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    HSBC Daily Trading

    „Im Westen nichts Neues“

    Dieser alte Filmklassiker fasst die charttechnische Ausgangslage des DAX® mehr als treffend zusammen. Erneut lagen zwischen Tageshoch und -tief weniger als 140 Punkte. Die Serie von Tageskerzen mit kleinen Körpern gingen also in die Verlängerung. Wenngleich die deutschen „blue chips“ gestern unter dem Strich zulegen konnten, gilt weiterhin das Motto: „stabil, auf hohem Niveau, aber letztlich innerhalb der Hoch-Tief-Spanne vom Montag der Vorwoche.“ Aus den beschriebenen Innenstäben resultieren die folgenden kurzfristigen Leitplanken: Auf der Unterseite dürfte ein Abgleiten unter das Tief vom vergangenen Freitag (13.005 Punkte) eine temporäre Verschnaufpause in Richtung der oberen Begrenzung der kurzfristigen Konsolidierungsflagge (akt. bei 12.728 Punkten) auslösen. Nach Norden markiert indes das Verlaufshoch vom 9. November (13.297 Punkte) weiter den Ausgangspunkt zur wichtigen Widerstandszone, die sich bis zum Hoch von Anfang September bei 13.460 Punkten erstreckt. Ein Sprung über diese Zone beendet die Serie der „inside candles“ und sollte neue Aufwärtsdynamik entfachen. Heute belasten jedoch die Vorgaben. Der DAX® dürfte deshalb schwächer eröffnen, so dass insgesamt eine Fortsetzung der Tradingrange realistisch ist.

    DAX® (Daily)

    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

    5-Jahreschart DAX®

    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

    Neues Verlaufshoch …

    … als Vorbote eines neuen Allzeithochs? Das ist derzeit die Gretchenfrage, die Investoren bei Blick auf den Kursverlauf des MDAX® umtreibt. Doch der Reihe nach: Zunächst haben die deutschen Midcaps die 38-Monats-Linie (akt. bei 25.747 Punkten) jüngst als Sprungbrett nach Norden nutzen können. In der Folge gelang dem Aktienbarometer der Spurt über die Hochs bei rund 27.500 Punkten. Seit Anfang 2018 hat der MDAX® in diesem Dunstkreis in schöner Regelmäßigkeit wichtige Hochpunkte ausgebildet. Da die Entwicklung der letzten Monate den beschriebenen Widerstandscharakter nochmals untermauert, kommt dieser Hürde sogar eine größere Bedeutung zu als dem bisherigen Allzeithoch vom Februar 2020 bei 29.438 Punkten. Deshalb legen die jüngsten Kursavancen u. E. den Grundstein für neue Rekordstände. Rückenwind erhält der MDAX® durch den trendfolgenden MACD, der zuletzt auf seiner Signallinie aufgesetzt hat und sofort wieder nach oben abdrehte. Dieses Verhaltensmuster ist konstruktiv zu interpretieren, zumal der Trendfolger gleichzeitig an einem Bruch des Abwärtstrends seit Januar 2018 arbeitet. Um die aktuelle Steilvorlage nicht leichtfertig zu verspielen, gilt es die Signalzone bei rund 27.500 Punkten nicht mehr nachhaltig zu unterschreiten.

    MDAX® (Monthly)

    Chart MDAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

    5-Jahreschart MDAX®

    Chart MDAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

    Das nächste Ausrufezeichen!

    „Dieses Sprungbrett sollten Sie kennen!“, titelten wir Mitte September in Bezug auf die FuelCell-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading vom 17. September). Gemeint war die untere Begrenzung der Schiebezone der letzten Monate zwischen 2,00 USD und 3,50 USD, welche durch die 38-Wochen-Linie (akt. bei 2,31 USD) noch zusätzlich verstärkt wird. Mittlerweile hat das Papier nicht nur das eingangs beschriebene Sprungbrett genutzt, sondern ist schon einen Schritt weiter. Schließlich gelang jüngst der Ausbruch aus der diskutierten Tradingrange. Als Sahnehäubchen wurde darüber hinaus der seit 2016 bestehende Baissetrend (akt. bei 3,75 USD) zu den Akten gelegt (siehe Chart). Das kalkulatorische Kursziel – abgeleitet aus der Höhe der angeführten Schiebezone – lässt sich auf rund 5 USD veranschlagen. Danach markiert das Tief vom Oktober 2018 bei 8,64 USD das nächste Anlaufziel. Die beiden beschriebenen Ausbrüche werden durch ein neues MACD-Kaufsignal begleitet, was das Risiko eines „false breaks“ auf der Oberseite deutlich reduziert. Dennoch sollten Anleger das Risikomanagement nicht aus den Augen verlieren. Als Stop-Loss ist der o. g. ehemalige Abwärtstrend prädestiniert.

    Fuelcell Energy (Weekly)

    Chart Fuelcell Energy

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

    5-Jahreschart Fuelcell Energy

    Chart Fuelcell Energy

    Quelle: Refinitiv, tradesignal²

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    Autor: Jörg Scherer