• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.263,30 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.723,02 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 26.727,54 $

In Großbritannien rückt die Regelung der Nachfolge von Theresa May näher. Aber noch ist Zeit bis dahin. Boris Johnson, einer der Hauptfiguren der Brexit-Kampagne vor drei Jahren, gilt als Favorit für die Nachfolge. Wie heute in einem Artikel auf spiegel.de nachzulesen ist, ist der Realitätssinn bei ihm allerdings nach wie vor nicht eingekehrt. Einerseits spricht er von Kooperation mit der EU im Hinblick auf die Grenze zwischen Irland und Nordirland. Auf der anderen Seite droht er damit die Ausstiegszahlung in Höhe von 39 Mrd. Pfund nicht zu bezahlen. Das im britischen Parlament mehrfach gescheiterte Austrittsabkommen bezeichnete er für tot, gleichzeitig will er aber die darin vereinbarte Übergangsphase haben, betont aber an anderer Stelle, dass die Mitgliedschaft Großbritanniens am 31. Oktober auf jeden Fall enden werde. All das zusammen ergibt keinen Sinn und ist höchst widersprüchlich. Im Moment ist dieses Thema an den Finanzmärkten latent vorhanden. Es wird im Laufe des Septembers und Oktobers mit Sicherheit auch wieder in den Vordergrund drängen.

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Aktuell wichtiger sind Handelskriege der USA und die gefährliche Situation im Nahen Osten. Am 28./29. Juni ist der G20 Gipfel. Dieser Gipfel bzw. die Gespräche im Rahmen dieses Gipfels könnten vielleicht zu einer Annäherung zwischen den USA und China führen. Wie wahrscheinlich das ist, lässt sich schwer sagen. Die Situation im Nahen Osten ist kompliziert. Durch das völlig unnötige Kündigen des Atomabkommens mit dem Iran haben sich die USA in eine Situation hinein manövriert, in der es wohl nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera gibt. Dieser Konflikt hat natürlich Auswirkungen auf den Ölpreis.

Die Zentralbanken EZB und FED haben sich zuletzt recht klar geäußert. Weitere Zinserhöhungen vor allem in den USA sind kein Thema mehr. Viel eher könnte es schon bald zu weiteren Zinssenkungen kommen. Ob diese allerdings in der EU sinnvoll sind, kann bezweifelt werden. Die Banken haben schon seit Jahren darunter zu leiden, dass sie für bei der EZB hinterlegtes Geld Strafzinsen zahlen müssen. Weitere Zinssenkungen könnten dieses Problem vergrößern und somit den normalen Effekt einer Zinssenkung konterkarieren.

Termine:

25.Juni 2019 - USA: Verbrauchervertrauen

26.Juni 2019 - USA: Auftragseingang langlebiger Güter

27.Juni 2019 - DE: Verbraucherpreise

27.Juni 2019 - USA: BIP Q2

28.Juni 2019 - EWU: Verbraucherpreise

DAX - Das wird jetzt wichtig

Der DAX startete im Dezember 2018 nach einem Tief bei 10.279 Punkten zu einer starken Rally. Dies führte zu einem Hoch bei 12.435 Punkten. Dabei notierte der Index auch kurzzeitig über seinem Abwärtstrend seit Januar 2018. Allerdings fiel er nach diesem Hoch im Rahmen einer bullischen Flagge auf das Aufwärtsgap vom 01. April 2019 zurück. Dort drehte der Dax nach oben, brach aus der Flagge aus und kletterte am 20. Juni an das Jahreshoch. Dieses Hoch erwies sich zunächst als zu hohe Hürde. Der Index konsolidiert seit einigen Tagen leicht und fällt dabei heute auf den Unterstützungsbereich zwischen 12.227 und 12.174 Punkten zurück. Bisher hält dieser Bereich.

Von dort aus könnte ein neuer Angriff auf das Jahreshoch bei 12.435 Punkten starten. Gelingt ein Ausbruch, dann wäre eine Rally in Richtung 13.100 Punkte möglich. Sollte der Index aber den Unterstützungsbereich zwischen 12.227 und 12.174 Punkte durchbrechen, würde eine Abwärtsbewegung in Richtung 11.620 Punkte drohen.

DAX-DOW-JONES-Co-US-Indices-kurz-vor-neuen-Allzeithochs-Chartanalyse-Alexander-Paulus-GodmodeTrader.de-1
DAX-Chartanalyse

NASDAQ 100 - Allzeithoch in Sicht

Der Nasdaq 100 befindet sich seit Weihnachten 2018 in einer Aufwärtsbewegung. Diese führte den Index von einem Tief bei 5.895 Punkten bis auf ein neues Allzeithoch bei 7.851 Punkten. Anschließend kam es zu einem recht tiefen Rücksetzer. Der Nasdaq 100 fiel innerhalb einer bullischen Flagge auf die Unterstützung bei 6.940 Punkten zurück. Am 07. Juni 2019 gelang der Ausbruch aus der Flagge. Anschließend zog der Index weiter an und durchbrach das alte Hoch aus dem Oktober 2018 bei 7.700 Punkten. Oberhalb dieser Marke läuft der Index seit drei Handelstagen seitwärts. Das Allzeithoch bei 7.851 Punkten attackiert der Index bisher nicht.

Gelingt dem Nasdaq 100 ein dynamischer Ausbruch über 7.851 Punkte, dann käme es auch charttechnischer Sicht zu einem weiteren Kaufsignal. Auf mittelfristige Sicht könnte der Index dann in Richtung 9.250 Punkte ansteigen. En Rückfall unter 7.595 Punkte würde allerdings auf ein Scheitern am Allzeithoch hindeuten. In diesem Fall könnte der Index deutlich unter Druck geraten und erneut in Richtung 6.940 Punkte zurücksetzen.

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Nasdaq-100-Chartanalyse

DOW JONES - Am Allzeithoch angekommen

Seit dem Tief vom 03. Juni 2019 bei 24.680 Punkten zieht der Dow Jones deutlich an. Am 230. Juni 2019 durchbrach er das Hoch aus dem April 2019. Damit zeigt er sich kurzfristig stärker als der Nasdaq 100. Allerdings gilt es dabei zu berücksichtigen, dass das Aprilhoch im Dow Jones unterhalb des Allzeithochs aus dem Oktober 2018 lag. Das entsprechende Hoch im Nasdaq 100 lag aber über dem Allzeithoch aus dem Oktober 2018. Am Freitag erreichte der Dow Jones sein Hoch aus dem Oktober 2018 fast. Es fehlten nur noch 44 Punkte. Gestern war sehr wenige Bewegung vorhanden. Der Dow Jones behauptete sich aber über dem Hoch aus dem April bei 26.695 Punkten.

Ein Ausbruch über 26.951 Punkte würde der Rally im Dow Jones neuen Auftrieb geben. Das erste Ziel läge dann bei knapp unter 28.000 Punkten. Auf der Unterseite haben die Bullen nach der steilen Rally der letzten Woche eigentlich viel Spielraum. Ein Rückfall unter 26.695 Punkte wäre erst einmal nur ein kleiner Rückschlag und würde vermutlich zu weiteren Abgaben bis ca. 26.277-26.187 Punkte führen.

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Dow Jones Industrial Average - Chartanalyse

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