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    HSBC Daily Trading

    Festgenagelt oder etwa doch nicht?

    Schon an den letzten Handelstagen hatten wir die gegenwärtige Schwankungsarmut beim DAX® thematisiert. Gestern hielt das Aktienbarometer dann nochmals eine Steigerung bereit, denn zwischen Tageshoch und -tief lagen weniger als 100 Punkte. Die bereits diskutierte Extremkonstellation bei den Bollinger Bändern spitzt sich demnach weiter zu. Die geringe Schwankungsbreite schlägt sich inzwischen auch in anderen Indikatoren nieder. So verläuft bspw. der MACD derzeit extrem flach. Per Saldo warnen die beiden angeführten Indikatoren davor, dass sich die aktuell aufgestaute Bewegungsdynamik schon bald in einem neuen Vola-Impuls entladen könnte. Als Signalgeber hierfür dienen unverändert die beiden Verlaufshochs bei 13.314/13.460 Punkten sowie die verbliebene Abwärtskurslücke vom Februar (obere Gapkante bei 13.501 Punkten) bzw. das Junihoch zusammen mit der 50-Tages-Linie (akt. bei 12.913/12.917 Punkten) auf der Unterseite. Aufgrund der Vorgaben dürfte der DAX® heute deutlich schwächer in den Handel starten, so dass Anleger wohl oder übel mit einer größeren Tagesschwankungsbreite rechnen müssen.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Tiefere Hochs = Distributionsphase?

    Die langfristige Betrachtung des Euro-BUND-Future fördert mal wieder eine Reihe von interessanten Erkenntnissen zu Tage. Auf Monatsbasis sticht sofort die schwankungsintensive März-Kerze ins Auge. Damals zeigte das Rentenbarometer eine Hoch-Tief-Spanne von 12 „big figures“! Die gesamte Kursaktivität der letzten sechs Monate vollzieht sich dagegen innerhalb der seinerzeit gesetzten Leitplanken von 179,56 und 167,52. In der Konsequenz liegt also eine ganze Reihe von „inside months“ vor. D. h. eine strategische Weichenstellung ergibt sich erst bei einem Ausbruch aus der Handelsspanne vom März. Darüber hinaus ist auffällig, dass weder das Hoch vom März noch das jüngste Verlaufshoch (178,01) an das bisherige Allzeithoch bei 179,67 heranreichen. Vielmehr steht jeweils ein tieferes Hoch zu Buche. Letzteres unterstreicht die Gefahr eines Distributionsprozesses, zumal auch der trendfolgende MACD eine negative Divergenz ausweist und gerade im Begriff ist ein neues Ausstiegssignal zu generieren. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte zwischen 169 und 167,52 – verstärkt durch die 38-Monats-Linie (167,49) sowie die o. g. Innenstäbe – markieren die absolute Schlüsselbastion.

    pfeil-rotEuro-BUND-Future (Kontrakt Dez 20) (Monthly)
    Chart Euro-BUND-Future (Kontrakt Dez 20)

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Dieses Sprungbrett sollten Sie kennen!

    Nach einem dramatischen Kursverfall und einem absoluten Ausverkaufstief bei 0,13 USD hat die Aktie von FuelCell Energy im Jahresverlauf 2019 einen Boden ausgebildet. Seither konnte das Papier einen Aufwärtstrendkanal etablieren. Im Verlauf des beschriebenen Erholungstrends pendelt der Titel in den letzten Monaten allerdings in einer Tradingrange zwischen 2 USD und 3,50 USD seitwärts. Eine interessante Tradinggelegenheit ergibt sich aus dem jüngsten Ausloten der unteren Begrenzung der angeführten Schiebezone. Das Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (2,22/2,16 USD) bildet den Ausgangspunkt zu einer massiven Kumulationsunterstützung, welche sich zusätzlich aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 2,05 USD) sowie den Tiefs der letzten Monate zwischen 2,16 USD und 2,03 USD speist. Dieses Sprungbrett dürfte die Aktie für einen erneuten Aufwärtsimpuls nutzen. Perspektivisch halten wir sogar das obere Ende der o. g. Tradingrange für erreichbar. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg in diese Region definieren die Hochs vom 1. Quartal 2020 bei rund 2,90 USD. Die angeführte Bastion bei gut 2 USD ist indes als Stop-Loss prädestiniert.

    pfeil-rotFuelcell Energy (Daily)
    Chart Fuelcell Energy

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

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    Autor: Jörg Scherer