Das Warten auf die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag könnte die Anleger am Ende einer turbulenten Handelswoche vom Coronavirus und seinen Varianten heute zumindest kurzfristig etwas ablenken. Danach allerdings dürfte die weitere Entwicklung am Aktienmarkt leider weiter von den zentralen Fragen rund um die Pandemie abhängen, die unmittelbar nicht geklärt werden können und deren Antworten Zeit benötigen.

Inwieweit die Impfstoffe gegen die Omikron-Variante wirken, ob und wie die Mutation die laufende vierte Welle in Deutschland beeinflusst und ob sie im Verlauf zu höheren Hospitalisierungen und Todesfällen führt, ist Stand heute noch nicht geklärt. Damit herrscht Unsicherheit, und die ist das größte Risiko für die Börse. Deshalb dürfte die Schaukelbörse unter erhöhter Volatilität auch in der kommenden Woche anhalten. Noch schlägt sich der Aktienmarkt auf die Seite der Käufer und Optimisten. Der Deutsche Aktienindex hält die 200-Tage-Linie und verteidigt die Bodenbildung von Anfang Oktober. Anleger versuchen, das durch Omikron hervorgerufene Worst Case-Szenario gedanklich abzuschütteln.

Das dürfte auch daran liegen, dass die neue Variante etwas Gutes hat. Der Ölpreis ist in den vergangenen Tagen um 20 Prozent eingebrochen. Das Wort Inflation kann damit als Risiko für die Börse zumindest eine Schriftgröße kleiner aufgeschrieben werden. Ob allerdings die Bullen deshalb jetzt schon wieder mit Pauken und Trompeten zum Einstieg blasen, ist hingegen angesichts ungeklärter Fragen rund um Omikron eher unwahrscheinlich. Heute haben die Märkte mit den Arbeitsmarktdaten erstmal wieder ein wenig Normalität vor sich. Zumindest bis zur nächsten Nachricht von der Corona-Front, die zu erneuten starken Kursschwankungen führt.

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