• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.923,72 Pkt
  • Gold in Euro - Kürzel: XAUEUR - ISIN:
    Börse: FOREX / Kursstand: 1.348,10 €

Das Brexit-Drama geht in eine neue Runde. Obwohl es einen neuen Brexit-Vertrag gibt und Boris Johnson immer wieder angekündigt hat, dass Großbritannien am 31. Oktober unter allen Umständen die EU verlassen wird, gibt es nun eine erneute Verlängerung bis zum 31. Januar. Das ist bereits die zweite Verlängerung. Das ursprüngliche Austrittsdatum war der 31. März 2019.

Donald Trump fällt weiterhin mit skurrilen Auftritten auf. Er fühlt sich wegen der Ukraine-Affäre weiterhin verfolgt und will dem Kongress die Kontrollrechte absprechen. Einen Fortschritt im Handelskrieg mit China kann er nicht verzeichnen. China könnte sich auch dafür entscheiden bis zur nächsten US-Wahl zu warten und dann mit einem neuen Präsidenten ein Abkommen zu schließen. Das Risiko bei dieser Strategie wäre eine mögliche Wiederwahl Trumps. Deshalb wird man auch in dieser Variante mit der US-Regierung weiter verhandeln. Aber je schlechter Trumps Aussichten auf eine Wiederwahl werden, umso geringer könnte die Neigung der chinesischen Regierung ausfallen, mit ihm noch zu einem Ergebnis zu kommen. Anders sähe es aus, falls die Chancen auf eine Wiederwahl steigen würden.

An der Spitze der EZB gab es den lange angekündigten Wechsel von Mario Draghi zu Christin Lagarde. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja sich die Politik und Kommunikation der EZB verändert. Hoffnungen auf eine schnelle Zinswende sind aktuell allerdings kaum berechtigt.

DAX - Im Rallymodus

Der DAX fiel von Januar 2018 bis Dezember 2018 deutlich ab. Er fiel von einem Allzeithoch bei 13.596 Punkten auf ein Tief bei 10.279 Punkte. Seit Dezember 2018 hat sich das Bild allerdings deutlich gedreht. Zunächst kletterte der Index auf ein Hoch bei 12.656 Punkten. Allerdings musste er im Juli und in der ersten Augusthälfte 2019 einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Nach einem Tief bei 11.266 Punkten fing sich der Index aber am 15. August wieder und setzte die Rally seit Dezember 2018 fort.

Dabei durchbrach er am 15. Oktober den Abwärtstrend seit Januar 2018. Einen Tag später kam es zu einem neuen Jahreshoch. Nach einem Zwischenhoch bei 12.814 Punkten konsolidierte der Index leicht, aber am Donnerstag kam es zu einem Anstieg über 12.814 Punkte. Gestern notierte der DAX im Hoch bereits bei 12.986 Punkten. Dieses Niveau kann er aber bisher nicht ganz halten.

Wie könnte sich der DAX in den nächsten Tagen entwickeln?

Kurzfristig dürfte der DAX noch etwas höher tendieren. Durch den Ausbruch auf den Abwärtstrend seit Januar 2018 ergab sich ein erstes Ziel bei 13.137-13.204 Punkten. Dieses Ziel dürfte der Index relativ direkt anstreben. Dort könnte es allerdings zu einem mehrtägigen Rücksetzer kommen. Sollte der DAX allerdings über 13.204 Punkte ausbrechen, dann bestünde die Chance auf einen Anstieg an das Allzeithoch bei 13.596 Punkten.

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DAX-Chartanalyse

GOLD in EUR - Entscheidung steht an

Gold wird hauptsächlich in USD gehandelt. Für Bürger/-innen aus der Eurozone rentiert sich aber auch mal ein Blick auf die Entwicklung von Gold in Euro.

Gold befindet sich in dieser Währung seit Dezember 2013 in einer Aufwärtsbewegung. Der Startpunkt lag bei 863,88 EUR. Nach einem Zwischenhoch bei 1.244,46 EUR im Juni 2016 kam es zu einem deutlichen Rücksetzer auf 1.012,15 EUR. Dort drehte das Edelmetall im September 2018 nach oben und startete zu einer massiven Rally. Im Juli 2019 gelang sogar der Ausbruch über eine potenzielle obere Trendbegrenzung. Anschließend kletterte Gold auf 1.413,18 EUR und damit über das Hoch aus dem September 2012.

In den letzten Wochen konsolidierte Gold. Diese Konsolidierung lässt sich in einem bullischen Keil eingrenzen. In der letzten Woche fiel das Edelmetall kurzzeitig unter die alte obere Trendbegrenzung zurück, erholte sich aber schnell wieder und kletterte sogar an die Bullkeiloberkante. Diese erweist sich aber aktuell als zu hohe Hürde.

Wie könnte sich Gold in EUR in den nächsten Wochen entwickeln?

Aktuell steht noch ein Signal aus. Da die letzte Konsolidierung bisher bullisch verläuft, könnte es durchaus zu einem Kaufsignal kommen. Dafür müsste Gold über das Hoch in der letzten Woche bei 1.366,67 EUR per Wochenschlusskurs ansteigen. Gelingt dies, dann wäre Platz für einen Anstieg bis zunächst einmal 1.413,18 EUR.

Sollte Gold allerdings unter das Tief aus der letzten Woche bei 1.328,27 EUR abfallen, könnte die Konsolidierung der letzten Wochen noch eine Weile andauern. Abgaben in Richtung 1.259,99 EUR würden dann drohen.

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Gold in Euro - Chartanalyse