Rückblick: Vor zwei Wochen wurde an dieser Stelle auf die brisante technische Lage des DAX hingewiesen. Mittlerweile kann man sagen: Das angedeutete Ausverkaufsszenario ist eingetreten. Der Index hat zuletzt kräftig an Wert verloren und mit dem Bruch der Unterstützung bei 8.900 Punkten ein mittelfristiges Verkaufssignal ausgelöst. Erst die Unterstützungszone um 8.500 Punkte konnte den Abverkauf auf Schlusskursbasis stoppen. Am vergangenen Donnerstag kam es zu Panikverkäufen, welche das bisherige Tief im DAX markierten. Anschließend schoss der Index regelrecht nach oben und nähert sich bereits wieder mit großen Schritten der 8.900-Punkte-Marke. Heute haben zunächst die Bären das Sagen im Index.

DAX Tageschart vom 27.02.2014 bis 20.10.2014

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DAX Tageschart

DAX Wochenchart vom 04.03.2013 bis 20.10.2014

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DAX Wochenchart

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Ausblick: Die Aufwärtsstrecke seit dem Donnerstagstief könnte beendet und eine technische Konsolidierung angelaufen sein. Aus dem Tageschart könnte man ein potenzielles Wochentief bei 8.550 Punkten ableiten. Dort würde sich der weitere Weg des DAX im Anschluss entscheiden. Gelingt den Bullen ein Comeback, wäre eine weitere Aufwärtswelle in Richtung der massiven Widerstandszone zwischen 8.913 und 8.986 Punkten denkbar. In diesem Kursbereich befindet sich auch das 38,2%-Fibonacci-Retracement über die Abwärtsstrecke von September bis Oktober. Erst wenn der DAX auch diese Zone hinter sich lassen kann, wäre das Verkaufssignal durch den Bruch der 8.900-Punkte-Marke neutralisiert.

Der Wochenchart zeigt sehr gut die Abwärtsrisiken an. Demnach könnte der DAX bis in den November hinein noch an die alten Hochs bei 8.150 Punkten zurücksetzen, im Extremfall auch an den EMA200 bei 8.025 Punkten. Spätestens dort sollte es aber zu einer deutlichen Kursreaktion nach oben kommen. Denn der weiter ansteigende EMA200 im Wochenchart signalisiert übergeordnet eine intakte Aufwärtsbewegung.

Fazit: Der DAX hat starke Verkaufssignale ausgebildet. Die Bullen stehen vor der schweren Aufgabe, diese wieder aufzuheben. Solange das nicht gelingt, gilt es Depots abzusichern. Hierfür wäre beispielsweise der Turbo short mit der WKN DG1NWT geeignet. Das Derivat hat aktuell einen Hebel von 7,77. Die Knock-out-Schwelle befindet sich bei 8.828,02 Punkten.

DAX Turbo short
WKN DG1NWT
Knock-out-Schwelle 8.828,02
Hebel 7,77
Laufzeit open end
Akt. Kurs in € 11,24

Bei dieser Produktplatzierung handelt es sich nicht um ein Angebot oder eine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren. Die Informationen ersetzen nicht eine fachmännische, persönliche und anlage- und anlegergerechte Beratung.

Bitte beachten Sie: Der Handel mit Derivaten ist mit einem erheblichen Risiko verbunden und kann unter Umständen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals oder sogar zu einer Nachschusspflicht führen.