Anbei der Einjahresvergleich von Nasdaq100, Dow Jones, Nikkei225 und DAX. Die Preisskala ist eine relative Anzeige, Bezugspunkt ist dabei das 100 % Niveau. Der Nasdaq100 ist demzufolge auf Sicht eines Zeitraums von einem Jahr um 25,77 % gestiegen, der DAX um 0,04 % gefallen. In dem beobachteten Zeitfenster ist der DAX technischer Underperformer, der Nasdaq100 hingegen Outperformer. Im US Technologiesektor spielt die Musik.

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Chart2: Indexübersicht auf Einjahressicht

Zum DAX

In den beiden folgenden Charts ist der SMA100 dunkelblau markiert. Gut zu erkennen, dass der DAX in den beiden zurückliegenden Wochen auf dieser Linie bei 12.165 Punkten nach oben abgeprallt ist. Ab Mitte März dieses Jahres war er bereits schon einmal auf der Linie nach oben abgeprallt. Insofern passe ich den bisherigen mittelfristigen DAX Chart an. Der statistische Hauptaufenthaltsbereich für die nächsten Tage und Wochen liegt demnach zwischen 12.165 auf der Unterseite und ca. 13.000 Punkten auf der Oberseite.

Es bleibt dabei, dass das Seitwärtskorrekturmuster seit 2017 bisher eine bärische Struktur aufweist. Gelingt der Anstieg über die rotgestrichelte Widerstandslinie im 13.000 Punktebereich, wäre das mittelfristig bullisch zu werten. Sie würden nämlich die bisherige große bärische SKS nach oben aufknacken. Unter 13.000 Punkten ist der Index hingegen gefährdet.

Richtig gefährlich würde es bei einem Bruch der 12.165er Unterstützung werden! Ich gehe davon aus, dass sich das große SKS Muster seit 2017 je nach Verlauf des Handelskonflikts weiter entwickeln wird. Eine deutliche Entspannung könnte den Index über 13.000 schieben, was dann ein größeres Kaufsignal auslösen würde. Eine drastische Eskalation des Konflikts würde hingegen Gefahr bedeuten, dass der DAX nach unten beginnt, nach und nach Unterstützungen zu reißen. Unterstützungen liegen bei 12.165, 12.000 und 11.725 Punkten.

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Interessante Darstellung aus dem Research von Goldman Sachs.

Sie zeigt auf, dass erst ein Bruchteil der angekündigten Zölle gegen China umgesetzt worden ist. Dennoch ist der festlandchinesische Aktienmarkt bereits seit Wochen stark unter Abgabedruck. Die Situation kann sich also weiter verschlechtern. Es stellt sich die Frage, ab wann diese Entwicklung möglicherweise doch stärker an den internationalen Märkten durchschlagen könnte.

Nachfolgend ein Beispiel für einen liquiden Basiswert mit sehr ansprechendem mittelfristigen Chartbild:

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Der Ausbruch liquider Basiswerte auf neue Jahres- oder Allzeithochs ist unter technischen Gesichtspunkten positiv zu bewerten. Oktober 2017 bis Mai dieses Jahres korrigierte Paypal in einem symmetrischen Korrekturdreieck seitwärts. Am 18. Mai begann der Kurs aus dem Dreieck nach oben auszubrechen, innerhalb weniger Wochen konnte das Allzeithoch bei 86,32 USD angelaufen werden. Der erste Versuch über die Hürde des Allzeithochs auszubrechen, scheiterte am 21. Juni. Es kam in der Folge zu einem Rückfall, allerdings recht geschwind dann zu einer erneuten Attacke auf das Allzeithoch. Heute zum Ende dieser Woche nun endlich der regelkonforme Ausbruch über das Allzeithoch.

Mittelfristig (also für die nächsten Monate) ist ein Anstieg in Richtung 100 USD wahrscheinlich. Ein Stoploss für aktive taktische Positionen würde sich aus charttechnischer Sicht unter 84 USD oder unter 82 USD anbieten. Kalkulieren Sie gerade auch während der US Earningsseason hohe Volatilität ein. Kalkulieren Sie außerdem eine weitere Eskalation des Handelskonflikts ein. Analysten weisen darauf hin, dass der Markt derzeit eher keine weitere Eskalation einpreist. Es gäbe formulierungstechnisch auf chinesischer Seite Signale, dass man gerne verhandeln würde. Wenn dem aber nicht so ist, kann es wieder ziemlich ruppig an den Märkten zugehen.

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