• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.415,02 Pkt

China beschuldigt die Vereinigten Staaten wegen des eskalierenden Handelskonflikts des "Mobbings" und warnt vor einem Gegenschlag. "Wir sind geschockt und werden uns bei der Welthandelsorganisation beschweren. Die US-Aktionen sind völlig inakzeptabel", so das chinesische Handelsministerium. Mögliche Gegenmaßnahmen im Zollkonflikt teilte Peking derzeit noch nicht mit. / Quelle: Guidants News news.guidants.com

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Ab jetzt ist jederzeit mit einer Meldung zu rechnen, in der China bekannt gibt, wie es konkret auf die neuerlichen Strafzölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar reagieren wird. Aktien aus den Branchen, die davon besonders betroffen sein werden, dürften dann unter Abgabedruck geraten. Schwieriges Marktumfeld. Im Gegensatz zu Inflationsdaten, Earnings, Leitzinsentscheiden, wirken solche Meldungen mit Bezug zum Handelskonflikt völlig unvorbereitet auf die Märkte ein. Der Trader weiß nicht, wann die Meldung kommt.

Der DAX bricht heute aus einem zweiwöchigen bärischen Keilmuster regelkonform nach unten aus. Auf dem SMA100 auf Wochenbasis (SMA480 auf Tagesbasis), - das ist die Kurszone zwischen 12.165-12.176 Punkten -, hat sich bislang also noch kein Boden ausbilden können. Der Index hängt sogesehen kurz- und mittelfristig noch immer in der Luft.

Reminder: "Der statistische Hauptaufenthaltsbereich für die nächsten Tage und Wochen liegt demnach zwischen 12.165 auf der Unterseite und ca. 13.000 Punkten auf der Oberseite.

Es bleibt dabei, dass das Seitwärtskorrekturmuster seit 2017 bisher eine bärische Struktur aufweist. Gelingt der Anstieg über die rotgestrichelte Widerstandslinie im 13.000 Punktebereich, wäre das mittelfristig bullisch zu werten. Sie würden nämlich die bisherige große bärische SKS nach oben aufknacken. Unter 13.000 Punkten ist der Index hingegen gefährdet.

Richtig gefährlich würde es bei einem Bruch der 12.165er Unterstützung werden!"

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L&S DAX3

DAX - Folgendes ist mir aufgefallen!

9. Jul 2018 um 18:24

In den beiden folgenden Charts ist der SMA100 dunkelblau markiert. Gut zu erkennen, dass der DAX in den beiden zurückliegenden Wochen auf dieser Linie bei 12.165 Punkten nach oben abgeprallt ist. Ab Mitte März dieses Jahres war er bereits schon einmal auf der Linie nach oben abgeprallt. Insofern passe ich den bisherigen mittelfristigen DAX Chart an. Der statistische Hauptaufenthaltsbereich für die nächsten Tage und Wochen liegt demnach zwischen 12.165 auf der Unterseite und ca. 13.000 Punkten auf der Oberseite.

Es bleibt dabei, dass das Seitwärtskorrekturmuster seit 2017 bisher eine bärische Struktur aufweist. Gelingt der Anstieg über die rotgestrichelte Widerstandslinie im 13.000 Punktebereich, wäre das mittelfristig bullisch zu werten. Sie würden nämlich die bisherige große bärische SKS nach oben aufknacken. Unter 13.000 Punkten ist der Index hingegen gefährdet.

Richtig gefährlich würde es bei einem Bruch der 12.165er Unterstützung werden! Ich gehe davon aus, dass sich das große SKS Muster seit 2017 je nach Verlauf des Handelskonflikts weiter entwickeln wird. Eine deutliche Entspannung könnte den Index über 13.000 schieben, was dann ein größeres Kaufsignal auslösen würde. Eine drastische Eskalation des Konflikts würde hingegen Gefahr bedeuten, dass der DAX nach unten beginnt, nach und nach Unterstützungen zu reißen. Unterstützungen liegen bei 12.165, 12.000 und 11.725 Punkten.

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L&S DAX2
L&S DAX

Der Markt versucht sich zu stabilisieren, dann sorgt eine Meldung den eskalierenden Handelskonflikt betreffend für einen Rückschlag. Wieder versucht sich der Markt zu stabilisieren und wieder sorgt eine Meldung aus China oder Trumps Twitteraccount für Unruhe. In der Einjahresübersicht wird ersichtlich, dass der DAX mittelfristig die 3 anderen Indizes deutlich underperformt. Klicken Sie auf den gelben Button "Chart bearbeiten", so dass sich dieses Echtzeit-Charttool in Detailansicht öffnet.

Chart2: Indexübersicht auf Einjahressicht

Interessante Darstellung aus dem Research von Goldman Sachs.

Sie zeigt auf, dass erst ein Bruchteil der angekündigten Zölle gegen China umgesetzt worden ist. Dennoch ist der festlandchinesische Aktienmarkt bereits seit Wochen stark unter Abgabedruck. Die Situation kann sich also weiter verschlechtern. Es stellt sich die Frage, ab wann diese Entwicklung möglicherweise doch stärker an den internationalen Märkten durchschlagen könnte.