• Bertrandt AG - Kürzel: BDT - ISIN: DE0005232805
    Börse: XETRA / Kursstand: 51,200 €

Im vergangenen Jahr zählte die Aktie lange zu den großen Verlierern der Coronavirus-Krise, erst im November startete von tiefem Niveau aus eine starke Kurserholung. Diese dauerte bis Mitte 2021 an, bevor es im Juli zu einem starken Kursrutsch kam. Im Bereich der gleitenden Durchschnittslinie EMA200 stabilisiert sich die Aktie seitdem. Auf der Oberseite deckelt der EMA50 bislang alle Erholungsversuche, womit die neutrale Range klar definiert ist: Zwischen den beiden gleitenden Durchschnittslinienhalten sich Bullen und Bären die Waage. Jetzt attackiert das Papier den EMA50 auf der Oberseite.

Ausbruch könnte Erholung einleiten

Mit den zwei jüngsten Zwischentiefs am EMA200 (grüne Pfeile im Chart) versucht die Aktie eine kleine Bodenbildung (Doppelboden). Gelingt jetzt ein nachhaltiger Ausbruch über 51,60 EUR, wäre nicht nur der deckelnde EMA50 überwunden, sondern auch der Doppelboden vollendet. Dann steigen die Chancen auf eine Aufwärtswelle deutlich. Erste Ziele lägen bei 55,00 - 55,40 und später am Jahreshoch bei 63,20 und 67 EUR.

Auf der Unterseite wäre bei weiterer Schwäche ein Rückfall per Tagesschlusskurs unter 47,80 EUR kritisch zu werten. Dann wäre der Wert anfällig für weitere Abgaben in Richtung 44,35 und ggf. 41,30 - 41,60 EUR.

Fazit: Die Stabilisierung der vergangenen Wochen trägt bislang konstruktive Züge. Doch erst eine nachhaltige Rückkehr über den EMA50 würde hier neue Impulse für zumindest eine weitere Erholungswelle liefern. Mit einer Rückkehr über 56 EUR hätte die Aktie dann wieder freie Bahn gen Norden.

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Bertrandt AG

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