• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 10.549,16 Pkt

Zum Zeitpunkt dieser Zeilen liegt der Deutsche Aktienindex 1,85 % im Gewinn und notiert einerseits deutlich über dem Schlusskurs von gestern, andererseits aber nicht nur unterhalb des bisherigen Tageshochs, sondern auch wieder unterhalb der Widerstandszone bei 10.590 Punkten. An dieser sind die Bullen bereits heute früh gescheitert. Am Nachmittag aber zeigte sich erneut der Bulle und attackierte den Bereich um 10.590 Punkte ein weiteres Mal. Temporär gelang sogar der Ausbruch auf ein neues Erholungshoch, welches ab 16:00 Uhr jedoch wieder abverkauft wurde. Hierbei könnte es sich um Gewinnmitnahmen gehandelt haben.

Zwischen Hoffen und Bangen!

Mit Blick auf die Uhr scheint es fraglich, ob die Käufer heute tatsächlich noch einmal zurückkehren werden. Immerhin wird im Dax keine halbe Stunde mehr gehandelt. Darüber hinaus steht uns ein langes Wochenende bevor. Sowohl am morgigen Freitag, als auch am Montag bleiben die deutschen Börsen geschlossen. Wäre ich Fondsmanager, würde ich eher einen Teil meiner Gewinne mitnehmen oder zumindest absichern, anstatt weiter stark zu kaufen. Schließlich ist die Erholung seit dem Crashtief Ende März weit vorangeschritten und in den nächsten Tagen bin ich handlungsunfähig.

Was grundlegend bleibt, ist eine Situation, in der man zwischen Hoffen und Bangen gefangen ist. So haben wir, auch wenn wir das heutige Erholungshoch nicht weiter ausbauen konnten, kurzfristig immer noch eine intakte Aufwärtsbewegung/Erholung. Damit könnte es in der nächsten Woche problemlos weiter in Richtung 11.000 Punkte gehen, wo man auf die nächsten Widerstand trifft.

Auf der anderen Seite aber sind vier Tage eine lange Zeit, besonders jetzt. Die allg. Unsicherheit dürfte nicht ganz spurlos am Markt vorübergehen. Die Erholung steht auf wackeligen Beinen und läuft am Ende Gefahr, nur eine Erholung in einem grundlegend bärischen Umfeld zu bleiben. Das es jedoch relativ teuer werden kann, sich blind gegen diese Erholung zu stellen, haben wir auch heute wieder gesehen. Es macht also Sinn, selbst als Bär entsprechende Signale abzuwarten. Momentan wäre beispielsweise ein nachhaltiger Rückfall unter 10.200/100 Punkte als kritisch zu sehen und könnte die nächste Verkaufswelle einleiten.

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