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    HSBC Daily Trading

    Diese Orientierungshilfen sollten Sie kennen!

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    Das Verlaufstief (8.256 Punkte) stammt beim DAX® vom Montag vergangener Woche. Seither kam es zwar zu einer Belastungsprobe dieses Tiefs, doch bisher hat es Bestand. Wenngleich die Entwicklung volatil bleibt, können Anleger mittlerweile von dem Versuch einer Stabilisierung ausgehen. Um diese nicht zu gefährden, gilt es, das o. g. Verlaufstief nicht zu unterschreiten. Andernfalls droht dem Aktienbarometer doch noch der „perfekte“ Stresstest der Kernunterstützungszone aus den alten Ausbruchsmarken von 2007 und 2000 bei 8.152/8.136 Punkten, der 200-Monats-Linie (akt. bei 8.016 Punkten) sowie dem 50 %-Retracement der Aufwärtsbewegung seit 2003 (7.992 Punkte). Auf der Oberseite scheiterten die jüngsten Erholungsversuche der deutschen Standardwerte indes bei 9.146/9.201 Punkten. Mit anderen Worten: Ein Spurt über die zuletzt genannte Marke dient als Katalysator einer Aufwärtsreaktion in Richtung des Tiefs von Dezember 2018 bei 10.279 Punkten. Die Bedeutung dieses Levels wird durch die Abwärtskurslücke vom 12. März bei 9.986/10.391 Punkten untermauert. Das Kursziel aus der diskutierten Stabilisierung würde zudem einen entsprechenden Erholungsimpuls rechtfertigen. Das Signallevel bei 9.200 Punkten dürfte der DAX® heute attackieren.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Die Achterbahnfahrt …

    … der letzten Wochen quittiert das Währungspaar EUR/USD mit einer sprunghaft angestiegenen Volatilität. So ist der Abstand der Bollinger Bänder als klassischem Volatilitätsindikator inzwischen auf Niveaus angewachsen, die zuletzt 2016 verzeichnet wurden. In diesem Umfeld kam es zu Wochenbeginn zu zwei interessanten Entwicklungen: Zum einen lagen die jüngsten beiden Tagestiefs auf fast identischem Level (1,0636/1,0635 USD), so dass ein sog. „tweezer bottom“ entsteht. Zum anderen arbeitet der Euro an einer Rückeroberung des alten Verlaufstiefs bei 1,0775 USD. Einen Anstieg über die ebenfalls fast deckungsgleichen Tageshochs (1,0827/1,0831 USD) definieren wir deshalb als Startschuss für einen EUR-Erholungsimpuls. Das 2019er-Tief bei 1,0877 USD steckt dabei ein erstes Erholungsziel ab, ehe die horizontalen Hürden bei rund 1,10 USD wieder auf die Agenda rücken. Jenseits dieser runden Kursmarke bildet die 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1084 USD) den nächsten Widerstand. Als Absicherung für einen antizyklischen EUR-Longtrade bieten sich die beiden o. g. jüngsten Verlaufstiefs bei 1,0635 USD an.

    pfeil-rotEUR/USD (Daily)
    Chart EUR/USD

    Basisaufwärtstrend in Gefahr!

    Mit Blick auf den näher rückenden Quartalsultimo droht dem Nasdaq 100® die Ausprägung eines „bearish engulfing“. Es wäre sogar ein besonderes, negatives Candlestickmuster, denn es umschließt aktuell die Körper der drei vorangegangenen Quartalskerzen. Vor diesem Hintergrund ist es von essentieller Bedeutung die Kernunterstützungszone bei rund 7.000 Punkten zu verteidigen. Auf diesem Niveau fällt der Aufwärtstrend seit Sommer 2010 (akt. bei 7.039 Punkten) mit der 38-Monats-Linie (akt. bei 6.983 Punkten) zusammen. Die Bedeutung der beschriebenen Haltemarken wird auch bei der Analyse der langfristigen Indikatoren klar: In der hohen Zeitebene hat der trendfolgende MACD gerade erst ein Verkaufssignal generiert und auch auf dem RSI lastet eine mehrjährige negative Divergenz. Es gilt also, die o. g. Bastion unbedingt zu verteidigen. Ansonsten müssen Anleger auch bei den amerikanischen Technologietiteln mit einer Ausdehnung des jüngsten Abwärtsimpulses rechnen. Das Tief von Weihnachten 2018 bei 5.895 Punkten definiert dann die nächste Rückzugslinie. Eine Verteidigung des o. g. Basisaufwärtstrends wäre mehr als ein Achtungserfolg, dürfte sich in den nächsten Wochen aber zusehends herausfordernd gestalten.

    pfeil-rotNasdaq-100 Index® (Monthly)
    Chart Nasdaq-100 Index®

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    Autor: Jörg Scherer