Kursziel von 9 EUR wurde zwar bestätigt, allerdings wurden von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft. Die Deutsche Bank-Aktie startete daraufhin mit einem Gap-Down in den Handel und verlor im weiteren Verlauf weiter. Heute gab es die Meldung, dass Berenberg das Kursziel weiter senkt und die Einstufung mit "Sell" bestätigt. Berenberg-Analyst Eoin Mullany senkte in der aktuellen Studie sein Kursziel um ein Drittel von 12 auf 8 EUR. Ausgehend vom aktuellen Niveau bedeutet das einen Abschlag von fast 20 %.

Durchaus denkbar, dass die Papiere das vorbörsliche Minus im XETRA-Handel weiter ausbauen. Due Marke von 9,66 EUR könnte angesteuert werden. Übergeordnet bleibt die Deutsche Bank ein Problemfall.


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