• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 10.710,73 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 18.145,71 Pkt
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 2.141,16 Pkt
  • MDAX - Kürzel: MDAX - ISIN: DE0008467416
    Börse: XETRA / Kursstand: 21.341,39 Pkt
  • SMI - Kürzel: SMI - ISIN: CH0009980894
    Börse: Citi Indikation / Kursstand: 8.034,86 Pkt)
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 4.851,86 Pkt

Als die Federal Reserve Ende 2015 den US Leitzins marginal anhob, kam es an den Märkten zu Sell Offs. Nicht sehr ausgeprägt, aber kurzfristig brachen die Märkte ein. Zudem gelang anschließend keine Jahresendrally mehr.

Anbei der 7-Jahreszyklus im marktbreiten S&P 500 Index.

Im zeitlichen Abstand von rund 7 Jahren kommt es zu Korrekturen an den Märkten. 2000 platzte die Internetblase, 2007 die US Immobilienblase, die zur Banken- und Finanzkrise führte. Wieder 7 Jahre später 2014 beendete die US Notenbank das Quantitative Easing, die milliardenschweren monatlichen Anleihekäufe wurden eingestellt. Seit 2014 befinden sich Dow Jones und S&P 500 Index tatsächlich in ausgeprägten volatilen Seitwärtskorrekturen. Geht es nach dem 7-Jahreszyklus läßt sich festhalten, dass viele US Indizes tatsächlich ab 2014 korrigiert sind. Der Zyklus besagt, dass alle 7 Jahre Korrekturen einsetzen können. Er sagt aber nichts über das Ausmaß der Korrektur aus. Es können durchaus auch nur überschaubare Korrekturen zustande kommen.

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Der folgende Chart zeigt eine Gegenüberstellung der US Arbeitslosenquote und der Aktienmarktentwicklung. Wenn nach einem mehrjährigen Fall der US Arbeitslosenzahlen diese beginnen wieder anzuziehen, bedeutete dies in der Vergangenheit größere Korrekturen an den Aktienmärkten. Die Unemployment Rate ist ein sehr träger Indikator, aber es ist einer. Geht es nach diesem Indikator sollten wir Anleger auf der Hut sein. Von der Seite könnte Ungemach für die Märkte drohen.

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Kommen wir nun aber zum Kursgeschehen im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster.

Das Saisonalitätsmuster läßt einen Boden des US Aktienmarkts Mitte Oktober erwarten und anschließend den Beginn einer ausgeprägten Jahresendrally. Zwar sind die Korrekturen in den meisten US Indizes nicht ausgeprägt verlaufen, bisher fehlt es ihnen aber an Dynamik nach oben.

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Auf was wartet der Markt ?

Wenn man die Einschätzungen der Analysten großer Investmentbanken und US Hedgefonds sichtet, wird immer wieder auf den Ausgang der US Präsidentschaftswahlen am 08. November hingewiesen. Für den Markt sei wichtig, wer neuer US Präsident wird. Das habe durchaus Auswirkungen auf die Aktienmarktentwicklung. Außerdem wird immer wieder kritisiert, dass die US Notenbank den Leitzins noch Ende dieses Jahres anheben wolle. Der gegenwärtige Zustand der US Konjunktur lasse dies eigentlich nicht zu.

Tja. Was soll man dazu schreiben ?

Das Rennen zwischen Clinton und Trump ist noch offen. Trump sollte man m.E. noch nicht abschreiben. Dafür, dass die US Medien mit wenigen Ausnahmen eindeutig Partei gegen Trump ergriffen haben und dementsprechend berichten und selbst der Videomitschnitt Marke "Grab them by the pussy" zu keinem größeren Stimmungsumschwung geführt hat, ist für Trump noch alles drinnen. In der technischen Analyse sprechen wir von relativer Stärke, wenn ein Basiswert sich trotz negativer Nachrichtenlage erstaunlich fest halten kann.

Ergo: Die Anlegerschaft scheint derzeit noch hin- und hergerissen zu sein. Einerseits möchte man sich für eine mögliche Jahresendrally positionieren, andererseits möchte man einen möglichen wie auch immer ausgeprägten Sell Off bei Bekanntgabe eines US Zinsschrittes vermeiden. Was auch sein könnte, dass der Markt einen möglichen US Präsidenten Donald Trump nicht kaufen wird. Der verspricht ein Wirtschaftswachstum wie das von China derzeit, viele seiner Äußerungen lassen auf Protektionismus schließen, die Federal Reserve kritisiert er wegen der Politik des billigen Geldes scharf. Wir wissen, dass sich die Märkte seit 2009 in einer Liquiditätshausse befinden. Sie steigen wegen der expansiven Geldpolitik der großen Notenbanken. Unter Clinton würde die Verschuldungsorgie wahrscheinlich weitergehen, die Märkte also weiter steigen.

Wir werden sehen, was tatsächlich passieren wird.


Ich hatte unlängst eine Umfrage bei uns auf dem Portal gestartet mit der Fragestellung "Welcher von beiden Kandidaten ist Ihnen aus deutscher Sicht (!) lieber als US Präsident ?". 45,9 % gaben an, dass Trump aus deutscher Sicht besser sei und 47,3 % gaben an, dass Clinton aus deutscher Sicht besser sei. Das Stimmungsbild ähnelt dem in den USA. Der zu erwartende Protektionismus der US-amerikanischen Politik unter einem US Präsidenten Trump sehen 45,9 % also als ein nicht ganz so großes Problem für die exportlastige deutsche Volkswirtschaft. Dass Trump von Deutschland, Süd-Korea, Japan, Saudi Arabien höhere Beiträge einfordern wird, dafür dass die USA für sie militärische Aufgaben als Schutzmacht übernehmen, auch nicht. Das ist bemerkenswert. Vielleicht übersehe ich etwas bei meinen Interpretationsversuchen. Sie können im Kommentarbereich unterhalb dieses Kommentares gerne Stellung beziehen und diskutieren.


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Laut der Fondsmanagerumfrage von BofA/ Merrill Lynch befinden sich derzeit die Cashbestände institutioneller Großanleger auf einem hohen Niveau, Tendenz weiter steigend. Die Kursanstiege am US Aktienmarkt sind bekanntermaßen hauptsächlich getrieben durch Aktienrückkaufprogramme von US Unternehmen. Hier könnte man natürlich argumentieren, dass diese Cashbestände irgendwann auch wieder angelegt werden müssen. Und das könnte die Märkte dann wieder treiben.

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Werfen Sie einen Blick auf die Prognoseskizzen von DAX, MDAX, SMI, DowJones, S&P 500 Index und Nasdaq100.

Solange die Indizes unterhalb ihrer Buy Triggermarken notieren, sind sie noch im Korrekturmodus! Die Triggermarken erkennen Sie in den Charts am waagrechten Beginn der blauen Prognosepfeile. Erst wenn diese Kursniveaus überschritten werden, dürfte eine Jahresendrally starten. Im DAX habe ich den Buy Trigger von bisher 10.700 auf 10.800 Punkte angehoben.

Was die Indizes anbelangt, darf man nichts erzwingen. Wenn sie noch korrigieren, dann ist das so und wir haben es zu akzeptieren!

Wir müssen für alle Richtungen offen sein. Auch in die, dass eine Jahresendrally erst erheblich später startet oder gar ganz ausfällt.

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