Lassen Sie uns diese charttechnische Beschau zunächst mit einem Blick auf den Chart des US Volatilitätsindex ($VIX) beginnen. Ein niedriger VIX ist gleichbedeutend mit geringem Absicherungsbedarf großer Marktteilnehmer. Ein niedriger VIX zeigt je nach Ausprägung eine gewisse Sorglosigkeit an, ein sehr niedriger VIX kann sogar eine Euphorie anzeigen.

    Man darf nicht vergessen, dass große Marktteilnehmer (Fonds, Pensionskassen, etc.) so große Aktienpositionen halten, dass sie diese im Falle einer erwarteten Marktkorrektur nicht verkaufen (können), sondern an den Terminmärkten absichern (müssen). Ein Verkauf solch großer Aktienpositionen kann durchaus Wochen oder gar Monate andauern.

    Ein hoher VIX zeigt einen großen Absicherungsbedarf an. Meist schnellt der VIX schnell und impulsiv nach oben. Ein explodierender VIX ergibt sich dann, wenn die marktbreiten Indizes in einen Crash übergehen.

    Nun. Die aktuelle Situation ist die, dass der VIX seit Ende 2011 fällt. Er fällt in Form eines so genannten bullischen Keils. Obere und untere Begrenzungslinie eines bullischen Keils konvergieren. Eine bullische Keil-Korrektur kündigt eine Ausbruchbewegung nach oben an. Bei 17,30 Punkten prallt der VIX heute an einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie nach unten ab. Mit dem gestrichelten blauen Tendenzpfeil habe ich die erwartete mögliche Verlaufsrichtung auf mittelfristige Sicht eingezeichnet.

    Ein solcher mittelfristiger Ausbruch im VIX würde zeitgleich fallende Kurse in den Indizes wie Dow Jones, S&P 500 Index und selbstverständlich dann auch im DAX bedeuten.

    DAX: 8.285 Punkte

    Dargestellt ist der Kursverlauf des Index seit April 2012.

    Bei 8.550 Punkten stößt der Index an die obere Begrenzung des breiten Aufwärtstrendkanals seit November 2011 an. Der Index befindet sich seit 2 Wochen also direkt an einer mittelfristigen Schaltstelle.

    Entweder kommt es hier zu einer Aufwärtstrendverschärfung mit Kursziel 9.200 Punkten oder aber zu einer Korrektur, zu einem Abbauen des kurzfristig überkauften Preisniveaus. Um eine Aufwärtstrendverschärfung einzuleiten, müßte der Index die 8.560er Marke aus dem Markt nehmen. Unter 8.560 Punkten bleibt der DAX kurzfristig korrekturgefährdet. Mögliche Unterstützungen liegen bei 8.120-8.150 und 7.873 Punkten.

    Welches Scenario der Index nun wählt ?

    Fragen Sie das bitte die US Notenbank FED. Die Rallys an den Finanzmärkten beruhen ganz maßgeblich auf den Liquiditätsinjektionen der US Notenbank. Es wird ganz maßgeblich davon abhängen, wie die FED ihre QE Programme abbauen wird. Wann ? In welchem Ausmaß ? Mit welchen neuen abfedernden Maßnahmen flankierend ?

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

    DAX - Das wars - Alles für die Katz ?
    25.05.2013, 14:11 Uhr

    In den großen Indizes weltweit kam es in der zurückliegenden Woche zu Kursverlusten. Allen voran in Japan, der Nikkei 225 gab deutlich nach. Im DAX, im Dow Jones, im Eurostoxx50, im Russell 2000, im Nasdaq Composite, im Internet Index, im Biotech Index kamen die Kursverluste ausgehend von wichtigen charttechnischen Widerständen zustande. Die aufgezählten Indizes hatten zeitgleich die Widerstände erreicht und prallten nach unten ab.

    Wie ist die aktuelle Signallage zu werten ?

    Haben wir die Tops gesehen, wie einige Auguren meinen gesehen zu haben ? Oder haben wir es lediglich mit einer eingestreuten Korrektur zu tun. Nach Sichtung der Charts bin ich der Ansicht, dass die Möglichkeit einer Korrektur besteht. Da einige Indizes ihre finalen projizierten Ziele noch nicht erreicht haben, gehe ich davon aus, dass wir die Tops noch nicht gesehen haben. Auch wenn ich seit vielen Monaten immer wieder darauf hinweise, dass die Luft im großen Bild nach oben immer dünner wird. Meines Erachtens war es das nach oben noch nicht.

    Ich präsentiere Ihnen unten eine ganze Reihe aktueller Charts diverser Indizes. Sie sehen die aktuell wirksamen Widerstandsniveaus und die beginnenden Abpraller nach unten. Die obligatorischen blauen Prognosepfeile zeigen an, dass ab jetzt Korrekturen bzw. hochvolatile Seitwärtsbewegungen möglich sind. Aus heutiger Sicht ist für mich noch nicht genau eingrenzbar, wie weit die Korrekturen laufen könnten.
    Wie Sie sehen, ist der DAX an der projizierten Trendkanaloberkante seit September 2011 in Höhe 8.500 Punkten angekommen. Hier beginnt der Index nach unten abzuprallen.

    Der Dow Jones hat in den letzten beiden Wochen ein wichtiges projektionsziel bei 15.192 Punkten erreicht und sogar überwunden. Direkt über der 15.192er Linie hat sich ein Wochen-Doji ausgebildet, der eine Korrektur einleiten kann.

    Der Eurostoxx50 ist an dem Widerstand bei 2.833 Punkten nach unten abgeprallt.

    Der Russell 2000, der 2000 Small und Midcap Aktien aus den USA beheimatet, hat sein Etappen-Kursaziel bei 998 Punkten erreicht. Im großen Bild fehlt mir hier noch ein finales Projektions-Kursziel bei 1.129 Punkten.

    Der US Internetindex hat ein wichtiges Etappenkursziel bei 385 Punkten erreicht. Im großen Bild fehlt mir hier noch ein finales Projektions-Kursziel bei 442 Punkten.

    Das S&P Homebuilding ETF bewegt sich im finalen Zielbereich bei 30 bis 32 $. Dieser Sektor ist eigentlich nach oben fertig. Hier habe ich kein offenes Ziel mehr.

    Der US Biotech Index hat sein finales Projektions-Kursziel bei 2.000 Punkten erreicht. Dieser Sektor ist eigentlich nach oben fertig. Hier habe ich kein offenes Ziel mehr.

    Herzliche Grüße,
    Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

    GodmodeTrader ist ein Service der BörseGo AG : http://www.boerse-go.ag/

    Die BörseGo AG ist Münchens bester Arbeitgeber 2012.

    Unternehmensvideo der BörseGo AG : http://bit.ly/orOLok

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

    Das sollten Sie sich anschauen.

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