Auch wenn der Deutsche Aktienindex sich heute von seinem kleinen Rücksetzer schon wieder erholen kann, die Kauflaune der Anleger dürfte sich weiter in Grenzen halten. Für Zurückhaltung sorgt auch die hohe Vorabschätzung auf die morgigen Arbeitsmarktdaten aus den USA. Denn eine zügiger als erwartete Erholung am Arbeitsmarkt dürfte die Spekulationen auf eine frühere Straffung der Geldpolitik der Federal Reserve wieder anheizen.

Unter den Anlegern steigt derzeit einerseits die Angst vor zu starken Konjunkturdaten in den Industrieländern, aber gleichzeitig auch vor zu schwachen Indikationen aus den Schwellenländern, die mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus zu kämpfen haben. Über den Globus verteilt senden die gerade veröffentlichten Daten unterschiedliche Signale. Damit werden auch die Investoren mehr Zeit für die Beantwortung der Frage benötigen, ob eine vierte Infektionswelle kommen könnte und wenn ja, welche Auswirkungen diese auf die laufende Erholung der Weltwirtschaft von der Pandemie haben könnte.

In Nordamerika gefährdet zudem Extremwetter die Ernte von Mais, Soja und Weizen. In einigen Regionen sind Felder durch Starkregen überflutet, in anderen regnet es gar nicht und die Pflanzen welken. Als wäre das nicht schon genug, schätzte das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA gestern weit geringere geplante Anbauflächen für dieses Jahr. Die Preise für Mais, Weizen und Soja sind daraufhin explodiert. Sie wurden „Limit Up“ gestellt – das ist die tägliche maximale Schwankung der Preise. Die Unsicherheit am Agrarmarkt ist wegen des Berichts jetzt sehr hoch. Niemand weiß genau, wie stark die Mischung aus Extremwetter und geringeren Anbauflächen die Erntemengen in diesem Jahr beeinflussen wird.

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