In Frankreich hatte das Coronavirus deutlich intensiver gewütet als in Deutschland, das spiegelt sich auch im Aktienkurs vieler französischer Unternehmen wider. Die Anteilsscheine der französischen Universalbank Credit Agricole sind hierbei keine Ausnahme: Die Aktie verlor im Frühjahr innerhalb weniger Wochen mehr als 60 % an Wert.

Schleppende Erholung

Seit Mitte März kann sich der Wert wieder deutlich erholen, bislang wurden aber nicht einmal 50 % des Abverkaufs egalisiert - die Aktie drehte unterhalb des 50 %-Retracements wieder gen Süden ab. Ende Mai hat die Erholung zwar noch einmal ordentlich Schwung bekommen, ein Ausbruch über den EMA200 im Tageschart gelang jedoch bislang nicht.

Im Bereich 9,50 EUR hat sich ein kurzfristig relevanter Horizontalwiderstand ausgebildet, knapp oberhalb des viel beachteten EMA200 im Tageschart. Dort ist aus charttechnischer Sicht erst einmal der Deckel drauf.

Wird dieser allerdings mit einem Tagesschluss oberhalb von 9,50 EUR gesprengt, entstünde schnelles Aufwärtspotenzial in den Bereich 11,00 bis 12,00 EUR. Bis dahin kann allerdings ein erneutes Abdriften an den kurzfristig relevanten Aufwärtstrend im Tageschart nicht ausgeschlossen werden.

Dort ergibt sich dann unter Umständen ein antizyklischer Einstieg auf der Longseite an mit einem akzeptablen Chance-Risiko-Verhältnis.

Trading-Signale, Trading-Empfehlungen, Trading-Ideen: Im CFD Index Trader liefert Ihnen Rocco Gräfe alles, was Sie für das aktive DAX-Trading mit CFDs benötigen. Jetzt CFD Index Trader abonnieren

CREDIT-AGRICOLE-Erholung-kommt-ins-Stocken-Chartanalyse-Henry-Philippson-GodmodeTrader.de-1
Credit Agricole Aktie (Chartanalyse Tageschart)