Dass der Deutsche Aktienindex heute Morgen trotz herben Gegenwinds von der Inflationsfront und einer schwachen Wall Street noch immer über der 16.000er Marke notiert, ist ein starkes Signal. Nachdem die Frankfurter Börse wochenlang über die Rekord-Rally in New York nur staunen konnte, baut der DAX jetzt eine relative Outperformance auf.

Der Index hat die Korrektur an der Wall Street schon gestern nicht nachvollzogen und lässt sich auch zum heutigen Handelsstart davon nicht aus dem Tritt bringen. Das bietet die Chance, bei einer Gegenbewegung in New York einen neuen Anlauf auf das Allzeithoch zu nehmen. Allerdings sind die Wochentiefs auch ein Angriffspunkt für Leerverkäufer. Unter 16.000 Punkten könnte so manche Verkaufsorder liegen, was den Handel dann auf einen Schlag nervöser machen würde.

Im Nasdaq Composite hatten die Technologieaktien gestern mit dem überraschend hohen Anstieg der Inflation im Oktober in den USA zu kämpfen. Zudem belastet die zum Wochenstart gebildete Trendwendeformation den technischen Ausblick. Der Anstieg der Teuerung um satte 6,2 Prozent ist auch ein Weckruf, dass der Preisdruck vielleicht doch nicht so schnell vorübergehen wird. Bitcoin stieg daraufhin auf ein neues Rekordhoch. Das zeigt, dass die Anleger die Krypto-Währung als Absicherung gegen einen Kaufkraftverlust ansehen.

Heute Morgen wird die Stimmung am Aktienmarkt zwar durch eine Zinszahlung des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande gestützt. In den USA regt sich allerdings nach den gestrigen Inflationsdaten Widerstand gegen die Höhe von Bidens Infrastrukturprogramm. Die Furcht, die Höhe der Neuverschuldungen könnte die Preise noch weiter nach oben treiben, könnte sich zum Stolperstein entwickeln.

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