Die Aktie des israelischen IT-Sicherheitskonzerns Check Point Software analysierte ich zuletzt im Oktober 2020. Der Titel arbeitete den Abwärtspfeil in Richtung der Unterstützungszone zwischen 116,40 und 114,89 USD zügig ab, täuschte Ende Oktober noch einmal kurz zur Unterseite an und ging anschließend in eine Aufwärtsbewegung über. Dabei überschritt der Wert im Dezember 2020 dynamisch eine bis dato dominierende Abwärtstrendlinie seit September. Dieser steile Anstieg wurde inzwischen ausreichend konsolidiert. Dabei erwiesen sich eine innere Trendlinie und der EMA50 als solide Supports.

Ausgehend von dieser Unterstützungszone um 126 USD könnte sich die Aktie nun wieder erholen. Bereits heute zeigt sie gute Ansätze. Ein Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends würde dieses Szenario untermauern und in einem ersten Schritt Potenzial bis zum Zwischenhoch bei 135,34 freischalten. Gelingt auch der Anstieg über diese Marke wird das Allzeithoch bei 139,26 USD wieder ein Thema. Absicherungen für neue Long-Trades bieten sich unter dem EMA50, beispielsweise um 125 USD, an.

Fundamental betrachtet liegen die Zeiten strammen Wachstums inzwischen hinter dem Unternehmen. Analysten rechnen 2021 und 2022 mit marginalen Gewinnzuwächsen von knapp 3 bzw. gut 5 %. Dem gegenüber stehen KGVs von 19 und 18. Schnäppchenjäger müssen sich folglich andere Basiswerte suchen.


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Jahr 2020 2021e* 2022e*
Umsatz in Mrd. EUR 2,06 2,12 2,17
Ergebnis je Aktie in EUR 6,73 6,91 7,29
Gewinnwachstum 2,67 % 5,50 %
KGV 19 19 18
KUV 9,1 8,9 8,7
PEG 7,0 3,2
*e = erwartet
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