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    HSBC Daily Trading

    Boll. Bänder: Kündigen neuen Trendimpulses an

    Investoren brauchen derzeit eine Menge Geduld! Zum Wochenauftakt zeigt der DAX® am dritten Handelstag in Folge – gemessen am Vortagesschlusskurs – nur eine marginale Veränderung. Den vierten Tag in Serie steht dabei ein Tagesschlusskurs im Bereich der Marke 13.200 Punkten zu Buche. Hier verläuft mit dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Ende 2018 auf Wochenbasis ein weiterer Bremsklotz. Es bedarf eigentlich keiner weiteren Erwähnung, dass somit die altbekannten Leitplanken in Form der beiden Verlaufshochs bei 13.314/13.460 Punkten sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom Februar (obere Gapkante bei 13.501 Punkten) auf der Oberseite bzw. bei rund 12.900 Punkten (Junihoch + 50-Tages-Linie) weiterhin Gültigkeit besitzen. Da die aktuelle Richtungslosigkeit die Geduld der Marktteilnehmer auf eine harte Probe stellt, möchten wir heute auf eine unmittelbare Konsequenz der jüngsten Bewegungsarmut hinweisen. So haben sich die Bollinger Bänder als Reaktion des jüngsten Kräftesammelns stark zusammengezogen. In der Vergangenheit war dieses Phänomen der ideale Nährboden für einen neuen Vola-Impuls. Mit anderen Worten: Im Ausbruchsfall dürften Anleger für ihre Geduld mit einer neuen, trendstarken Bewegung belohnt werden.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Ausbruch aus Korrekturflagge

    Seit dem Verlaufshoch von Ende Juli bei 104,99 USD befindet sich die BioNTech-Aktie im Korrekturmodus. Auf Basis der horizontalen Haltezone zwischen 54 USD und 50 USD hat das Papier zuletzt aber ein „Hammer“-Umkehrmuster ausgebildet. Neben dieser positiven Candlestickformation unterstreichen die Rückeroberung eines Fibonacci-Levels (57,41 USD) sowie das neue MACD-Einstiegssignal die Ambitionen der Bullen hinsichtlich einer nachhaltigen Trendwende. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Zusammenhang dem Abwärtstrend seit Juli (akt. bei 64,29 USD) zu. Schließlich gelang gestern per Aufwärtsgap bei 65,28/66,77 USD der Sprung über die beschriebene Trendlinie, welcher eine klassische Flaggenkonsolidierung abschließt (siehe Chart). Damit entsteht das Signal, dass der Basisaufwärtstrend wieder aufgenommen wird. Die 38-Tages-Linie (akt. bei 72,35 USD) definiert nun ein erstes Etappenziel, ehe die horizontalen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 76 USD wieder in den Fokus rücken. Die zuletzt genannte Marke harmoniert dabei bestens mit einem weiteren Fibonacci-Level (75,58 USD). Als Schutz vor einem Fehlausbruch bietet sich die obere Flaggenbegrenzung an, womit gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.

    pfeil-rotBioNTech (Daily)
    Chart BioNTech

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Zwei Zeitebenen – die gleiche Botschaft

    Die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen fördert oftmals interessante Tradingkandidaten hervor. Ein gutes Bespiel für diese grundsätzlich sinnvolle Vorgehensweise stellt derzeit die Kursentwicklung der Infineon-Aktie dar. Auf Quartalsbasis hat der Chiphersteller zuletzt ein bemerkenswertes „bullish engulfing“ ausgebildet. Bemerkenswert deswegen, weil der Körper der Kerze des 2. Quartals die Pendants der vorangegangenen sechs(!) Quartale umschließt. Dank der jüngsten Kursavancen konnte das Papier die entsprechenden Quartalshochs nun überspringen und damit das „bullish engulfing“ nach oben auflösen. Gleichzeitig schlägt sich diese Entwicklung im Wochenbereich in einem „V-Muster“ nieder (siehe Chart). Zuvor hatte die Infineon-Aktie mit der Rückkehr in den Aufwärtstrend seit 2009 sowie der Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 19,46/19,58 EUR) hoffnungsvolle Signale gesendet. Per Saldo sollte das Papier Kurs auf das Hoch von 2018 (25,76 EUR) nehmen. Perspektivisch verspricht die diskutierte „V-Formation“ sogar neue Verlaufshochs. Um die günstige Ausgangslage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die Marke von 21 EUR zurückzufallen.

    pfeil-rotInfineon Technologies (Weekly)
    Chart Infineon Technologies

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

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    Autor: Jörg Scherer