Panisch drückten die Marktteilnehmer am vergangenen Donnerstag zur Eröffnung in der CureVac-Aktie den Verkaufsbutton, nachdem das Unternehmen am Vorabend bekannt gab, dass der hauseigene Corona-Impfstoff nur eine Wirksamkeit von 47 % habe. Diese Panik führte zu einem Eröffnungskurs bei 31,60 EUR und seit diesem Kurs zieht die Aktie spürbar an. Im frühen Montagshandel kostet Anteilsschein des biopharmazeutischen Unternehmens ca. 54,50 EUR, womit der Kurs seit dem Crashtief bereits wieder über 70 % zulegen und damit die Hälfte der vorangegangenen Kursverluste wettmachen konnte.

Handelstechnisch dürften derzeit zwei Welten aufeinandertreffen. Spekulanten dürften den günstigen Kurs in der letzten Woche für einen neuen Einstieg genutzt haben. Das trieb den Kurs nach oben. Steigende Notierungen hingegen werden diejenigen Trader, die momentan im Verlust unterwegs und weiterhin skeptisch sind, für Verkäufe nutzen. Das dürfte Aufwärtsbewegungen zunehmend bremsen.

Die Kernfrage ist, welche Seite mehr Volumen bewegen kann. Ein Blick auf die Aktienhistorie zeigt, dass sich bereits im Vorfeld der Krise ein Gleichgewicht eingestellt hat. Die Aktie bewegte sich lange Zeit zwischen 110 und ca. 68 EUR seitwärts. Es wäre durchaus denkbar, dass wir erneut in eine Seitwärtsbewegung übergehen werden, in der letztlich nichts anderes als eine abwartende Haltung zum Ausdruck kommt. Dabei könnten die Kurse jetzt zwischen ca. 68 EUR auf der Oberseite und ca. 30 EUR auf der Unterseite pendeln.

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CureVac N.V. Namensaktien o.N.

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