Das Traditionsunternehmen aus Jena gilt als Pionier im Bereich der Medizintechnik. Die Aktie des MDAX-Konzerns galt bis Mitte September als klar im Rallymodus zu verorten. Angekommen bei 200 EUR erwies sich dieses Level allerdings als zu große Hürde. Nach einem dynamischen Rutsch auf den EMA200 und einem erfolgreichen Rebound, stockt in den letzten Wochen das Kursgeschehen. Die heutigen Abgaben bestätigen nun die Motivation der Bären.

Konsolidierung hält an

Mit diesen Verlusten bestätigt sich die gestrige Intraday-Schwäche und der EMA50 entfaltet seine deckelnde Wirkung. Kurzfristig sind damit weitere Verluste hin zum Clustersupport bei 161,25 - 162,80 EUR einzuplanen. Bei einer anhaltenden Schwäche könnte darüber hinaus der Tief bei 156,10 EUR angelaufen werden. Für das übergeordnete Chartbild würde eine weitere Verlustserie nicht zwingend eine Gefahr darstellen, da sich bei Anlauf dieser Unterstützungen ebenfalls Stabilisierungsmöglichkeiten ergeben.

Für bullisch ambitionierte Anleger gilt es dagegen aktuell die Seitenlinie einzunehmen. Erst wenn die Papiere wieder Richtung 185,50 EUR laufen und dieser Widerstand geknackt werden würde, könnte wieder eine Rückkehr ans ATH bei 200 EUR anvisiert werden.


Fazit: Die Carl-Zeiss-Aktie verliert wieder mehr an Momentum, was nun Raum für eine weitere Welle von Gewinnmitnahmen eröffnet. Werden die genannten Supportebenen erreicht, ergeben sich hier antizyklischen Tradingchancen.


Carl Zeiss - Aktie

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