Seit der letzten Analyse Ende Mai (CARL ZEISS MEDITEC - Beginn der zweiten Welle?) hat sich wenig getan. Weder die Käufer, noch die Verkäufer konnten hier Zugewinne verbuchen. Das nervenaufreibende Seitwärtsgeplänkel geht weiter. Die Gefahr einer zweiten Welle ist nach wie vor vorhanden.

Schwach auf der Brust

Ein einfacher Vergleich zeigt das Dilemma. Während der MDAX seit dem Coronacrash sich bereits stark erholte, setzte seit Mai eine starke Diskrepanz ein. Der Großteil der Aktien zieht davon, Carl Zeiss bleibt auf der Strecke. Der nachfolgende Chart verdeutlicht diesen Performanceunterschied.

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Carl Zeiss -Aktie + MDAX-Entwicklung

Die Entscheidung dürfte bald fallen

Mit der Seitwärtsrichtung der letzten Wochen wurde ein weiterer Horizontalwiderstand bei 93 EUR ausgebildet. Jüngst wurde um dem EMA50 gependelt, doch die Gefahr nach unten ist weiterhin nicht gebannt. Schaffen es die Bullen in nächster Zeit nicht den Kurs nach oben zu drücken, wären Verkäufe die Konsequenz. Geht es am Ende doch noch mal nach unten und die Nackenlinie der mittlerweile zur S-K-K-S-S ausgebildeten Formation wird gebrochen, so wäre die zweite Welle beschlossene Sache und die vorherige Analyse hätte weiterhin bestand.

Ein Nackenschlag für die Bären wäre jedoch ein Anstieg über 93,75 EUR. Damit würde der ausgebildete Horizontalwiderstand und der EMA200 in die Hände longorientierter Anleger fallen, was einem ersten Richtungsentscheid gleich käme. Würde dann noch 98,50 EUR fallen, kann die gefürchtete "zweite Welle" endgütig abgewendet werden und das Kursziel lautet 110 EUR.

Die Spannung steigt. In zwei Wochen, am 05.08, veröffentlicht der Konzern seine Quartalszahlen. Spätestens hier dürfte der benötigte Impuls folgen und die Dynamik wieder ansteigen.

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Carl Zeiss - Aktie

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