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    HSBC Daily Trading

    Diese Schlüsselmarken sollten Sie kennen!

    Das gestrige Tagestief und das Pendant vom Wochenauftakt lagen beim DAX® nur wenige Punkte auseinander. Gleichzeitig vollzieht sich die gesamte Kursaktivität der letzten drei Tage innerhalb der Handelsspanne vom Montag („inside candles“). Durch beide Phänomene erfährt die Zone bei 12.513/12.505 Punkten eine besondere Bedeutung: Technisch motivierte Anleger können diese Marke als Signalgeber auf der Unterseite heranziehen, denn ein Abgleiten unter die beschriebene Rückzugszone dürfte eine Ausdehnung der jüngsten Korrektur in Richtung der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.187 Punkten) nach sich ziehen. Die in den Wochen zuvor gesehene Schwankungsarmut – u. a. festzumachen am geringen Abstand zwischen den Bollinger Bändern und der niedrigsten Trenddynamik (ADX) des Jahrtausends – begünstigt eine weitere Korrekturwelle. Zum angeschlagenen Chartbild tragen eine kleine Topbildung sowie die Abrisskante vom Montag (13.116 zu 12.999 Punkte) zusätzlich bei. Ein Schließen dieser Kurslücke ist nötig, um die angeführte Abrisskante zu negieren, und damit das Aktienbarometer aus seinem aktuell schwierigen charttechnischen Fahrwasser zu befreien.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Kein Titel für die Wahlrally!

    Eine beispiellose Rally hat die Tesla-Aktie seit Ende März von gut 70 USD bis in der Spitze auf über 500 USD auf das Börsenparkett gelegt. Doch seit dem 1. September und einem Allzeithoch bei 502,42 USD stockt der Börsenmotor. Passend dazu befindet sich das Papier aktuell in saisonal schwierigem Fahrwasser, denn in den letzten zehn Jahren musste der Titel im Zeitraum vom 20. September bis zum 22. Oktober im Durchschnitt Kursverluste von rund 6 % hinnehmen. Neben der Saisonalität gibt es vor allem bei den quantitativen Indikatoren weitere Warnsignale. Zwei Aspekte möchten wir dabei hervorheben: Zum einen den großen Abstand zwischen den Bollinger Bändern und zum anderen, die extrem hohe Trenddynamik. Gemessen am ADX könnte diese kaum höher sein (siehe Chart). Vor allem aber lässt sich die Trendintensität kaum noch steigern. Beide Faktoren begünstigen eine Konsolidierung, so dass das o. g. Rekordlevel einen wichtigen Hochpunkt – möglicherweise auch für längere Zeit – markieren sollte. Wichtige Rückzugslinien bestehen bei 330 USD (September-Low), 270 USD (Tiefs vom Juli/August bzw. Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements) sowie bei knapp 200 USD (38-Wochen-Linie plus altes Rekordhoch vom Februar).

    pfeil-rotTesla (Weekly)
    Chart Tesla

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Defensiver Dauerläufer

    „Märkte können viel länger irrational sein, als man selber liquide ist.“ Mit diesem Zitat hat sich Keynes als ein heimlicher Anhänger der Technischen Analyse geoutet, denn es besitzt eine große inhaltliche Nähe zum „the trend is your friend“ aus der Welt der Linien. Im Fall der Symrise-Aktie trägt der Basisaufwärtstrend bereits seit dem Jahr 2009. Neben der hohen Trendstabilität fällt ein weiteres, sich wiederholendes Verhaltensmuster auf: Dynamische Aufschwungphasen werden regelmäßig von langanhaltenden Seitwärtsperioden unterbrochen. Als Beispiele dienen die seitliche Schiebezone von 2010 bis 2012 sowie ein weiteres Konsolidierungsmuster von 2015 bis 2018. Aktuell brachte die Frühjahrskorrektur eine lehrbuchmäßige Bestätigung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 77,32 EUR). Da sich dieser gleitende Durchschnitt als Sprungbrett erwiesen hat, konnte letztlich auch der Aufwärtstrend seit Sommer 2011 (akt. bei 86,05 EUR) verteidigt werden. Der anschließende Spurt auf ein neues Allzeithoch hat im Wesentlichen drei Implikationen (Fortsetzung siehe unten).

    pfeil-rotSymrise (Weekly)
    Chart Symrise

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Defensiver Dauerläufer – Teil 2

    Erstens entsteht damit eines der besten Signale der Technischen Analyse. Zweitens können Anleger vor dem Hintergrund des diskutierten Musters „Hausse – Konsolidierung – Fortsetzung der Rally“ von einem erneuten Kursaufschwung ausgehen. Drittens lässt die Kursentwicklung der letzten Monate ein sog. „V-Muster“ entstehen. Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einschnitts vom Ende des 1. Quartals ergibt sich ein rechnerisches Kursziel von rd. 129 EUR. Andererseits quittieren diverse Indikatoren den Marathonlauf der letzten Jahre mit Extremniveaus. Während der RSI in überkauftes Terrain vorgestoßen ist, notiert der MACD im historischen Kontext so hoch wie niemals zuvor – ohne dabei bisher ein Verkaufssignal zu generieren. In der Summe würde eine Verschnaufpause guttun. Das bringt uns unmittelbar zu einer der wichtigsten Unterstützungen: Die alte Ausbruchsmarke bei 100 EUR – gleichzeitig die Nackenlinie der o. g. V-Formation – gilt es in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten. Diese Bastion sollten auch Zertifikate-Investoren bei der Produktauswahl berücksichtigen.

    pfeil-rotSymrise (Weekly)
    Chart Symrise

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

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    Autor: Jörg Scherer