• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 10.168,25 Punkte

Am Donnerstag Abend wird sich zeigen, ob die US Notenbank FED ihr Ding durchzieht und den US Leitzins marginal erhöht. Lange hat Janet Yellen die Märkte verbal auf die Zinswende vorbereitet, die Märkte hatten ausreichend Zeit sich darauf vorzubereiten. Seit Ende Oktober 2014 gibt es in den USA kein QE mehr, seitdem kommt der US Aktienmarkt aber auch nicht mehr wirklich vom Fleck.

Die Reaktion der Märkte auf einen kleinen Zinsschritt, ist schwer einzuschätzen. Wenn der Markt ohne QE schon nicht vom Fleck kommt, dann mit einem höheren Leitzins eigentlich erst recht nicht. Bei einer Leitzinsanhebung müßte eigentlich der US-Dollar stärker werden, Emerging Markets Aktienmärkte und -währungen weiter unter Abgabedruck geraten. Der US Aktienmarkt müßte auch eher fallen, die US-Dollarstärke, wäre hingegen gut für die Entwicklung des europäischen Aktienmarkts, weil Euro-Dollar tendenziell wieder fallen würde.

Ich habe in der Erörterung mehrfach die Begrifflichkeit "eigentlich" verwendet. Es gibt Marktteilnehmer, dazu gehört beispielsweise J.P. Morgan, die eine Entlastungsrally für möglich halten, weil die FED nach dem langen Gerede endlich gehandelt hätte.

Sollte der Zinsschritt ausbleiben, und die FED die Anhebung auf Dezember verschieben, könnte dies den US-Dollar abwerten lassen. US Aktien würden steigen, Emerging Markets könnten sich erholen, das Währungsverhältnis Euro-Dollar würde hingegen eher ansteigen. Das wäre für den europäischen Aktienmarkt aufgrund der gegenläufigen Korrelation eher bärisch.

Tja.

Die Kursmuster des Kursgeschehens der letzten 3 Wochen sind im DAX, Eurostoxx50, DowJones, S&P 500, Russell2000 und Nasdaq100 bärisch. Es wimmelt nur so von bärischen Flaggen und Keilen. Besonders bei europäischen Aktien. Die charttechnische Begutachtung hat für mich die höchste Priorität. Deshalb bin ich skeptisch!

Auf der anderen Seite ist das Sentiment in den USA extrem bärisch. Privatanleger (Small Speculators) sind über die US Terminbörsen im Vorfeld des Leitzinsentscheids stark short positioniert. Sie spekulieren auf fallende Kurse. Das ist eigentlich ein Kontraindikator. Sie sehen, die Lage ist "tricky". Es ist sicherlich nicht falsch, in dieser Woche, höhere Cashbestände zu halten und nicht unbedingt verwundbar mit Positionen im Markt zu stehen.

Der DAX steht bei 10.000 Punkten im Bereich einer starken Unterstützung.

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Es mag zwar ungewöhnlich sein, ich habe diesmal 2 gleichwertige Prognosepfeile (in schwarz gestrichelt) eingezeichnet. Einer nach oben bis 11.150 Punkte und einer nach unten bis 9.300 und tiefer. Aus heutiger Sicht läßt sich die kurzfristige Entwicklung nicht prognostizieren. Ich tendiere allerdings eher zu Schwäche.

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