• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 9.484,15 Punkte

Können die Kurse weiter ansteigen, obwohl die Quartalsberichtssaison in den USA bisher eher durchwachsen verlaufen ist ? Können die Kurse weiter steigen, wenn die US Notenbank die Liquiditätsinjektionen sukzessive zurückfährt ? Können die Kurse weiter steigen, wenn in den USA die Bosse der ganz großen Private Equity Unternehmen wie Blackstone, Fortress, Apollo unisono darauf hinweisen, dass sie seit 2013 nichts mehr am Markt finden, das sie bereit wären zu kaufen, weil zu teuer ? Können die Kurse weiter steigen, wenn in den USA einige große Hedgefonds ihren Anlegern Gelder zwangsweise zurückgeben, weil sie keine sinnvollen Bewertungen mehr am Markt sehen ? Und können die Kurse weiter steigen, wenn nahezu jedes Investmenthaus einen positiven Jahresausblick 2014 veröffentlicht hat ? Können die Kurse weiter steigen, wenn der Status des Investor Intelligence Sentiments mittlerweile einen Wert erreicht hat, der vor dem Ausbruch der Finanzkrise 2007 vorherrschte?

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Bitte lesen Sie diese Meldung sorgfältig und vollständig durch.

Um ehrlich zu sein, habe ich den Titel dieser Meldung so formuliert, wie ich ihn formuliert habe, um Ihre Aufmerksamkeit auf die Meldung zu ziehen und um zu versuchen, damit eine völlig überbordend bullische Marktstimmung zu simulieren. Leider ist es nur eine Simulation und somit als Kontraindikator fraglich.

120.000 Punkte im DAX erwarte ich selbstverständlich nicht, aber ich bin für 2014 zunächst sehr bullisch ausgerichtet. Beachten Sie, dass Sie hier auf einer Finanzseite sind, die sich dem kurz- und mittelfristigen Handel verschrieben hat. Wir überprüfen fortlaufend unsere Einschätzungen und passen sie an, wenn Gefahr in Verzug ist.

Mit meiner zunächst sehr bullischen Einschätzung liege ich außerhalb des Konsens der großen Investmenthäuser und fühle mich außerordentlich wohl dabei. Fast alle Investmenthäuser, die Bloomberg befragt hat, erwarten ein bullisches Jahr 2014. Allerdings nicht sehr bullisch, sondern moderat bullisch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Scenario, das von den meisten Investmenthäusern favorisiert wird, und die am meisten genannten Kurszielmarken auf jeden Fall nicht erreicht werden.

Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass ich im Verlauf dieses Jahres den Bankensektor in den USA und Europa als Top Pick sehe.

http://www.godmode-trader.de/nachricht/mein-top-pick-fuer-2014-der-bankensektor,a3626402.html

Außerdem erwarte ich in der Tendenz fallende US Staatsanleihen, also anziehende Renditen, einen weiter fallenden Yen, einen deutlich ansteigenden Nikkei.

Bevor ich kurz- und prägnant zum charttechnischen Status quo unseres mittlerweile wieder ziemlich properen DAX Stellung nehme, anbei noch ein kleiner Einwurf. Die großen Wall Street Streifen kommen just in den Jahren in die Kinos, wenn die Märkte crashen. Bedeutet der Kinostart des Films "The wolf of wall street" eine Crashgefahr ? Es liegt bzgl. der geschilderten Beobachtung eine positive Korrelation Film vs. Crash vor, allerdings keine Kausalität. Ergo: Es ist eine interessante Beobachtung, aber kein echter Indikator.

Kommen wir zum DAX ...

Der DAX steht an der oberen Begrenzungslinie der Aufwärtstrendstecke seit September 2011, die derzeit bei ca. 9.600 Punkten verläuft. Hier wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen, ob der Index in den Aufwärtstrendkanal (s. beigefügte Chartgrafik) zurückkorrigiert oder aber nach oben ausbricht und eine weitere Aufwärtstrendverschärfung einleitet.

Es gilt die folgende Prognoseformel: Steigt der DAX über 9.630 Punkte an, generiert dies ein mittelfristiges Kaufsignal mit Kurszielen von 10.790 und 11.200 Punkten. Unter 9.630 Punkten bleibt der Index korrekturgefährdet! Bei 8.980 Punkten hat der DAX ab jetzt eine gute Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse.

Die Guidants Experten Screens von Bastian Galuschka, Christian Kämmerer, Andre Rain, Jochen Stanzl und Bernd Senkowski entwickeln sich prächtig.

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Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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Ist die Marktstimmung wirklich so extrem bullisch ?

Klar, die Ende 2013 veröffentlichten Jahresausblicke für 2014 waren im Gros bullisch. Nach der Veröffentlichung dieser Ausblicke veröffentlichen die großen Investmenthäuser aber Einschätzungen für die "nächste Zeit", die von Skepsis geprägt sind. Banc of Amerika/Merrill Lynch sprechen von "crowded places", Goldman Sachs stuft US Aktien auf "Untergewichten", die HSBC stuft US Aktien auf "Untergewichten", beläst japanische Aktien auf "Untergewichten". Letztere nehmen im Grunde genommen ein "contrarian view" gegenüber den stärksten aktuell vorliegenden Trends vor. Zuletzt veröffentlichte der vielbeachtete und geschätzte Jeffrey Gundlach seine Einschätzung für dieses Jahr, wonach er nicht bullisch für Aktien sei, bullisch für Gold und das Ende des Taperings bis Ende 2014 erwarte.

Die Marktteilnehmergruppe der großen, professionellen Akteure ist meines Erachtens zunächst eher skeptisch ausgerichtet. Einen überbordenden Optimismus sehe ich da gerade nicht. Vielmehr nehmen erstaunlich viele einen "contrarian view" ein. Ich bin mir, um ehrlich zu sein, nicht darüber im klaren, ob das eine neue Entwicklung ist oder ob ich selbst subjektiv dies nur so sehe.

Eines ist hingegen klar. Die semi-professionellen Marktteilnehmer sind extrem bullisch. Und zwar so extrem bullisch wie in 2007 vor Ausbruch der Finanzkrise.

Kollege Andreas Hoose wies berechterweise auf das stark überhitzte bullische Sentiment in den USA hin. "Wie die Kollegen von Investors Intelligence herausgefunden haben, ist der Optimismus der Börsenratgeber zuletzt auf ein Sechsjahreshoch geklettert. Einen Anteil von mehr als 60 Prozent Bullen gab es zuletzt im Spätsommer 2007. Wirklich pessimistisch ist nur noch eine Handvoll an Kommentatoren. Die folgende Grafik zeigt den Verlauf des S&P 500 sei".

Damit muß die Anlegerschaft lernen zu leben: Die technische Signallage ist nicht selten inhomogen.

Auf der einen Seite bricht der DAX heute mit einem Break away Gap nach oben aus. Das heißt, dass ein starkes mittelfristiges Kaufsignal vorliegt.

Auf der anderen Seite ist die Stimmungslage einer wichtigen Marktteilnehmergruppe in den USA mittlerweile euphorisch, was durchaus als Kontraindikator gewertet werden kann.

Die Schlußfolgerung kann nur sein, sich hochaufmerksam im Markt zu bewegen.

DAX-Jetzt-sollten-auch-120-000-Punkte-möglich-sein-Chartanalyse-Harald-Weygand-GodmodeTrader.de-1

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DAX - Im Trader-Nationalpark wurde der letzte Bär erschossen ...

15.11.2013, 00:05 Uhr

Bernankes Nachfolgerin, Janet Yellen, hat in dieser Woche ein unmißverständliches Machtwort gesprochen. Die FED wird den Markt weiter mit Liquidität versorgen, damit "Safe Haven" Assets, - hier vornehmlich die US Staatsanleihen -, für das Smart Money unrentabel machen und dieses in den Aktienmarkt drängen. Ich möchte jetzt nicht genau auf ihre einzelnen Äußerungen eingehen, wichtig ist: Sie waren unmißverständlich. Tapering ist ersteinmal kein Thema.

- Der DAX hat das 8.900er Kursziel erreicht und nähert sich jetzt dem 9.200er.

- Der laufende Aufwärtsimpuls kann bis 9.360 Punkte verlaufen. Dort liegt ein Preisprojektionslevel.

- Der Anstieg über das bisherige Allzeithoch bei 8.150 Punkten ist unter preislichen und zeitlichen Gesichtspunkten nachhaltig.

- Entscheidend ist der Kursanstieg der letzten 4 Wochen über 8.900 Punkte. Der DAX bricht über die parallel projizierte Oberkante des breiten Aufwärtstrendkanals seit 2009 aus. Das bedeutet, dass seit 4 Wochen eine Aufwärtstrendverschärfung eingeleitet worden ist.

- Bei 8.400 Punkten liegt im DAX ab jetzt die maßgebliche Unterstützung nach unten.

Herzlichst,

Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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Kursverlauf seit 2009 im Wochenchartintervall (1 Kerze = 1 Woche)

Externe Quelle: http://s7.directupload.net/images/131115/yl7jgk6q.gif

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DAX - Kommt der verspätete Crash ? - Bisher eher das Gegenteil

5. Oktober 2013 17:05

Ab Mitte Oktober könnten die USA komplett handlungsunfähig sein, wenn sich Republikaner und Demokraten im Repräsentantenhaus nicht über ein Anheben der US Verschuldungsgrenze einigen können. Die Märkte reagieren derzeit unterschiedlich auf die Gefahrenlage.

Dow Jones und S&P 500 Index fallen seit 3 Wochen deutlich, die High-beta-Sektoren, die eigentlich fallen müßten, steigen. Der VIX steigt leicht, im Großen und Ganzen scheint das Smart Money derzeit aber keinen erhöhten Absicherungsbedarf zu haben. Möglicherweise sind sie bereits abgesichert. Bei Gold liegt kurzfristig eine Pattsituation vor.

Herzlichst,

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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Nehmen wir eine Chartbeschau von DAX, Ibex35, Dow Jones, Nasdaq100, Gold und 10year treasuries vor.

Die entscheidende Unterstützung liegt im DAX bei 8.100 Punkten. Das Kursgeschehen darüber werte ich als volatiles Grundrauschen in der Aufwärtstrendstrecke seit September 2011. Nach wie vor halte ich Ziele von 8.900 und 9.200 Punkten mittelfristig für möglich. Sollte der DAX unter 8.100 Punkte fallen, würde ich neutral bis bärisch werden.

Hinsichtlich der kurzfristigen Prognosen verweise ich auf unseren DAX Spezialisten Rocco Gräfe, der jeden Tag in seinem DAX Tagesausblick den DAX prognostisch eingrenzt.

http://www.godmode-trader.de/Archiv/boxId/1?authorId=5&sectorId=&region=&query=&display=extended&proSeite=10&seite=&typeId=

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Ganz kurz möchte ich den spanischen Leitindex vorstellen. Unbemerkt von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit, hat dieser von Mitte 2011 bis Mitte 2013 einen großen inversen SKS Boden ausgebildet, der ihn nun in einer Rally nach oben hebelt. Aktuell bei 9.420 Punkten notierend, hat der Index mittelfristig noch erhebliches Potential. Und zwar bis 10.300 und 10.400 Punkte.

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Kennen Sie schon Guidants Mobile?

Genial!

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Man mag es kaum glauben, aber bisher springt in den USA der VIX kaum an. Der Absicherungsbedarf der Marktteilnehmer scheint verhältnismäßig gering.

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Für den Dow Jones bin ich bärisch. Der Index läuft Gefahr nach unten ersteinmal herauszufallen ...

Lesen Sie hierzu die aktuelle EW Analyse von Andre Tiedje ...

http://www.godmode-trader.de/nachricht/ew-analyse-dow-jones-ein-gefundenes-fressen,a3241211.html

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Im Nasdaq ergeben sich derzeit nach wie vor gute Tradingmöglichkeiten!

Der Index fräst sich von einem Bullenmarkthoch zum nächsten. Nach meiner charttechnischen Lesart sehe ich hier noch Ziele von 3.350-3.380 Punkten. Dann müßte man weiter sehen ...

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Alleine die vorsichtige Ankündigung im Verlauf dieses Jahres durch Bernanke, möglicherweise bereits im September das Tapering zu starten, ließ Treasuries und Bonds einbrechen. Vielleicht etwas zu schnell. Denn Bernanke machte zuletzt einen Rückzieher. Just kam es bei den Staatsanleihen zu einer Gegenbewegung nach oben, die Renditen kühlten etwas ab. Durch seine Äußerungen hat Bernanke einigen Volkswirtschaften aus den Emerging Markets Spielraum gegeben, zu reagieren. Diese waren durch den Renditeanstieg besonders gravierend betroffen. Im entfernteren Sinne waren Bernankes zurückrudernden Bemerkungen auch gut für die deutsche Volkswirtschaft, die bekanntermaßen als Exportnation von den Ausfuhren gerade auch in die Emerging Markets abhängt. Man sieht wieder einmal, wie sehr man international in einem Boot sitzt. Gibt es im Zusammenhang mit einem größeren Zahnrädchen Veränderungen haben diese oftmals starke Auswirkungen auf alle anderen auch ...

Stefan Salomon beschäftigt sich in seiner aktuellen Marktanalyse auch mit den Anleihemärkten ...

http://www.godmode-trader.de/nachricht/salomons-marktueberblick-zinsen-rauf-aktien-runter,a3241197.html

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Für die aktuelle Marktsituation ist der Status quo von Gold bisher erstaunlich schwach ...

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Trading - Wie machen die das ? Tiedje ? Gräfe ? Gabel ? Stern ? Rain ? Salomon ? Kämmerer ?

Anbei eine Übersicht eines Teils unseres Ausbildungsangebots.