• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 13.161,63 Pkt
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Die Handelswoche im Deutschen Aktienindex neigt sich dem Ende entgegen und es scheint so, als könne es heute nicht mehr zu größeren Impulsen kommen. Damit dürfte der Index unterhalb seiner Widerstandszone bei 13.185/200 Punkten im Bereich des Schlusskurses von gestern aus dem Handel gehen. Die Frage, ob wir im Dax die Korrektur seit Wochenmitte abschütteln und einen neuen Aufwärtstrend starten oder ob die Korrektur noch weiter fortgesetzt wird, bleibt damit offen. Hier werden wir wohl oder übel auf die nächste Woche warten müssen.

Trendfortsetzung oder Korrektur?

Mit Blick auf den kurzfristigen Chart sieht man den heutigen Versuch der Bullen, die Korrektur zu beenden. Wirklich überzeugend waren die Käufer dabei aber noch nicht, zumal man auch am Nachmittag im Widerstandsbereich bei 13.185 Punkten gescheitert ist. Auf der anderen Seite aber konnten sich auch die Verkäufer noch nicht durchsetzen und ihrerseits beispielsweise eine kleine Topformation mit Kursen unterhalb von knapp 13.100 Punkten etablieren. Angesichts des übergeordneten Aufwärtstrends und auch den heutigen Bemühungen könnte damit den Bullen im Dax ein kleiner Vorteil eingeräumt werden. Wie aber schon im heutigen Mittagsausblick betont, ist dieser marginal. Sollte man sich aber durchsetzen können, wären in der nächsten Woche 13.300 Punkte und ein neues Jahreshoch möglich.

Nutzen hingegen die Verkäufer ihre Chance und es kommt zu Abgabedruck unterhalb von 13.100 Punkten, könnte die Korrektur in eine zweite Runde gehen. Dabei drohen Kursverluste auf 13.000 Punkte und tiefer. Gleichzeitig würde damit auch im Tageschart ein erstes bärisches Signal ausgebildet werden.

Abschließend schauen wir am Freitag wie immer auch noch einmal auf die Termine der nächsten Woche. Der Monat November geht zu Ende und vielleicht erleben wir ein wenig Windowdressing. Zu Ende geht auch die laufende Quartalssaison, vereinzelt geben aber immer noch einige Unternehmen ihre Zahlen bekannt. Ansonsten stehen eigentlich täglich makroökonomische Termine auf dem Plan. Am Montag geht es beispielsweise mit dem ifo-Geschäftsklimaindex los. Weiter geht es mit dem Verbrauchervertrauen in den USA, BIP-Daten und Verbraucherpreisen bzw. der Arbeitslosenquote in Deutschland.

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