Am deutschen Aktienmarkt breitet sich frühsommerliche Lethargie aus. Die Anleger haben sich damit arrangiert, dass es kein schnelles Kriegsende in der Ukraine geben wird. Sie haben sich auch auf eine höhere Inflation für eine längere Zeit sowie auf schnellere Zinserhöhungen eingestellt. Auf der anderen Seite haben Analysten trotz der Widrigkeiten seit Jahresbeginn im Schnitt ihre Gewinnerwartungen für Unternehmen immer weiter angehoben.

Während also ein historischer Zinsanstieg die Bewertungsmultiplen am Markt senkte, verbesserte sich die Ertragskraft der Unternehmen zur gleichen Zeit. Das ist ein gutes Zeichen für die fundamentale Stabilität des gesamten Aktienmarktes. Das bedeutet allerdings nicht, dass Aktien nicht noch weiter korrigieren können. Saisonal sieht es in den nächsten Monaten an der Börse bekanntlich eher mau aus.

Allerdings gibt es immer wieder zaghafte Käufe wie jene in den frühen Morgenstunden. Ein Augenmerk gilt jetzt der 4000-Punkte-Marke im S&P 500. Darunter sind jederzeit neue Verkaufswellen an der Wall Street möglich, die dann auch die Frankfurter Börse mit nach unten ziehen dürften. Erst darüber würde sich das technische Bild wieder aufhellen.

Mit Spannung blicken Anleger heute auch auf das Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung. Diese brachte immerhin die erste Leitzinsanhebung um 50 Basispunkte seit 22 Jahren. Der Markt erhofft sich nun weitere Hinweise auf den künftigen Zinspfad.

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